Handball in Kinderhaus
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Von Rafael Buschmann am 30.12.2009 00:03 Uhr
MÜNSTER Als Funktionär ist Christian Janzen (Foto), Abteilungsleiter bei Westfalia Kinderhaus, einer der wenigen Köpfe Münsters, die immer wieder Großereignisse im Handball auf die Beine stellt – etwa die Stadtmeisterschaften. Die finden am 2. Januar zum zweiten Mal im Schulzentrum Kinderhaus statt. Janzen sprach im Interview über die Organisation, das Handballgefühl in Münster und seine Favoriten.

Erlaubt der organisatorische Stress der Meisterschaft überhaupt ruhige Feiertage?
Christian Janzen: Ich habe aus dem vergangenen Jahr gelernt, sehr viel delegiert. Früher dachte ich, ich muss alles selbst machen. Es gibt einige tatkräftige Helfer gibt.

Wer hat Ihnen besonders unter die Arme gegriffen?
Janzen: Etliche Westfalia-Akteure, aber ganz besonders Jörg Wesemann. Er kümmert sich als Spielwart um die Paarungen und Ergebnisverwaltung. Ein Haufen Arbeit.

 

Was treibt Sie an, auch diesmal in vorderster Front zu stehen?
Janzen: Ich bin seit 20 Jahren in Münsters Handball verwurzelt. In dieser Zeit habe ich gelernt, dass Vereinsarbeit und Mannschaftsgefühl entscheidend sind, um Spaß zu haben und zu funktionieren. Mit der Stadtmeisterschaft geben wir der münsterschen Handballfamilie ein Forum, um sich auszutauschen und weitere Projekte auf den Weg zu bringen.

Gibt es etwas, was Sie im Vergleich zum Vorjahr unbedingt verbessern wollen?
Janzen: Nein. Wir wären sehr zufrieden, wenn es genauso laufen würde. Damals hatten wir vorher ein flaueres Gefühl im Magen. Jetzt ist vieles eingespielt.

Wie hat Ihnen die Stadt dabei geholfen?
Janzen: In erster Linie erneut mit dem Wanderpokal, den der Sieger erhält. Aber darüber hinaus ist jede Korrespondenz mit der Stadt in Person von Bernd Schirwitz und Rainer Bergmann sehr angenehm und fruchtbar. Beide wollen den münsterschen Handball pushen und voranbringen.

Sah dies bei den beteiligten Vereinen ähnlich aus?
Janzen: Ganz klar: Ja. Wir hatten sehr schnell sehr viel positives Feedback. Bis auf die HSG Borussia/Preußen Münster sind alle Mannschaften vertreten. Jedes Team hat sich sogar die Zeit genommen und uns ein Grußwort ins Hallenheft geschrieben.

Trotzdem bleibt die meiste Arbeit bei Westfalia hängen.
Janzen: Das stimmt. Aber wir machen das gerne. Unser Verein spielt im mittleren Leistungsbereich, wir haben keine besonders schöne Halle, zahlen kein Geld – aber wir haben ein Pfund, mit dem wir wuchern können: Unser Zusammenhalt.

Wie ist Ihre Erwartungshaltung an das Turnier?
Janzen: Alle sollten mit gutem Willen und sportlichem Ehrgeiz kommen. Dies ist keine Spaßveranstaltung, sondern gilt als Vorbereitungsturnier auf die Rückrunde. Beim Zuschauerandrang hoffe ich erneut, dass wir an der 500er Marke kratzen können.

Wer ist für Sie der Favorit?
Janzen: Vom Papier her natürlich die beiden Landesligisten Sparta und Westfalia. Aber letztes Jahr hat ja auch Sparta II gewonnen. Für mich ist Münster 08 Favorit und Kinderhaus II Geheimfavorit. //

Münster – „Es ist immer das Gleiche gegen starke Mannschaften“, seufzte Alfred Korthaneberg, Trainer von Frauen-Verbandsligist Westfaloia Kinderhaus. „Das berühmte Quäntchen Glück fehlt uns einfach.“ Wenige Sekunden vor Schluss vergab Kristin Duwenbeck völlig frei die Chance zum Ausgleich gegen die Reserve des SC Greven 09, anschließend vertändelten ihre Kolleginnen eine Überzahlsituation. Mit 17:18 stand man mit der Sirene ohne Punkte dar, trotzdem konnte Korthaneberg seinen Damen keinen Vorwurf machen.

Die Gastgeberinnen kamen gut ins Spiel, führten sogar mit 6:3. Bis zur Halbzeit wurde Greven aber immer stärker, glich kurz vor dem Seitenwechsel zum 10:10 aus. Korthaneberg versuchte mit vielen Systemumstellungen sein Glück, gelang auch ganz gut. Zumindest die Abwehr präsentierte sich mehr als sattelfest, nur vorne hakte es etwas. Alfred Korthaneberg verabschiedete sich mit der passenden Floskel „Mit der Leistung kann man zufrieden sein, mit dem Ergebnis nicht“ in Richtung Weihnachtsfeier. Motto: Hollywood.

Tore für Westfalia: Jansen (6), Vössing (3), Petermann, Krabbenhöft, Brinkus (je 2), Duwenbeck, Klapdor (je 1).

© Westfälische Nachrichten

Durchgetankt: Bernd Feldkamp t(M.) raf nur zwei Mal - allerdings besonders wirkungsvoll. Denn in der Schlussminute warf er die DJK Sparta zum 20:19-Derbysieg. bei Westfalia KinderhausFoto: (Jürgen Peperhowe)

Münster – Schöne Bescherung. Kurz vor Weihnachten wurde die vorfestliche Stimmung bei der Handballabteilung von Westfalia Kinderhaus etwas durcheinander gerüttelt. Zuerst verloren die Damen unglücklich mit 17:18 gegen die Reserve des SC Greven 09, wenig später waren die Herren auf gleichem Parkett nicht minder glücklos. Das Landesliga-Derby gegen DJK Sparta Münster ging in letzter Sekunde, mit dem letzten Wurf und dem letzten Treffer mit 19:20 (9:8) an die Gäste.

Vor prall gefüllten Rängen und super Stimmung wurde wieder einmal deutlich, wie hoch der Stellenwert des Münsterhandballs immer noch ist. Zwischen Weihnachtsfeier und harmonischer Zusammenkunft von Münsters Handballfamilie ging es also los. Leider sprang der Funke zunächst nicht auf das Spielfeld über, beide Mannschaften beschränkten sich auf die defensiven Aufgaben. Allerdings halfen auch Querbalken und Pfosten kräftig mit, dass es zur Halbzeit nur 9:8 aus Sicht der Hausherren stand. Spartas Rückraum in Person von Ailko Fischer hinkte seiner Bestform hinterher, während Westfalia sich an Spartas Deckung meistens die Zähne ausbiss. Sogar eine längere doppelte Überzahl konnte kaum in Zählbares umgemünzt werden.

Nach dem Seitenwechsel wurde die Partie dann flotter. Die Hausherren waren auf der Suche nach ihrer Effizienz endlich fündig geworden und bestrafen kleinere Unachtsamkeiten der Spartaner nun eiskalt, zogen auf 13:10 davon. DJK-Spielertrainer Michael van Husen hatte genug gesehen und wechselte sich selbst ein. Mit Erfolg: Die Abwehr stabilisierte sich, Westfalia blieb geschlagene sieben Minuten ohne Torerfolg.

Es wurde spannend, keine der Mannschaften gelang es, sich abzusetzen. Dramatik, die sich immer weiter zuspitzte. Thorsten Wilmsen vergab für Sparta die große Chance zur Vorentscheidung. Drei Minuten vor dem Ende versagten bei ihm die Nerven vom Punkt, es blieb beim 19:18. Postwendend fiel auf der Gegenseite der Ausgleich, Manuel Schürkamp hatte sich durchgetankt.

20 Sekunden vor der Sirene noch einmal Auszeit Sparta, Ersatzkeeper Kilian George peitschte die Fans noch einmal nachdrücklich an, es war angerichtet. Letzter Spielzug, Axel Binnenbruck spielt seine ganze Erfahrung aus, bedient Bernd Feldkamp auf rechts, der ist frei durch und trifft. Explosionsartig entlädt sich die Freude bei den Gästen, Jubelorgien, Hüpfkreise, La-Ola mit den Fans, alles war dabei. „Wir haben verdient verloren“, resümierte ein enttäuschter Helge Rüddenklau. „Die Überzahlsituationen waren katastrophal und die Beinarbeit hat absolut nicht gestimmt.“

Sein Kollege Michael van Husen war die Erleichterung hingegen deutlich anzumerken: „Die Stimmung hier war einfach toll. Es war ein umkämpftes Derby, bei dem wir am Ende vielleicht ein bisschen mehr Glück hatten.“ Die Weihnachtsfeier konnte weiter gehen.
Nach dem Seitenwechsel wurde die Partie dann flotter. Die Hausherren waren auf der Suche nach ihrer Effizienz endlich fündig geworden und bestrafen kleinere Unachtsamkeiten der Spartaner nun eiskalt, zogen auf 13:10 davon. DJK-Spielertrainer Michael van Husen hatte genug gesehen und wechselte sich selbst ein. Mit Erfolg: Die Abwehr stabilisierte sich, Westfalia blieb geschlagene sieben Minuten ohne Torerfolg.

Es wurde spannend, keine der Mannschaften gelang es, sich abzusetzen. Dramatik, die sich immer weiter zuspitzte. Thorsten Wilmsen vergab für Sparta die große Chance zur Vorentscheidung. Drei Minuten vor dem Ende versagten bei ihm die Nerven vom Punkt, es blieb beim 19:18. Postwendend fiel auf der Gegenseite der Ausgleich, Manuel Schürkamp hatte sich durchgetankt.

20 Sekunden vor der Sirene noch einmal Auszeit Sparta, Ersatzkeeper Kilian George peitschte die Fans noch einmal nachdrücklich an, es war angerichtet. Letzter Spielzug, Axel Binnenbruck spielt seine ganze Erfahrung aus, bedient Bernd Feldkamp auf rechts, der ist frei durch und trifft. Explosionsartig entlädt sich die Freude bei den Gästen, Jubelorgien, Hüpfkreise, La-Ola mit den Fans, alles war dabei. „Wir haben verdient verloren“, resümierte ein enttäuschter Helge Rüddenklau. „Die Überzahlsituationen waren katastrophal und die Beinarbeit hat absolut nicht gestimmt.“

Sein Kollege Michael van Husen war die Erleichterung hingegen deutlich anzumerken: „Die Stimmung hier war einfach toll. Es war ein umkämpftes Derby, bei dem wir am Ende vielleicht ein bisschen mehr Glück hatten.“ Die Weihnachtsfeier konnte weiter gehen.

Tore für Westfalia: Schulze-Diekhoff (5), Holtmann (4), Berghammer (3/2), Schürkamp, Müller (je 3), Siering (1).

Tore für DJK Sparta: Bensmann (4), Wilmsen (3/1), Perschke, Gerke (je 3), Feldkamp (2), Valentin, Schüler, Binnenbruck, Fischer, Anstötz (je 1).

VON SEBASTIAN VOGEL, HILTRUP

© Westfälische Nachrichten

[20.12.2009 | TA] Als Sparta Münster das Derby vor 200 Zuschauern quasi schon verloren hatte, nahmen die „alten Herren“ die Sache in die Hand. Axel Binnenbruck und Michael van Husen nämlich sorgten in erste Linie dafür, dass die als Gäste angereisten Handballer von der Sentruper Höhe mit 20:19 (8:9) bei Westfalia Kinderhaus siegten. Dass Sparta mehr Potenzial besitzt als der Konkurrent, war hingegen nicht sichtbar.

Aber die Spartaner schafften es an diesem Tag, sich zusammen zu raufen und aus wenigen spieltaktischen Möglichkeiten das Maximum zu erreichen. Erneut hatte Spielertrainer van Husen alle Hebel in Bewegung gesetzt, den Kader irgendwie aufzufüllen. Ausnahmsweise machte Binnenbruck mit, auch Ailko Fischer wieder und van Husen selbst trotzte einer Bänderverletzung, um in der Abwehr Verantwortung zu übernehmen.

Van Husen: „Glücklich!“

Helge Rüddenklau (Foto),

Dass das alle reichte, verwunderte durchaus. „Wir haben gekämpft und glücklich gewonnen“, blieb van Husen wohltuend sachlich nach dem sehr fairen Duell,  in dem jeder auf üble Verbissenheit verzichtete.Dauer-Trainer der Westfalia, sah „einen verdienten Sieger. Wir haben im Angriff nicht ansatzweise das gezeigt, was wir drauf haben. Alleine unsere fehlende Beinarbeit war ein großes Manko.“

Erst später am Abend aber schlug sich das nieder. In der recht gut gefüllten Halle sorgten die sangesfreudigen Spieler der Sparta-Zweiten am Ende ihres Weihnachtsfeiertages für Lärm und Atmosphäre, aber auf dem Platz kam kein Team richtig in die Gänge. Die erwartete Kinderhauser Übermacht im Rückraum mit Axel Müller, Patrick Holtmann und Michael Dreskornfeld war offensichtlich, überdeckte Abschlussschwächen vor der Pause aber kaum. Kein Team setzte sich wirkungsvoll in Szene, über 3:4 (10. Minute) und 6:6 (20.) neutralisierte man sich in der Ausbeute.

13:10 reicht Westfalia nicht

Holtmann, der insgesamt auf fünf Treffer kam, Dreskornfeld (6) und Linkshänder Manuel Schürkamp (3) sorgten dann für den Zwischenspurt zum 13:10 für Kinderhaus. Spartas van Husen hatte genug gesehen und kam aufs Feld, der schnell ausgepowert wirkende Ailko Fischer nahm Platz. Van Husen und Binnenbruck, eigentlich nur als Abwehrstrategen eingeplant, mischten jetzt auch vorne mit.In Ermangelung von Werfertypen suchten die Spartaner, wie von Thorsten Wilmsen exemplarisch durchgezogen, das direkte Duell und den Weg zum Kreis. „Wir mussten ja so umstellen“, machte van Husen aus der personellen Not eine Tagestugend. Schnell stand es 13:14.

Binnenbrucks letztes Anspiel

„Wir wollen defensiv sicher stehen und Sparta werfen lassen“, hatte Rüddenklau einen gänzlich anderen Plan entworfen. Die Westfalia-Abwehr offenbarte Lücken, die Spartaner Marcel Persche (3 Tore) und Viktor Bensmann (4) nutzen sie aus. Und die Gäste steckten nicht zurück, als Westfalia-Keeper Heinz Janssen einen Wilmsen-Siebenmeter parierte.

Keine halbe Minute mehr war zu spielen, als Kinderhaus den Siegtreffer vorbereiten durfte. Müller aber verwarf beim 19:19. Nach einer letzten Auszeit spielte Binnenbruck für Sparta einen glänzenden Ball auf Linksaußen Bernd Feldkamp, der mit seinem ersten Treffer das Prestigeduell auf den letzten Drücker entschied.

Thomas Austermann

Quelle:  echo-muenster (Livingpage)

Tore Westfalia: Dreskornfeld (6), Holtmann (5), Schürkamp (3), Berghammer (3/2 Siebenmeter), Müller (2)
Tore Sparta: Bensmann (4), Gerke, Perschke (je 3), Wilmsen (3/1), Fischer (2), Anstötz, Binnenbruck, Schöler, Feldkamp, Valentin (alle 1)

[20.12.2009 | TA] In diesen Duellen leisten die meisten ein bisschen mehr als sonst, jedenfalls versuchen das alle Spielerinnen. In der Verbandsliga leisteten die Handballerinnen von Westfalia Kinderhaus am Ende nicht genug, um wenigstens das erste Remis der Serie holen zu können. Daheim verloren sie gegen die Zweite des SC Greven 09 mit 17:18 (10:10).

Dabei war Kinderhaus Sekunden vor Schluss in Ballbesitz und also nahe dran, zumindest das 18. Tor noch zu setzen. Es gelang nicht, Greven fing die Attacke ab und nahm beide Punkte mit.

Erst 13:11, dann 13:16

Die sehr ausgeglichene erste Halbzeit fand nach dem Wechsel eine scheinbare Weichenstellung, als Alfred „Aki“ Korthanebergs Kinderhauserinnen mit 13:11 führten. Das aber machte die Mannschaft nicht sicherer, Greven fühlte sich vielmehr herausgefordert und spielte mit Tempo einen Zwischenspurt zum 16:13.

In der Phase sah Münsters Co-Trainer Jochen Reinhardt „eine Verunsicherung, die sich in zu hektischen Würfen niederschlug“. 09 kam immer wieder in Ballbesitz, während sich bei Kinderhaus die Zahl der technischen Fehler bei 19 einpendelte.  Da reichte letztlich die gute Abwehrleistung nicht, auch nicht die Form von Keeperin Ulrike Noelker in Halbzeit zwei und die sechs Treffer von Ute Janssen ebensowenig.

Grevens Coach Slawomir Cabon hat auch die Münsteranerin Ann-Kathrin Golla im Aufgebot, die einst für Spartas Münsters starke A-Jugend spielte und dann nach Wettringen wechselte. Die Linkshänderin wurde gerade erst eingesetzt für die 09-Erste, als der Zweitligist ein Benefizspiel beim Erstligisten VfL Oldenburg bestritt.

Thomas Austermann

Quelle:  echo-muenster (Livingpage)

[18.12.2009 | TA]Der im Vergleich deutlich größere Klub war in dieser Sparte immer der deutlich kleinere. Für die Handballer von Westfalia Kinderhaus dürfte es alleine schon eine Genugtuung sein, Samstag (18 Uhr, Schulzentrum Kinderhaus) in der Landesliga gegen Sparta Münster um Punkte spielen zu dürfen. Das Match gab es zumindest in den letzten Jahrzehnten nicht, wahrscheinlich noch nie.

„In den zurück liegenden Spielzeiten haben beide Vereine was dafür getan, dass es dieses Spiel jetzt gibt“, zwinkert Westfalia-Trainer Helge Rüddenklau bei dieser Aussage mit einem Auge.

Während er, der 40-jährige Dauerbrenner am Platz, aber nach dem Sprung in die Landesliga Mitte 2006 trotz wechselnder Kader das Niveau hielt, fiel Sparta nach etlichen dürren Jahren auf eben diese Ebene hinunter.

Keine Rangfolge mehr

Und es sieht nicht danach aus, als sollte sich in Kürze etwas ändern an der Tatsache, dass es keine Rangfolge mehr gibt. Kinderhaus ist gut zufrieden in der Liga, Sparta nicht so gut besetzt, dass es Hoffnungen auf den Aufstieg in 2010 hegen darf. Eher muss Michael van Husens Truppe zusehen, in eine Konsolidierungsphase zu gelangen und sich danach neu aufzustellen.

Der Spartenverein Sparta, dem nur Handballer eine sportlich hochwertigere Perspektive malen könnten, liegt gegenüber Kinderhaus noch im Vorteil, was die Jugendmannschaften angeht, deren Anzahl und deren Klassenniveau. Da hat es der Stadtteilklub schwerer mit der eigenen (Fußball-)Konkurrenz im gut aufgestellten Klub, der seine großen Verdienste im sozialen Bereich hart erarbeitet und diese Aufgabe auch nie aus dem Fokus verliert.

Conrad Klöcker, hier gefoult am Boden, will für Sparta am alten Platz auflaufen.

Conrad Klöcker, hier gefoult am Boden, will für Sparta am alten Platz auflaufen.

Duell auf Augenhöhe

Bezogen auf den Spieltag sieht Rüddenklau aber die Mannschaften „auf Augenhöhe“, was ihn spürbar erfreut. Der Kader um den angeschlagenen Mittelmann Axel Müller, der einer Bauchmuskelzerrung trotzen will, dürfte im Rückraum durchschlagskräftiger agieren als Sparta.

„Wir hatten in dieser Serie Pech wie nie mit Verletzungen und Krankheiten, aber Samstag haben wir wohl alles an Bord, was wichtig ist“, hofft Rüddenklau Auch die Youngster Michael Schulz (Jahrgang ´90) und Lars Schulze-Diekhoff (´91), die auf der Friedensschule gelegentlich Sparta-Coach Michael van Husen, der Lehrkraft, begegnen.

Sparta dürfte wieder mehr Personal aufbieten als zuletzt, also auch den Ex-Kinderhauser Conrad Klöcker im Rückraum und Kreisläufer Viktor Bensmann.

Thomas Austermann

Quelle:  echo-muenster (Livingpage)

Ebenfalls im Schulzentrum und schon ab 16.15 Uhr spielen am Samstag in der Frauen-Verbandsliga die Kinderhauserinnen gegen die Zweite des SC Greven 09. Am elften Spieltag trifft der Sechste auf den Dritten.

MÜNSTER Als Stefan Poppe, Abwehrchef bei Westfalia Kinderhaus, am Dienstag im Trikot von Sparta Münster die Halle am Pascal-Gymnasium betrat und so das Training bestritt, löste das latente Aggressionen bei seinen Mitspielern aus. DJK Sparta Münster – Ibbenbürener SV Spartas Marcel Perschke wird sich auch im Derby gegen Westfalia Kinderhaus auf mächtige Gegenwehr einstellen müssen.

Foto: Jean-Marie Tronquet

Sie hatten ein Feindbild in den eigenen Reihen und konnten dort das üben, was sie im Münster-Derby am Samstag (18 Uhr/Schulzentrum Kinderhaus) am Gegner von der Sentruper Höhe einsetzen wollen. „Es wird ein vom Kampf geprägtes Spiel“, sagt Sparta-Trainer Michael van Husen – und Helge Rüddenklau, das Pendant aus Kinderhaus, ergänzt: „Da treffen zwei Teams auf Augenhöhe aufeinander.“ Ein solches Derby zwischen den beiden augenblicklich leistungsstärksten Teams der Stadt hat es seit über 20 Jahren in der Liga nicht gegeben.

Seitenhieb von Rüddenklaus

In den vergangenen Jahren dümpelten die Nordstädter durchweg in unteren Klassen umher, Sparta hingegen versuchte sich an großen Zielen: Oberliga gegen Bezirksliga – das war die größte Distanz. „Aber sowohl Sparta als auch wir haben nun einen großen Beitrag geleistet, um endlich gegeneinander antreten zu dürfen“, sagt Rüddenklau mit einem Seitenhieb auf den jüngsten Abstieg des Rivalen.
Aktuell trennen die Teams lediglich zwei Punkte, die Spartaner belegen dabei mit 7:13-Zählern den zehnten, Kinderhaus mit 9:11-Punkten den siebten Platz. „Wir gucken nicht auf Sparta. Wir spielen zu Hause und sind dort Herr“, sagt Rüddenklau.

Klöcker gegen Ex-Kollegen

Trotzdem gilt das besondere Augenmerk seinem ehemaligen Spieler Conrad Klöcker: „Klar freue ich mich auf Conny. Und unser Torwart auch. Heinz Janßen weiß genau, wohin Conrad hin wirft.“ Doch ob Klöcker tatsächlich aufläuft, bleibt aufgrund einer Handverletzung ungewiss. Zudem muss Sparta auf sechs weitere Langzeitverletzte verzichten. „Das glaube ich erst, wenn ich es sehe. Das Derby will sich niemand entgehen lassen“, sagt Rüddenklau und demonstriert damit: Poppe scheint nicht nur sein Team, sondern auch seinen Trainer vor dem Derby richtig heiß gemacht zu haben.

Quelle: 17.12.2009 Münstersche Zeitung/Foto Jean-Marie Tronquet

Nicht nur wenn Meisterschaften entschieden werden, spielen Emotionen eine Rolle. Auch Derbies elektrisieren Sportler und Zuschauer immer wieder, so auch am 19.12.09 im Schulzentrum Kinderhaus. Und dies gleich doppelt: Zunächst messen die Verbandligadamen des SC Westfalia ihre Kräfte mit Greven II, die Emsstädterinnen kämpfen noch um den Aufstieg. Unser junges Team um die Trainer Acki Korthaneberg und Jochen Reinhardt wird ab 16.00 Uhr die sportliche Überraschung anstreben.

 
Der KNALLER ist dann das Landesligaspiel der Herren, des SC Westfalia Kinderhaus gegen DJK Sparta Münster. Wer hätte noch vor Jahren gedacht, das ausgerechnet Kinderhaus einmal Sparta den Platz als bestes Team in Münsters Herrenhandball streitig machen könnte? -Wohl niemand, und sicher gilt, dass sich zwei Mannschaften auf Augenhöhe begegnen. Insofern scheint der Ausgang völlig offen, die Mannschaften messen sich ab 18.00 Uhr in der Sporthalle des Schulzentrums.

Anscheinend war die Niederlage in Warendorf doch noch nicht ganz vergessen – nur zögerlich kam die Westfalia-Reserve am Sonntag auf Touren. Dann aber hatte man den direkten Tabellennachbarn aus Roxel gut im Griff und siegte verdient mit 29:25 (12:9).

Zunächst lief es gar nicht gut für die Kinderhauser: Torwart Dirk Schubert verletzte sich beim Aufwärmen, auch für Stephan Bleister war schon nach ein paar leichten Schritten Schluss. Ebenso begann das Spiel alles andere als optimal: leichtfertig verschenkte man vorne mehrfach den Ball – und in der Abwehr taten sich ungewohnte Lücken auf. Nur folgerichtig, dass die Gäste aus Roxel auf 1:5 davonziehen konnten. Dann allerdings rüttelte Trainer Jörg Bonnmann seine Mannschaft wach und deutlich konzentrierter holten die Kinderhauser Tor um Tor auf. Gegen Ende der ersten Halbzeit übernamen die Hausherren dann gar die Führung und bauten sie auf 12:9 zur Pause aus.

Wer nun dachte, die Westfalia würde genauso weiterspielen und den Vorsprung ausbauen sah sich zu Beginn der zweiten Hälfte enttäuscht: wieder verschlief die Zweite die ersten Minuten und Roxel kam bis auf ein Tor heran. Dann allerdings fand vor allem die Abwehr zu alter Stärke zurück und wurde zum Garant für den insgesamt verdienten Sieg. Erheblichen Anteil daran hatten aber auch die beiden sehr gut aufgelegten  Torhüter Sven Schünemann und Tommy Dirska.

Mit einer starken Leistung begann für das Team um Mannschaftsführerin Henrike Schulze Dieckhoff die Rückrunde. Mit 13:6 setzten sich die Mädels gegen den bisher ungeschlagenen Tabellenführer aus Greven durch.

Die Mannschaft aus Greven, leicht ersatzgeschwächt, fing schwach an, sodass die Truppe um das Trainergespann Jan Limke und Daniel Vaegs schon früh mit 3:0 in Front lag. Dies war aber ein großer Erfolg der starken Abwehrarbeit und der sehr guten Torfrau, Madita Terstiege.

Folgerichtig ging es mit 6:1 in die Halbzeitpause.

In der zweiten Hälfte gaben die Mädchen noch einmal richtig Gas um den Vorsprung auszubauen. Dies gelang binnen kurzer Zeit recht gut, sodass man 8:2 führte. Nach einer kleinen Schwächephase, als Greven noch einmal stärker wurde, musste man kurz Bedenken haben, dass der Sieg gefährdet sei. Die zum richtigen Zeitpunkt genommene Auszeit half aber Wunder, sodass gerade Gloria van der Heide zu einigen Torerfolgen kommen konnte. Der verdiente Endstand war dann das 13:6 auf Kinderhauser Seite.

Es spielten: Lea Merschformann, Gloria van der Heide, Selina und Simona Rindelhardt, Hannah Koschinski, Klaudia Kübel, Lena Predick, Henrike Schulze Dieckhoff und Marita Terstiege

Verbandsliga mussten die Spielerinnen von Westfalia Kinderhaus als Sechster eine Niederlage beim Siebten hinnehmen. 22:29 (11:14) hieß es Sonntag nach dem Duell bei der HSG Vlotho-Uffeln. Nicht nur die sportliche Qualität soll den Ausschlag gegeben haben.

Nach einem 0:2-Rückstand drehte die Westfalia die Partie schnell in eine 6:2-Führung, bis „wir aus dem Rhythmus gebracht wurden“, wie Trainer Alred Korthaneberg wertete. Die wohl mitentscheidende Phase bis zur Pause war für ihn getrübt durch einige Entscheidungen gegen seine Mannschaft.

Hinausstellungen beenden Aufholjagd

„Es gab keine Gleichbehandlung – war hier gegen uns gepfiffen wurde, ging dort beim Gegner durch“, beschrieb Korthaneberg enttäuscht. Kinderhaus verlor den Faden und die Sicherheit im Tempospiel. Die HSG führte später mit 20:14, als sich die Gäste wie zum Trotz noch einmal heran kämpften.

„Wir haben die Abwehr umgestellt und hatten tasächlich wieder die Chance, die Wende noch herbei zu führen.“ Binnen Sekunden aber kassierten zwei Kinderhauserinnen jeweils zwei Minuten – die Überzahlchancen ließ sich Vlotho-Uffeln nicht nehmen.

Trotz der fünften Niederlage und dem ausgeglichenen Punktekonto freut sich die Westfalia auf den nächsten Samstag, wenn die Zweite des SC Greven 09 ins Schulzentrum kommt zum ewig jungen Nachbarschaftsduell.

 

Quelle: echo-muenster

Eine stimmungsvolle Weihnachtsfeier erlebten die Oldies der VIERTEN am vergangenen Samstag. Gute Musik der DJ´s Roland Schräder und Marc Beckmann verführte zum Tanz, die eine oder andere sehenswerte Tanzeinlage wurde mit tosendem Applaus bedacht. Auch Kaltgetränke wurden gereicht, sogar für die breite Masse…-Höhepunkt war das von den Spielerfrauen initiierte Schrottwichteln, mancher bekam, was er schon immer nicht wollte!- Schön war´s, so der Tenor nach der Veranstaltung.

Christian Janzen tippt auf Nullacht

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