Handball in Kinderhaus
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Nach zuletzt drei Niederlagen sind die Aufsteiger wieder aufgetaucht: Kinderhaus kam mit zehn verschiedenen Torschützen zu einem ungefährdeten Erfolg gegen Hörste, das nach eigener 2:0-Führung mehr und mehr unterlegen war. Münsters Angriff war variabler als zuletzt, im Rückraum zogen Müller, Dreskornfeld und Holtmann das Spiel in die Breite. Ab dem 4:3 lag nur noch eine Mannschaft vorne.

„Es war dann relativ entspannt, denn wir hatten gegen die 3-2-1-Abwehr die richtigen Mittel“, sah Trainer Slawomir Cabon auch das Anspiel an den Kreis als gelungen an. Eike Siering kam auf zehn Treffer. Cabon durfte mit der Zeit die angeschlagenen Leute schonen und war froh, „das kein Bruch ins Spiel kam, wenn wir gewechselt haben.“

Tore für Kinderhaus: Siering (10), Heinig, Davids, Holtmann (je 4), Schürkamp (4/3), Cardis (3), Limke, Dreskornfeld, Schulz (je 2), Müller (1).

QUELLE: ECHO-MUENSTER; THOMAS AUSTERMANN; 27.11.11

Ein Meisterschaftsspiel am Pokalwochende – die Stadtmeisterschaften am 7. Januar 2012 werfen ihre Schatten voraus. Vorbildlich zeigten sich die Gäste aus Ascheberg/Drensteinfurt im Vorfeld der Partie und stimmten der Vorverlegung des Spiels zu – obwohl man am neuen Termin nur eine Minimalbesetzung aufbieten konnte.

Zu Beginn der Partie hatte dies allerdings noch keine Auswirkungen: einige Minuten lang tasteten sich die Mannschaften ab – bis zum Stand von 4:4. Dann übernahmen die Hausherren nach und nach die Regie, gestützt von einem (wie zuletzt) starken Sven Schünemann im Tor. Auf der Angriffseite wußte Paul Goslawski in dieser Phase zu überzeugen: immer wieder ging er energisch in die Lücken und ein ums andere mal wußten sich die Gäste nur noch durch Foulspiel zu helfen. In der Regel mit der Folge eines Siebenmeters – und diese fanden in Markus Langkamp einen souveränen Abnehmer: neun verwandelte Strafwürfe (bei neun Versuchen) konnte er am Ende für sich verbuchen.

So zog die Zweite dann durch einen ersten Zwischenspurt auf 12:8 davon – und sollte diesen Vorsprung nicht wieder hergeben. Halbzeitstand: 17:12.

Nach der Pause änderte sich nicht mehr viel: bei den Gästen schwanden zunehmend die Kräfte, zumal auch noch ein Feldspieler verletzt passen mußte. So konnte Ascheberg/Drensteinfurt nur noch einmal kurz auf 19:15 verkürzen – dann setzte sich die Westfalia Tor um Tor ab und zog auf 27:17 davon. In der Schlußphase beschränkte sich die Zweite dann auf das Nötigste und brachte die Partie mit 31:20 sicher nach Hause.

Nur eine Woche nach der Auswärtsniederlage in Ladbergen hat die zweite Herren den Platz an der Sonne zurück: dank einem überzeugenden 36:21 (16:7) gegen die Handballfreunde Greven/Reckenfeld 2 und gleichzeitiger Patzer der Konkurrenz führen die Kinderhauser die Kreisliga wieder an.

Dabei war die Ausgangslage gar nicht mal einfach: Trainer Helmut Engler war aus privaten Gründen verhindert und die Spielmacher Gillmann und Goslawski fehlten krankheitsbedingt. So kam Ludger Davids (ebenso längerfristig verletzt) zu seinem Debüt auf der Trainerbank und bewies ein glückliches Händchen.

Den Grundstein für den deutlichen Erfolg legte die Westfalia in der ersten Halbzeit: in der Abwehr wurde kräftig Beton angerührt – Markus Langkamp und Matthias Beckmann hatten die gefährlichen Rückraumshooter aus Greven gut im Griff. Den Rest erledigte ein glänzend aufgelegter Sven Schünemann im Tor – ein ums andere Mal rettete er in höchster Not und brachte die Gäste phasenweise zur Verzweiflung.

So sah sich Greven schon nach 18 Minuten genötigt, die grüne Karte zu spielen – zu diesem Zeitpunkt stand es bereits 9:3 für die Hausherren. Diese Maßnahme fruchtete allerdings (aus Sicht der Gäste) auch nicht wirklich, zehn Minuten später erhöhte die Westfalia auf 14:6 und nahm ihrerseits eine Auszeit. Trainer Davids hatte jedoch rein gar nichts zu bemängeln – nur ein kurzes Durchschnaufen schien er seiner Mannschaft gönnen zu wollen. Der Plan ging auf und zur Halbzeit legte sein Team sogar noch ein Tor Vorsprung drauf.

Die Halbzeitansprache fiel dementsprechend knapp aus: „genau so weitermachen“ war im Wesentlichen die Devise. Das gelang der Westfalia allerdings nicht hundertprozentig: auf 18:12 kamen die Gäste heran, bevor die Kinderhauser wieder richtig Fahrt aufnahmen. Im wahrsten Sinne des Wortes, denn in dieser Phase waren es vor allem die Flügelflitzer Thomas Würthwein und Eric Eils die mit teilweise sehenswerten Kontern den Vorsprung Tor um Tor ausbauten. Beim Zwischenstand von 23:13 schien die Gegenwehr der Grevener auch gebrochen und die Westfalia konnte das Spiel problemlos nach Hause bringen.

Beruflich sind sie vereint, sportlich gehen sie ihren eigenen Weg. Im Dienst kümmern sich Michael Mierzowski und Axel Müller gemeinsam um die Fitness ihrer Kunden im Sportstudio, ersterer als Trainer, letzterer als Geschäftsführer. Am Abend aber suchen beide verschiedene Sporthallen auf, um ihrer Leidenschaft, dem Handball, zu frönen. Mierzowski bleibt sich dabei treu und macht den Trainer – bei Sparta Münster. Müller schlüpft in die Rolle des Spielers – bei Westfalia Kinderhaus. Beide sind in der Landesliga zu Hause und stehen sich am Sonntag (17.30 Uhr, Hans-Böckler-Halle) im Derby gegenüber.

Darf der Angestellte dabei eigentlich den Chef besiegen? Mierzowski lacht: „Das können wir zum Glück trenne. Wir freuen uns auf eine hoffentlich gut gefüllte Halle, wollen beide gewinnen, aber vor allem Spaß haben.“ – „Nein, Michael muss keine beruflichen Konsequenzen befürchten, falls wir verlieren sollten“, verspricht Müller. Und er fügt hinzu: „Ich denke, dass das am Sonntag eine knappe Angelegenheit werden wird.“

Michael Mierzowski hat mit Sparta Münster einen guten Saisonstart hingelegt, weiß aber auch, dass die dicken Brocken erst noch kommen. Personell hat er immer wieder Probleme zu lösen, da ihm so mancher Stammspieler aus Verletzungsgründen und Dienstverpflichtungen nicht zur Verfügung stand. Am Sonntag wird das nicht anders sein, mit drei Spielern aus der Reserve wird er seinen Kader komplettieren.

Westfalia Kinderhaus liegt bei derzeit 6:6-Punkten als Aufsteiger „im grünen Bereich“. Aber Axel Müller gibt zu, dass mehr möglich gewesen wäre. „Wir haben uns nicht allzu clever angestellt.“ Eine Einschätzung, die sein Trainer Slawomir Cabon durchaus teilt.

Mierzowski hat auf der Sparta-Bank das Sagen, Müller führt im Team der Kinderhauser Regie auf dem Feld. Er ist der Routinier der Truppe, mit 39 Jahren der Senior, aber nach wie vor unverzichtbar. Mierzowskis Einschätzung: „Axel ist absolut der Kopf der Mannschaft. Ich hätte ihn gerne bei uns. Meinen Spielmacher musste ich mir erst machen, der ist 17.“ Und heißt Lennart Gerke. Auch sein Einsatz ist mit einem Fragezeichen verbunden, wurden ihm doch gerade erst vier Weisheitszähne gezogen. Aber es besteht Hoffnung, dass er spielt.

Müller spielt in jedem Fall. An ein Ende seiner Karriere denkt er noch nicht. „Solange ich benötigt werde und Spaß habe, möchte ich weiterspielen. Vorausgesetzt, dass ich die Fitness mitbringe.“ Mierzowski schmunzelt angesichts dieser Aussage: „Bei solch einem Arbeitsplatz muss man doch fit bleiben.“ Gut möglich, dass sich beide noch öfter im Derby begegnen werden.

QUELLE: WESTFÄLISCHE NACHRICHTEN; 11.11.11; MICHAEL SCHULTE

Rund zehn Monate ist es her, dass Sparta Münster und Westfalia Kinderhaus aufeinander trafen. Es war im heißen Endspiel um die Handball-Stadtmeisterschaft, das die Kinderhauser Anfang des Jahres als Außenseiter überraschend gewannen. Überraschend vor allem, weil die Rivalen im Januar noch eine Klasse trennte.

Doch am Sonntag (17.30 Uhr, Hans-Böckler-Schule), nach Westfalias Aufstieg aus der Bezirksliga, begegnen sich die klassenhöchsten Männer-Mannschaften Münsters im Derby wieder auf Augenhöhe. So erwarten es jedenfalls die beiden Trainer, Slawomir Cabon in Kinderhaus und Michael Mierzowski bei Gastgeber Sparta.

Komplimente von den Trainern

Und beide verteilen vor dem Stadtduell eifrig Komplimente an die Gegenseite. Cabon, weil die Spartaner einer Verlegung der Partie auf Sonntag kurzerhand zustimmten. „Am Samstag hätten wir nicht die ganze Mannschaft dabei haben können, deshalb haben wir darum gebeten“, erklärt Westfalias Trainer. Und bedankte sich nochmal bei einem seiner Ex-Klubs, für den er zu seiner aktiven Zeit immerhin zwei Jahre lang spielte. „Das ist ein feiner Zug, eine nette Geste.“ Für Spartas Michael Mierzowski ist das selbstverständlich. „Wir wollen das schließlich sportlich fair regeln“, sagt er. „Und am liebsten wäre es mir natürlich, wenn wir das Derby auch gewinnen.“

Gastgeber als Favorit

Mierzowski kann mit dem Begriff Derby mehr anfangen als sein Gegenüber. „Für einen Sieg gibt es auch nur zwei Punkte“, meint Cabon trocken. Die quasi vor der eigenen Haustür einzusammeln, wäre umso schöner. Was die Tabellenkonstellation betrifft, dürften die Spartaner Sonntag Favorit sein. Cabon widerspricht nicht. „Keine Frage, sie sind mit 10:2 Punkten gut gestartet, unsere Ausbeute von 6:6 finde ich aber auch nicht so schlecht, beide könenn zufrieden sein. Wer wo in der Tabelle steht, ist auch nicht entscheidend.“ Und er schiebt nach: „Fakt ist: Beide Seiten kennen sich sehr gut. Wir wissen, dass Thorsten Wilmsen in der Abwehr stark ist und Henrik Gerke ein guter Mittelmann. Bei Sparta ist es nicht anders. Die kennen uns auch. Da gibt es keine Geheimnisse“, meint Cabon.

Mierzowski weiß wiederum um die gute erste und zweite Welle, die die Kinderhauser spielen, und die Angriffsstärke. „Darauf müssen wir auf alle Fälle aufpassen.“ Personell sieht es auf beiden Seiten gut aus: Kinderhaus fehlt nur Michael Schulz rotgesperrt, Sparta tritt wie zuletzt ohne Fischer, Tobias Nocke und Daniel Perez an.

QUELLE: MÜNSTERSCHE ZEITUNG; 10.11.11; Michael Mathia

Am fünften Spieltag ist es endlich passiert. Nach z. T. sehr vermeidbaren Niederlagen zum Saisonauftakt hat die 3. Herrenmannschaft gegen die HSG Ascheberg/Drensteinfurt endlich den ersten Saisonsieg eingefahren. Aufgrund einer sehr starken zweiten Spielhälfte fiel dieser beim 34:27 (14:16) auch in der Höhe recht deutlich und verdient aus.
In der ersten Spielhälfte konnte sich keine Mannschaft entscheidend absetzen. Der Druck, gegen die spielerisch limitierte HSG den ersten Saisonsieg einfahren zu müssen, war jedem einzelnen Spieler anzumerken. Das Problem lag v. a. in der Abwehr. Hier gelang es nicht, im Zweikampf den Spielfluss des Gegners zu unterbrechen. So konnte auch durch eine recht effektive Angriffsleistung der 14:16 Pausenrückstand nicht verhindert werden.
Das änderte sich in der zweiten Halbzeit jedoch grundlegend. Mit zunehmender Spieldauer wurde der Spielfluss der Gegner immer stärker gestört, und dadurch kam auch in der Offensive die notwendige Sicherheit auf. Insbesondere durch Balleroberungen und Tempospiel konnte sich das Team über 20:17 vorentscheidend auf 27:20 nach 50 Spielminuten absetzen, und brachte den Vorsprung mit einer im zweiten Durchgang spielerisch ansprechenden Leistung sicher über die Zeit.

Torschützen: A. Petry (10), P. Karnebeck (6), D. Vaegs u. D. Wagstaff (je 5), M. Austrup (4/2), P. Kubis (2), T. Markfeldt u. P. Bertels (je 1)

Eine schwache erste Halbzeit bescherte der Westfalia-Reserve am Samstag abend die erste Niederlage in der Saison 2011/12. Mit 18:21 (nach 10:12 zur Halbzeit) verlor die Engler-Truppe in Ladbergen und büßte damit den gerade erst eroberten ersten Tabellenplatz wieder ein.

Insbesondere in der ersten Halbzeit fand die Mannschaft aus Kinderhaus nicht wirklich ins Spiel. Zwar stand die Abwehr noch einigermaßen sicher, aber im Angriff lief einfach nicht viel zusammen. Die offensive Abwehr der Gastgeber führte ein ums andere mal zu überhasteten Abschlüssen und unnötigen technischen Fehlern.

Nach dem Seitenwechsel schien zunächst alles unverändert und die Hausherren erhöhten (trotz Anwurf für die Zweite) auf 13:10. Doch es folgte die stärkste Phase der Kinderhauser: gestützt vom starken Dirk Schubert im Tor stand die Abwehr aus Münster nun ihren Mann: über 10 Minuten lang gelang Ladbergen nicht ein einziges Tor und die Westfalia drehte das Spiel beim 13:14.

Doch leider blieb dies die einzige Führung der Zweiten, denn nach wie vor verhinderte eine zu hohe Fehlerquote im Angriff einen größeren Vorsprung. So drehte Ladbergen den Spieß abermals um und beim Stand von 20:18 war die Partie gelaufen.

Westfalia Kinderhaus – TG Hörste 36:21 (17:10)

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