Handball in Kinderhaus
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Geht der Zweiten im Titelkampf die Puste aus? Am Samstag gegen Kattenvenne alle mal: nach 40 Minuten führte die Engler-Truppe noch mit 7 Toren – um dann jedoch das Torewerfen komplett einzustellen. Am Ende lagen die Gäste mit 25:23 vorne und die Westfalia verschenkt damit den zum Ende der Hinrude gerade erst herausgearbeiteten 3-Punkte-Vorsprung an der Tabellenspitze.

Dabei begann die Partie eigentlich recht vielversprechend. Die beiden gefährlichen Rückraumschützen der Gäste hatten die Kinderhauser zunächst gut im Griff – nur 9 Gegentore im ersten Durchgang belegen dies. Und im Angriff spielte die Engler-Sieben sicher durch und wartete auf die Chancen. Im Abschluss gefielen Würthwein und Lütke-Lanfer, letzterer setzte mit seinem 12:9 auch den Halbzeitstand.

Und sie machten zu Beginn der zweiten Hälfte genau dort weiter wo sie aufhörten: Tobias Lütke-Lanfer setzte drei Treffer in Folge und erhöhte den Vorsprung auf 16:11. Nach 40 Spielminuten (die Westfalia führte inzwischen gar mit 18:11) kam dann allerdings der Bruch im Spiel. In der Angriff kamen die Gäste mehr und mehr zu einfachen Toren, es waren noch nicht einmal richtige Tempogegenstöße der Kattenvenner, aber die Zweite zeigte einfach ein katastrophales Rückzugsverhalten. Und als die Gäste dann auch noch in der Abwehr umstellten, gab es für die Kinderhauser einfach kein Durchkommen mehr. So gelang in den folgenden 15 Minuten nur ein einziger Treffer. Kattenvenne drehte den Spieß um und zog auf 19:21 davon.
Helmut Engler wechselte noch einmal und brachte Bieletzki ins Team, der im Angriff auch tatsächlich noch mal für frischen Wind sorgte. Kaum zu glauben – aber die Zweite kam noch einmal zurück und ging fünf Minuten vor Schluß gar noch einmal in Führung.

Leider war das aber wohl nur ein Strohfeuer – während die Gäste noch einmal etwas drauflegen konnten – schien der Westfalia sprichwörtlich die Puste auszugehen: Kattenvenne legte noch zwei Tore nach und holte die zwei Punkte.

Für die nächsteWoche hofft Westfalia-Trainer Engler wieder auf einen größeren Kader – am Samstag standen wegen Krankheit und Verletzung nur zwei Auswechsler zur Verfügung. Keine guten Voraussetzungen im engen Titelrennen der diesjährigen Kreisligasaison…

Für die Westfalia: Schubert/Schünemann (Tor); Lütke-Lanfer (7), Würthwein (5), Beckmann (4), Bieletzki (3), Krüger (3), Gillmann (1)

Münster – Dieses Mal musste sich Westfalia Kinderhaus mit einem Remis begnügen. Immerhin blieb der Herren-Landesligist durch das 23:23 (11:12) gegen den TV Isselhorst zum sechsten Mal in Folge ohne Niederlage. „Wir stehen weiter oben. Alles ist gut“, verzichtete Slawomir Cabon auf ausführliche Kritik.

Dass es nicht zu einem Sieg reichte, lag an dem Wechselbad, in das die Westfalia eintauchte. Ob sie nach 5:2 und 8:6 zur Pause mit 11:12 ins Hintertreffen geriet, oder sich nach 16:14 mit 16:18 ebenso in Rückstand sah wie beim 21:22 nach 19:18. Beständig blieb die Unbeständigkeit. „Auch weil wir am Ende zu statisch spielten“, wie Cabon befand.

Kinderhaus: Dreskornfeld (6), Cardis (5), Schürkamp (4), Berghammer (4/4), Schulz (2), Müller, Holtmann (je 1).

QUELLE: WESTFÄLISCHE NACHRICHTEN; UWE NIEMEYER; 23.01.12

Wie schon in der vergangenen Woche mußte Coach Helmut Engler einmal mehr Kreativität in der Aufstellung walten lassen – denn auch am Samstag in Roxel mußte er wieder auf einige Stammkräfte verzichten. Insbesondere im Angriff fehlte so dir Durchschlagskraft und trotz 13:14 Halbzeitführung verlor die Westfalia am Ende mit 24:23.

So brauchten die Kinderhauser zu Beginn der Partie auch einige Minuten um sich zu finden, der Gastgeber aus Roxel war zu diesem Zeitpunkt schon auf 4:0 enteilt. Die Abwehr der Zweiten stand zwar im Großen und Ganzen gut, aber im Angriff leistete sich die Engler-Sieben viel zu viele Fehler.
Zum Glück erwischte die Rückraum-Achse der Zweiten (Schulze-Dieckhoff/Beckmann), einen guten Tag und brachten die Gäste durch starke Einzelaktionen zurück ins Spiel. So war es dann auch Lars Schulze-Dieckhoff, der mit einem Doppelschlag kurz vor der Pause für den Vorsprung aus Kinderhauser Sicht sorgte.

Der zweite Durchgang begann zunächst vielversprechend, insbesondere Matthias Beckmann konnte in den ersten 10 Minuten mit vier Treffern überzeugen. Doch dann ging der Westfalia die Luft aus: durch Unkonzentriertheiten und technische Fehler brachte man sich selbst in Nachteil – und auch die Abwehr stand längst nicht mehr so sicher wie im ersten Durchgang. Trainer Engler brachte mit Neuzugang Michael Katter dann zwar noch mal einen wirkungsvollen Joker, aber spätestens nach der roten Karte für Gillmann in der 52. Minute kippte das Spiel zu Gunsten der Gastgeber.

Münster – Alles Gute kommt von oben – manches Mal ist es aber auch schon dort. So in Kinderhaus. Denn in Münsters Norden braut sich längst ein Handball-Hoch zusammen. Während die erste Damenmannschaft der Westfalia als ungeschlagener Tabellenführer in die Verbandsliga-Rückrunde startet, haben sich die Herren bei ihrem Landesliga-Comeback auf Rang zwei geschoben. Die Schönwetterlage macht die Herren 2 komplett, steht in der Kreisliga auf Platz eins – und vor der Bezirksliga-Rückkehr.

Das kann kein Zufall sein. Ist es auch nicht, wenn man Christian Janzen Glauben schenken darf. „Zum einen legen wir eine realistische Betrachtungsweise an den Tag. So bei den ersten Herren, in der zwar viele Kinderhauser Jungs auflaufen und schon in der Jugend ´Oberliga´ auf ihrem Trikot hatten. Sie sind aber geerdet. Zum anderen haben über Jahre gute Trainer Qualität im Training garantiert“, führt der Vorsitzende an.

Bei den Damen setzt Al­fred Korthaneberg (seine Nachfolge tritt im Sommer der 33-jährige Jens Pitlinski an) die Arbeit von Andreas Scheipers ebenso fort, wie Slawomir Cabon den Weg, den Helge Rüddenklau bei den Herren eingeschlagen hatte. In der zweiten Herren hat Helmut Engler um die Routiniers Markus Langkamp und Ludger David sowie den Youngster Lars Schulze-Dieckhoff den Mix gefunden.

Das aber garantiert noch nicht das augenblickliche (Zwischen-)Hoch. „Wir legen großen Wert auf eine gute Stimmung, besonders unter den Mannschaften. Es gibt keine Probleme bei der Durchlässigkeit“, sagt Janzen. Soll heißen: Wenn in der Ersten, ob Training oder Spiel, ein Spieler fehlt, rückt einer aus der Reserve auf. „Gerne“, wie der Handball-Chef versichert. Slawomir Cabon untermauert den Gemeinschaftssinn. „Der Zweiten gönne ich einfach den Aufstieg“, sagt der 36-Jährige, ehe er an das Gesamtbild denkt: „Alle Teams haben viel für eine gute Außendarstellung getan. Und sie sind entschlossen, das auch weiterhin zu tun.“

Nicht auszuschließen, dass also das Handball-Hoch anhält. „Bei den Damen fällt die Entscheidung zwischen den Führenden Kinderhaus und Drolshagen. „Dabei sorgt im Handball selten der direkte Vergleich für die Entscheidung. Wichtig wird sein, wer von beiden in den anderen Spielen weniger patzt“, hofft Janzen auf den Oberliga-Aufstieg. „Wir dürfen uns nichts erlauben“, wird Alfred Korthaneberg deutlicher. Persönlich sieht er sich darin bestätigt, den Kader in der Breite „gut aufgestellt und nicht nur auf eine starke Sechs gesetzt zu haben“. Der Abteilung stellt er pauschal ein gutes Zeugnis aus: „Seit drei Jahren hat Westfalia einen guten Kurs eingeschlagen und ist nun obenauf. Kinderhaus ist auf dem Weg zur Nummer eins – nicht nur bei den Damen.“

QUELLE: WESTFÄLISCHE NACHRICHTEN, UWE NIEMEYER, MÜNSTER, 21.01.12

Schwere Kost bekamen die mitgereisten Kinderhauser Zuschauer am Samstag abend in Sassenberg verabreicht. Wenig überzeugend und spielerisch enttäuschend startete die Zweite in das Jahr 2012, nahm beim 26:28 (Halbzeit 13:16) aber wenigstens die zwei Punkte mit nach Hause.

In dem von vielen Einzelaktionen und technischen Fehlern geprägten Spiel gab zunächst die Westfalia den Ton an. So stand es nach einer Viertelstunde 6:7 als die Partie aus Sicht der Kinderhauser einen ersten Knick bekam: der 7m-Strafwurf zum möglichen 6:8 wurde vom guten Sassenberger Keeper pariert und im Gegenzug erzielte Sassenberg den Ausgleich. In den folgenden 10 Minuten blieb das Spiel ausgeglichen, vor allem dank einer weiterhin hohen Fehlerquote der Westfalia. Erst wenige Minuten vor Ende der Halbzeit schien sich die Engler-Sieben zu fangen und trotz eines weiteren verworfenen Siebenmeters, gelang ein Halbzeitendspurt von 12:12 auf 13:16.

Die zweite Halbzeit begann für die Zweite eigentlich wieder vielversprechend. Man konnte den Vorsprung auf 17:22 ausbauen. Wie auch schon zu Beginn der ersten Halbzeit wußte in dieser Phase Paul Goslawski zu überzeugen, welcher allerdings nur wenige Minuten später wegen der dritten Zwei-Minuten-Strafe das Feld verlassen mußte.

Das schien die Gastgeber noch einmal zu motivieren und Sassenberg holte Tor um Tor auf, während die Kinderhauser zunehmend ideenlos erschienen. Höhepunkt dieses Durchhängers: 10 Minuten vor Schluss vergibt die Zweite nicht nur einen Siebenmeter sondern auch gleich noch zwei 100%-ige Nachwurfchancen!

Derart eingeladen ließen sich die Gastgeber nicht zweimal bitten und holten zum 26:26 auf. Glücklicherweise schien wenigstens einer der Münsteraner überhaupt nicht mit diesem Stand zufrieden zu sein und gab noch einmal alles: Neuzugang Aron Krüger kämpfte sich mehrmals am Kreis durch – der Lohn: zwei Tore und ein Siebenmeter in den letzten 5 Minuten.

Nächstes Wochenende trifft die Zweite auf Roxel. Bleibt zu hoffen, dass die Westfalia wieder an die bei den Stadtmeisterschaften gezeigte Leistung anknüpft – mit der gestrigen Fehlerquote wird man in Roxel jedenfalls nicht gewinnen können.

Für die Zweite: Schubert/Schünemann (Tor); Langkamp (10/2), Goslawski (6), Krüger (4), Bieletzki (3/2), Lütke Lanfer (2), Würthwein (2), Gillmann (1), Brinkmann

Mit dem neunten Sieg im zehnten Verbandsligaspiel untermauerten die ungeschlagenen Handballerinnen von Westfalia Kinderhaus ihre Möglichkeiten, den Aufstieg mindestens im Auge behalten zu dürfen. Ähnlich gut wie die Frauen im Heimspiel gegen Arnsberg starteten die Männer ins Jahr mit dem Auswärtssieg in Spenge, dem fünften Landesligaerfolg nacheinander.

Westfalia Kinderhaus – TV Arnsberg 28:26 (12:14)

Der künftige Westfalia-Coach Jens Pitlinski stellte sich anlässlich der Jahrespremiere dem Team vor und erlebte im Schulzentrum eine passende wie notwendige Wende im Spiel, das Spitzenreiter Kinderhaus spät und dann entscheidend in den Griff bekam. Arnsbergs routinierte Auswahl um die 32-jährige Uta Heidenreich agierte mit Dynamik und Geschick gegen die 3-2-1-Abwehr und wusste um die Problemzonen dieser Formation.

„Wir sind ziemlich unter Druck geraten“, sah Teambegleiter Jochen Reinhardt auch Wurfschwächen der Westfalia, die sich aber einmal mehr zu steigern wusste und nervenstark zu kämpfen begann. Das 16:15 war die erste Führung seit langer Zeit. Die strapazierten TV-Leistungsträgerinnen mussten Kinderhauser Tempo zulassen – Balleroberung und Gegenstoß klappten jetzt im Team von Alfred Korthaneberg.

Sehr effektiv trat Kreisläuferin Henrike Handke auf, die alle sechs Chancen zu Treffern nutzte. Beim 26:25 war es noch eng, dann traf Kinderhaus zwei Mal und Keeperin Ina Kriens reagierte zwei Mal bestens. „Wir freuen uns kurz und nehmen dann den nächsten schweren Gegner ins Visier“, blickte Reinhardt auf das Samstag-Heimspiel gegen Verfolger Brambauer.

Tore für Westfalia: Handke (6), Janssen (4), Schibilla (3), Klapdor (3/1), Petermann, Brinkhus, Sundag (je 2), Hebmüller, Bode, Kupijai (je 1).

TuS Spenge 2 – Westfalia Kinderhaus 21:25 (9:12)

Ausnahmsweise gab Slawomir Cabon den mitspielenden Trainer bei der Westfalia, die auf Bergkammer, Davids und Fischer verzichten musste. Da sprang Cabon als Außen- und Abwehrspieler ein paar Minuten lang ein. „Das bleibt hoffentlich eine einmalige Geschichte!“

Kinderhaus verfolgte beim TuS konsequent die Strategie, durch eine starke Abwehrleistung ans Ziel zu kommen. „Das klappte bestens mit einem starken Kollektiv“, lobte Cabon.

Nach dem 3:3 zog Münster auf 8:3 weg, verlor nach TuS-Auszeit ein bisschen den Rhythmus, kam aber nach dem Wechsel sofort wieder in die Spur und agierte vorne gegen die sehr offensive Deckung variabel genug. Das Spiel wurde breit gemacht und damit gefährlicher. Auch als Spenge einmal auf zwei Treffer heran kam, blieb die Westfalia stabil. Die Rückraum-Asse, Linkshänder Manuel Schürkamp (6 Tore) und Michael Dreskornfeld (8), sorgten für das Plus im Angriff. Der noch nicht ganz fitte Christian Cardis (5) fiel auch auf.

Die weiteren Tore für Westfalia machten Müller (2), Schlüter, Wessels, Schulz und Holtmann (je 1)

QUELLE: echo-Münster, Thomas Austermann, 15.01.12

Noch hat keine Mannschaft ein Abo auf diesen Titel: Der vierte Handball-Stadtmeister Münsters heißt HC Rot-Weiß Münster. Der in seinem Gründungsjahr prominent besetzte Spitzenreiter der 4. Kreisklasse war Samstag beim Wettbewerb der Westfalia in Kinderhaus der einzige Favorit, der seiner Stellung gerecht wurde. Im Endspiel gab es vor rund 350 Zuschauern ein 10:5 (5:2) gegen den Überraschungsfinalisten BSV Roxel aus der Kreisliga.

Dass am Ende nicht alle Sympathien dem Sieger entgegen flogen, erklärt sich mit den Rivalitäten der Szene, dem selbst gewählten Status der Rot-Weißen und manchen Gesten ihrer Akteure. Jörg Huesmanns Mannen um „Pille“ Jäger, Tom Langhoff, Gabriel Huesmann und Axel Schulte haben sich wie berichtet zusammengefunden, um unter sich und am Ball zu bleiben. Samstag reichten solide Rückraumtreffer und ein wie selbstverständlich überlegener Mittelblock zum Erfolg.

Stadtmeisterschaftsdritter wurde Westfalias Zweite (Kreisliga-Erster) nach Siebenmeterwerfen (9:8) gegen den SC Münster 08 aus der Bezirksliga – der „ausgeliehene“ Westfalia-Keeper Martin Kavermann (50) half bestens mit. Der Co-Trainer der Kinderhauser Frauenmannschaft sprang als Schnapper ein und bewies, nicht viel verlernt zu haben.

„Eine Willenssache“

Jörg Huesmann nahm den „Prestigesieg gerne mit – aber schon Dienstag nächster Woche zählt der kaum noch. Wir wollen aufsteigen, das ist unser Ziel.“ Der Sprung eins höher ist natürlich keine unrealistische Vorgabe bei der Vergangenheit und dem Können der Asse. Die mussten sich „erst einmal einstellen auf diese kurze Spielzeit“ (Huesmann) und verloren Spiel eins in der Gruppe gegen 08. Dann aber lief es – Glanzstücke wurden und mussten nicht abgegeben werden.

Das dünne 6:5 im Halbfinale gegen Westfalias kampfstarke Zweite reichte zum Finaleinzug. „Am Ende sind wir auf der Felge gefahren – so ein Programm geht an die Substanz“, war Huesmann angetan, dass rot-weiße Tugenden griffen. „Das war eine Willenssache, ganz klar.“

Für Außenseiter Roxel, erst seit Kurzem trainiert von BSV-Jugendcoach Bodo Dreger, gilt das sicher auch. Der Gruppenzweite schaffte im Halbfinale nach einem 12:12 gegen Nullacht im Siebenmeterwerfen den Finaleinzug und durfte sich damit schon als Gewinner fühlen. In den letzten zwei Mal zehn Spielminuten agierte Roxel mutig und verkürzte bis zum 4:7 regelmäßig, ehe die Kräfte schwanden.

Landesligisten Gruppendritte

Die Landesligisten Münster kamen diesmal nicht weit. Sparta Münster wurde Gruppendritter nach einem 4:4 gegen Roxel und einem 6:7 gegen Westfalias Zweite. Kinderhaus landete in anderen Staffel auf Rang drei und beklagte ein 5:11 gegen Rot-Weiß und ein 6:9 gegen Nullacht. Trainer Slawomir Cabon: „Wir hatten kräftemäßig einfach nicht mehr drauf heute.“

Bei der Siegerehrung durch Sascha Düning von Namensgeber „Forum Optik“ standen diesmal andere ganz vorne – für die Zukunft des Wettbewerbs muss das nicht schlecht sein, wenn es viel Abwechslung an der Spitze gibt.

Thomas Austermann; echo-Münster

Münster – Am kommenden Samstag versammelt sich in Kinderhaus Münsters Handballgemeinde, um den Stadtmeister 2012 zu küren. Bei der 4. Auflage um den Wanderpokal des Sportamtes der Stadt zog Glücksbote Sascha Düning von Titelsponsor Forum-Optik interessante Gruppen. Bereits im zweiten Vorrundenspiel stehen sich in Gruppe B mit Bezirksligist SC Münster 08 und Rot Weiss Münster zwei der Turnierfavoriten gegenüber. Beide werden sich auch mit Titelverteidiger und Landesligist SC Westfalia Kinderhaus auseinandersetzen müssen, Außenseiter in der Gruppe sind Sparta Münster II und die HSG Gremmendorf.

In Gruppe A ist die DJK Sparta Münster klarer Favorit. Beste Chancen auf den möglichen zweiten Platz in der Gruppe, der zur Halbfinalteilnahme berechtigt, sind dem Kreisligisten BSV Roxel und der Westfalia-Reserve, derzeitig Spitzenreiter der Kreisliga, einzuräumen. SV Adler Münster, Telekom-Post SV und die HSG Preußen/Borussia Münster werden sich nicht kampflos ergeben und bemüht sein, für eine Überraschung zu sorgen.

Es ist also für reichlich Spannung gesorgt, denn bis auf Favorit Sparta Münster hat kein Team das Halbfinale abonniert, und selbst ein Landesligist sollte sich seiner Sache nicht allzu sicher sein, wie der letztjährige Vorrundensieg von Adler Münster gegen den späteren Sieger Kinderhaus zeigte.

Diverse Neuerungen machen das Turnier in den beiden Hallen am Spielort Kinderhauser Schulzentrum, von Humboldt-Straße (ab 12 Uhr) noch attraktiver. Eine Handballbörse wird interessante Schnäppchen für die Handballbegeisterten bereit halten. Eine Tombola soll auch außerhalb der Spielfelder für Spannung sorgen.

Zum Abschluss bitten die Veranstalter ins Vereinsheim der Westfalia zur traditionellen apres-Sportsparty (ab 20.30 Uhr). Dort werden die Sieger geehrt und das Allstarteam der Stadtmeisterschaften 2012 berufen.

» Die Spielzeit beträgt jeweils einmal 15 Minuten. Das Turnier beginnt um 12 Uhr, die Halbfinals sind für 17 Uhr angesetzt. Die Verlierer des Halbfinales werden im 7-m-Werfen den Meisterschaftsdritten ermitteln, die Finalisten sollen um 18.30 Uhr das Finale bestreiten.

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