Handball in Kinderhaus
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Es war der erwartet schwere Gang für die Westfalia-Reserve: nach der langen Osterpause (ohne Training) kam mit Münster 08 der erwartet kampfstarke Gegner nach Kinderhaus. So gab es für die Zuschauer auch wenig handballerische Leckerbissen zu sehen – dafür eine umkäpfte Partie, in der am Ende die Gastgeber mit 25:21 die Nase vorn hatten.

Zu Beginn schien die Zweite noch in den Osterferien zu stecken: ernsthafte Abwehrbemühungen waren überhaupt nicht zu erkennen, einzig und allein Dirk Schubert im Tor verhinderte Schlimmeres. Da im Angriff auch nicht viel zusammenlief ergab sich nach 15 gespielten Minuten eine verdiente 3:8 Führung für die Gäste von Münster 08.

Zum Glück erwachte die Engler-Sieben dann doch noch vor der Halbzeit. Zunächst paßte im Angriff mehr und mehr zusammen und endlich packte man dann auch in der Abwehr mehr zu. Aron Krüger wußte zu gefallen, sowohl als Abwehrblock aber auch mit drei wichtigen Treffern noch im ersten Durchgang. So hielt er fast im Alleingang die Westfalia zur Halbzeit (11:12) im Spiel.

In der zweiten Halbzeit zeigte die Westfalia dann endlich etwas mehr von ihrem Können: Würthwein und Bieletzki übernahmen Verantwortung auf der Spielmacherposition und glänzten im Abschluss und mit feinen Kreisanspielen. Als Coach Engler dann noch den taktischen Joker spielte und mit Podlinski den zweiten Kreisläufer ins Spiel brachte, bog die Zweite endgültig auf die Siegerstraße ein. Mit Krüger und Podlinski im Mittelblock fand die Abwehr zu alter Stabilität zurück und als Thomas Würthwein nach 45 Minuten das 19:17 erzielte schien für 08 nicht mehr viel zu holen. Aron Krüger krönte seine starke Leistung noch mit einem lupenreinen Hattrick – bei allen drei Toren vom 21:20 bis 23:20 wurde er auch sehenswert von Swen Bieletzki in Szene gesetzt.

Besonders stolz kann die Westfalia auf diese Leistung indes nicht sein – zu langsam und motivationslos zeigte sich die Abwehr. Trainer Helmut Engler war dennoch zufrieden nach der Partie, denn nach der langen Spielpause mußte sich das Team schließlich überhaupt erst einmal wieder „finden“. Erfreulich auch der Einsatz von Lars Schulze-Dieckhoff, der nach langer Krankheitspause gleich 3 Treffer beisteuerte und mit ordentlich Engagement zur Sache ging. Neuzugang Raphael Groß (aus Berlin) lief zum ersten Mal für Kinderhaus auf und erwies sich für die Nullachter als unbequemer Abwehrspieler – eine erfreuliche Verstärkung für die Zweite!

Nächste Woche steht für die Westfalia-Reserve gleich das nächste Derby auf dem Programm: mit Sparta II kommt ein altbekannter Gegner nach Kinderhaus. Wie auch gegen 08 ist bei diesen Nachbarschaftspartien die Tabellensituation ohne Aussagekraft – auch wenn es für Sparta um nichts mehr gehen wird, im Derby werden sie sicherlich noch einmal alles daran setzen den Favoriten zu stürzen. Im Rennen um die Kreismeisterschaft darf sich die Zweite allerdings keinen Stolperer erlauben, denn als Verfolger lauern Greven/Reckenfeld I und Kattenvenne II mit einem bzw. zwei Zählern Rückstand nur auf einen Ausrutscher.

Es spielten: Schubert (Tor); Krüger (7), Beckmann (5), Würthwein (4), Goslawski (3), Schulze-Dieckhoff (3), Bieletzki (2/1), Lütke Lanfer (1), Austermann, Brinkmann, Groß, Katter, Podlinski

 

Mit dem üblichen Holpern, das sich nach eine Spielpause nur schwerlich verhindern lässt, kam Westfalia Kinderhaus am Sonntag im Heimspiel zum 14. Sieg in der Landesligasaison. Die Handballer setzten sich mit 35:33 (18:17) sicherer, als es den Anschein haben mag, gegen die abstiegsgefährdete Zweite des TuS Brockhagen durch und sind nun schon seit sieben Spielen am Stück ungeschlagen.

„Wir haben Platz zwei verteidigt – den wollen wir auch gerne behalten bis zum Schluss“, will Trainer Slawomir Cabon den Titel „Best of the Rest“, den die Übermannschaft aus Harsewinkel noch übrig lässt. Das Restprogramm hält noch drei Auswärtsspiele und nur ein Heimspiel parat.

„Zu körperlos“

Die 33 Gegentreffer ärgerten Cabon am meisten, sie waren Beleg dafür, wie wenig sicher die Abwehr stand und wie viel sie zulassen musste an dem Tag. „Das war insgesamt zu körperlos.“ Der TuS setzte auf seinen Linkshänder im Rückraum, der sich viele freie Würfe nehmen durfte und traf.

Die Ostwestfalen lagen trotzdem schnell deutlich hinten (8:14), weil Kinderhaus Tempo machte und Gegenstöße nutzte. Dann wurde Jan Heinig minutenlang in Manndeckung genommen. Die Trefferflut ebbte ein bisschen ab. „Wir haben den Gegner im Spiel gelassen“, meinte Cabon.

Gefährlich aber wurde es allenfalls einmal (28:27), ansonsten hatte Kinderhaus offensiv immer die Nase vorne und auch genug Möglichkeiten, dem TuS beizukommen. „Wir haben weniger Fehler gemacht.“ Neun Spieler trafen zum Sieg.

Tore für Westfalia: Heinig, Siering (je 7), Dreskornfeld (5), Cardis, Schulz (je 4), Holtmann (3), Limke, Schlüter (je 2), Berghammer (1).

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