Handball in Kinderhaus
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Einige Jahre musste Münsters Handball auf nennenswerte Erfolge verzichten, lediglich die DJK Sparta oder der BSV Roxel, in einer Spielgemeinschaft mit SW Havixbeck, präsentierte da und dort einen Jugend-Oberligisten.
Im Spieljahr 11-12 zeigten gleich mehrere Vereine ein Comeback des Handballs: Die Damen des SC Westfalia Kinderhaus steigen verdient in die Oberliga auf, Neutrainer Jens Pitlinski darf auf dem Stamm des diesjährigen Teams aufbauen. Berufsbedingt besteht noch bei drei Spielerinnen Klärungsbedarf, jedoch sollte ein Oberligist Zugpferd für neue und Ansporn für etablierte Kräfte sein. BSV Roxel heißt der Meister bei den Landesligadamen, und wird demnächst als zweite Kraft des müsteraner Handballs in der Verbandsliga starten. Spartas Damen konnten sich als Bezirksligadritte in 2 Relegationsspielen gegen die Ostwestfälinnen aus Halle durchsetzen, und sind nun Landesligist.
Auch die Herren zeigten deutlich eine aufsteigende Tendenz. DJK Sparta stoppte seinen Sinkflug der letzten Jahre und etablierte sich in der Spitzengruppe der Landesliga. Michael Mierczowski bleibt Coach der Spartaner, und darf auf dem ordentlichen Fundament ordentlicher Jugendarbeit aufbauen, so dass mittelfristig der Aufstieg Programm sein könnte. Überraschend und durch den attraktiven, schnellen Handball verdient, mauserte sich auch Neuling SC Westfalia Kinderhaus zur Spitzenkraft in der Landesliga. Als Ligadritter stellt man überraschend das stärkste Team Münsters. Insbesondere die gut besuchten Derbies zwischen Sparta und Westfalia straften die Zweifler Lügen, ob Handball in Münster attraktiv und populär ist und Sport auf gutem Niveau bietet. Kinderhaus-Trainer Slawomir Cabon blieb bei seiner Linie, ambitionierte junge Spieler zu entwickeln , den Abgängen Axel Müller (bleibt als Stand-by Spieler erhalten) und Christian Cardis (ASV Senden) steht bisher Neuzugang Sebastian Geukes, seines Zeichens ehemaliger Verbandsligaspieler des ASV Hamm II, gegenüber. Ob Eigengewächs und A-Junior Patrick Bertels bereits Landesligapotential besitzt, wird sich in den nächsten Wochen zeigen. Komplettiert werden die münsteraner Erfolge von der Reserve des SC Westfalia Kinderhaus, die als Kreismeister dem SC Münster 08 und DJK Eintracht Hiltrup in die Bezirksliga folgt.
Nicht vergessen werden darf auch die gute Arbeit im Süden Münsters: Die HSG Gremmendorf-Angelmodde profitiert mehr und mehr von ihrer soliden, aufstrebenden Jugendabteilung. So wurde die erste Herrenmannschaft mit dem Durchmarsch von der 2. Kreisklasse in die Kreisliga belohnt, ein Verdienst vieler junger Stammkräfte in Zusammenarbeit mit bekannten alten Hasen wie Michael van Husen, zurückgekehrt zu seinem Stammverein, und Axel Binnenbruck. Auch die Kreisliga wird nur Durchgangsstation für den Verein sein, sind doch einige eigene Jugendteams auf gutem Wege in höhere Ligen, und werden so demnächst ihre erste Mannschaft weiter verstärken.
Komplettiert werden die Erfolge münsteraner Vereine aus den Kreisklassen, Rot-Weiss Münster stieg in die 3. Kreisklasse, der SC Preussen-Borussia als zweites Team neben der HSG Gremmendorf-Angelmodde in die Kreisliga auf.
Eine sportliche Aufwertung erlangt somit auch die fünfte Auflage der Forum-Optik Stadtmeisterschaft, die im Januar 2013, wie immer in Kinderhaus, ausgespielt wird. Wie man sieht, dürften es die aufstrebenden Teams den bisherigen Favoriten sehr schwer machen können.

Nun hat es also endlich geklappt: nach drei zweiten Plätzen in Serie holt die Westfalia Reserve den Kreismeistertitel 2011/12. Beim 32:19 (17:12) gegen Sassenberg ließ die Engler-Sieben nichts mehr anbrennen, profitierte allerdings auch stark von den Personalsorgen der Gäste. Umso erfreulicher, dass diese Sportsgeist zeigten und dennoch den Weg nach Kinderhaus antraten. Dass sich derartiger Einsatz lohnt belegt das Foto aus der dritten Halbzeit.

Man kennt sich: Michael Katter und Helmut Engler mischten sich unter die "Gegner"

Es dauerte allerdings eine ganze Zeit bis die Westfalia ihre Anfangsnervosität abgelegt hatte und der Favoritenrolle gerecht wurde. So wurden im Angriff reihenweise beste Gelegenheiten ausgelassen und gleichzeitig in der Abwehr kaum zugepackt. Lediglich Sascha Brinkmann schien die Sache ernstnehmen zu wollen, seine Berufung in die Startsieben ging somit taktisch voll auf.

Effektiv aus dem Rückraum: Lars Schulze-Dieckhoff

Und so gegen Mitte der ersten Halbzeit kam die Zweite dann auch langsam ins Spiel. Paul Goslawski gefiel mit einigen sehenswerten Aktionen, in dieser Phase zogen die Hausherren von 7:7 auf 11:7 davon. Und obwohl die Kinderhauser Abwehr den Gegner immer noch nicht richtig im Griff hatte, konnte die Zweite den Vorsprung halten:  Lars Schulze-Dieckhoff legte ein kleines Solo ein und setzte drei schöne Rückraumtreffer hintereinander.

Bewies sein Können auf der Spielmacherposition: Thomas Würthwein

Die zweite Halbzeit ist schnell erzählt: eine weitere Viertelstunde tat die Westfalia nicht mehr als nötig um einen 4-5 Tore Vorsprung zu halten. Einzig Thomas Würthwein schien auch an die Zuschauer zu denken und setzte sich selbst – aber gerade auch seine Nebenleute – durchaus erfolgreich in Szene. Im Schlußviertel schienen beim Gast aus Sassenberg dann allerdings endgültig die Kräfte zu schwinden und als die Hausherren zehn Minuten vor Schluss 8 Treffer in Serie setzten war die Partie gänzlich entschieden.

Jubelstimmung auf der Tribüne schon kurz vor dem Abpfiff

So konnten die Kinderhauser Zuschauer schon in den letzten Minuten entspannt mit dem Jubeln beginnen, auch auf der Bank waren die ersten Freudentänzchen zu sehen. Insgesamt ein tolles Handballfest aus Sicht der Westfalia, wenngleich mit Ludger Davids, Martin Harbert und Piotr Podlinski drei Abgänge (aus privaten bzw. gesundheitlichen Gründen) zu verkraften sind.

Ludger Davids

Martin Harbert

 

 

 

 

 

 

 

 

Im Anschluss an die Partie stieg dann die große Saisonabschlussfeier. Die Zweite freute sich sichtlich über die vielen Besucher und insbesondere mit den Vertreterinnen der ersten Damenmanschaft (die ja bekanntlich letzte Woche den Oberliga-Aufstieg perfekt machte) feierte die Engler-Truppe gelassen den Doppelaufstieg. Später stieß dann auch noch die erste Mannschaft dazu und so feierte die Westfalia-Handball-Familie fast komplett. Unbestätigten Gerüchten zufolge sollen die Festivitäten erst zu weit vorgerückter Stunde in der Münsteraner Innenstadt zu Ende gegangen sein.

Es spielten: Schubert, Kavermann (Tor); Langkamp (9/5), Goslawski (8), Würthwein (5), Krüger (3), Schulze-Dieckhoff (3), Beckmann (1), Bieletzki (1), Davids (1), Voigt (1), Brinkmann, Katter, Lütke Lanfer

Die Zweite schlägt Sassenberg mit 32:19 (17:12) und holt sich den Kreismeistertitel 2011/12. Damit spielt die Reserve nächste Saison in der Bezirksliga!

Kreismeister 2011/12

Das erfolgreiche Team: Michael Katter, Markus Langkamp, Dirk Schubert, Sven Schünemann, Aron Krüger, Jan Frey, Matthias Beckmann, Paul Goslawski, Tobias Lütke Lanfer, Trainer Helmut Engler (hinten); Ansgar Gillmann, Andreas Korkowsky, Martin Kavermann, Sebastian Voigt, Lars Schulze-Dieckhoff, Swen Bieletzki, Sascha Brinkmann, Ludger Davids, Thomas Würthwein (vorne).

Es fehlen: Philip Austermann, Stephan Bleister, Eric Eils, Karsten Felske, Goce Jovceski und Piotr Podlinski.

Gehen die Handballfeiertage des SC Westfalia Kinderhaus in die zweite Runde?
 
Nach dem Aufstieg des Damenteams in die Oberliga kann auch die Herrenreserve, immerhin in der höchsten Klasse des Handballkreises, der Kreisliga, aktiv, am Samstag aus eigener Kraft den Bezirksligaaufstieg schaffen. Dabei gerieten die letzten Spieltage zur Achterbahnfahrt: Glaubte man nach dem souveränen Sieg gegen den bis dahin ärgsten Verfolger, die HSG Greven/-Reckenfeld, an eine Vorentscheidung in der Meisterschaft, folgte ersatzgeschwächt vor zwei Wochen eine verdiente Niederlage gegen ein Team aus dem Mittelfeld der Tabelle, DJK Sparta II.
Derweil robbte sich die Reserve aus Kattenvenne auch noch an die beiden Führenden heran, schlug vergangenes Wochenende Greven/-Reckenfeld klar und brachte sich selbst in die Rolle des Kronprinzen.
Auf diese Weise herrscht nun Spannung pur am letzten Spieltag.
Kinderhaus kann seine Tabellenführung, bei derzeit 13 Minuspunkten, durch den besseren direkten Vergleich mit Kattenvenne, durch einen Sieg gegen den Drittletzten VfL Sassenberg mit der Meisterschaft und dem Aufstieg krönen. Der TV Kattenvenne würde, falls Kinderhaus einen Punkt abgibt, durch einen Sieg in Lengerich noch vorbei ziehen.
Verlieren Kinderhaus und Kattenvenne, wäre Greven/-Reckenfeld, bei einem Heimsieg, noch Meister und Aufsteiger. Es gilt in Münsters Norden nunmehr die Konzentration aufrecht zu erhalten, das Team um Coach Helmut Engler kann vermutlich in Bestbesetzung auflaufen. Sollten die Kaderspieler der Ersten, die Eigengewächse Lars Schulze-Dieckhoff und Thomas Würthwein (Foto), zusammen mit den Routiniers, angeführt von Marcus Langkamp und Kinderhaus-Urgestein Matthias Beckmann, das Spiel gegen Sassenberg ernst nehmen, sollte der Meisterschaftscoup gelingen.
 
Das Spiel beginnt am kommenden Samstag um 17.30 Uhr in der Halle 1 des Schulzenrums Kinderhaus, von Humboldt Strasse.
 

Talent Thomas Würthwein hofft mit Kinderhaus II auf die Bezirksliga

FOTO: Talent Thomas Würthwein hofft mit Kinderhaus II auf die Bezirksliga

Es paßt zur diesjährigen Kreisligasaison: sah die Engler-Sieben nach dem überzeugenden Sieg gegen Greven I schon wie der zukünftige Kreismeister aus, so kostete die kürzliche Niederlage gegen Sparta II wieder den Platz an der Sonne. Die Handballfreunde von Greven/Reckenfeld indes schienen dem Druck auch nicht gewachsen und verloren am gestrigen Samstag deutlich in Kattenvenne. Die derart freundlich zurückgespielte Steilvorlage wußte die Zweite nun zum Glück zu verwandeln – mit 19:31 (10:14) entführte man die Punkte aus Ascheberg und steht wieder selbst auf dem Spitzenplatz. Somit hat es die Zweite nun im letzten Saisonspiel selbst in der Hand: mit einem Sieg gegen Sassenberg wären Meisterschaft und Aufstieg perfekt!

Das Spiel war allerdings lange Zeit weniger deutlich als das Endergebnis: gerade in der Anfangsphase ließ die etwas zu offensive Kinderhauser Abwehr immer wieder Kreisanspiele zu und lud die Gastgeber so zum Toreschießen ein. Allerdings stellte auch die Ascheberger Abwehr kein allzugroßes Hindernis dar und auch die Westfalia kam zu einfachen Treffern. Ende der ersten Halbzeit zahlte sich jedoch die deutlich besser besetzte Ersatzbank der Zweiten aus: von 11:9 erhöhte man noch auf 14:10 zur Halbzeit.

Direkt nach Wiederanpfiff folgte dann die stärkste (und spielentscheidende) Phase der Müsteraner: erst parierte Schubert eine „100%-Chance“ für Ascheberg und im Gegenzug markiert Aron Krüger das erste in einer Serie von 10 Toren ohne Gegentreffer! Tatsächlich gelingt den Gastgebern mit dem 11:24 erst in der 43. Minute der erste Treffer im zweiten Durchgang, natürlich war das Spiel jetzt schon entschieden. Westfalia-Coach Engler nutzte die Chance und wechselte noch einmal fröhlich durch. Da die Zweite folgerichtig auch einen Gang zurückschaltete, konnte Ascheberg die letzte Viertelstunde ausgeglichen halten. Aber auf weniger als 12 Tore kamen die Gastgeber nicht mehr heran.

Recht kurious geht so die Kreisligasaison 2011/12 dem großen Finale entgegen. Letztendlich können immer noch drei Teams die Meisterschaft einfahren (neben der Zweiten sind noch Kattenvenne II und eben Greven/Reckenfeld I im Rennen). Doch aufgrund des besseren direkten Vergleichs kann die Westfalia mit einem Heimsieg gegen Sassenberg am 12. Mai (17:30 in Kinderhaus) aus eigener Kraft alles klar machen. Das Team um Trainer Helmut Engler würde sich über Unterstützung von den Rängen sicherlich freuen!

Es spielten: Schubert, Schünemann (Tor); Langkamp (9/5), Würthwein (4), Goslawski (4), Schulze-Dieckhoff (3), Krüger (3), Bieletzki (2), Lütke Lanfer (2), Groß (2), Beckmann (1), Voigt (1), Katter

Ansehen des Handballs in Münster gestärkt

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