Handball in Kinderhaus
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Wie sich die Bilder gleichen: wie schon in der letzten Woche besiegte sich die Zweite mehr oder weniger selbst. Durch eine miserable Quote im Abschluss lud die Westfalia den lauffreudigen Gastgeber aus Senden zum Kontern ein. Folgerichtigerweise lief man das ganze Spiel über einem 3-5 Tore Rückstand hinterher und verlor am Ende verdient mit 31:25 (15:12).

Dabei hielten sich die Kinderhauser anfangs noch sehr wohl an die Ansage von Trainer Voigt: mit ruhigem Aufbauspiel sollte die Fehlerquote niedrig gehalten werden – und damit auch gleichzeitig die Gefahr der schnellen Sendener Konter. Das funktionierte soweit auch, aber im Abschluss zeigte sich die Zweite von Anfang an unkonzentriert und vergab beste Chancen. So waren die Gastgeber nach 20 Minuten gar auf 11:5 davongeeilt. Zum Glück fand die Zweite dann doch noch vor der Halbzeit ins Spiel und vor allem Axel Müller und Thomas Würthwein drehten noch einmal auf. Als Lohn der Anstrengung konnte Swen Bieletzki kurz vor dem Wechsel noch den Anschlusstreffer zum 15:12 per Siebenmeter erzielen.

Leider konnte die Westfalia diesen Schwung nicht mitnehmen: der Sendener 3-Tore-Vorsprung schien unüberwindbar. Immer, wenn die Zweite gerade einmal wieder am Drücker war, ging der Wurf daneben. Und da gleichzeitig das Rückzugsverhalten zu wünschen übrig ließ, setze es auch noch umgehend einen Konter. Als dann auch noch eine Viertelstunde vor Schluss Spielmacher Axel Müller zuerst zwei Minuten sah und sich wenig später eine Zerrung zuzog, schien die Partie entschieden.

Entsprechend enttäuscht zeigte sich Trainer Sebastian Voigt nach dem Spiel: hatte er doch insbesondere ein ruhiges und überlegtes Angriffsspiel gefordert. Auf dem Spielfeld sahen die mitgereisten Kinderhauser Fans aber leider nur serienweise Risiko-Pässe und die besagten Fehlwürfe.

Die Herbstpause kommt der Westfalia-Reserve nun sicherlich ganz recht. Vielleicht gelingt es so, die letzten drei Spiele zu vergessen und wieder mit mehr Konzentration in die Partie gegen Eintracht Hiltrup zu gehen (20. Oktober).

Es spielten: Schubert, Voß (Tor); Beckmann (7), Müller (7), Bieletzki (4/2), Würthwein (4), Schulze-Dieckhoff (2), Austermann (1), Frey, Goslawski, Jovceski, Maaß

Wenn’s schon nicht läuft dann kommt auch noch Pech hinzu. Viel mehr gibt es über die Heimpartie der Westfalia-Reserve gegen den SuS Neuenkirchen nicht zu sagen. Erneut in Minimalbesetzung angetreten lag die Zweite schon zur Halbzeit mit 12:16 hinten und nach einer fast identischen zweiten Halbzeit stand am Ende eine deutliche 24:32 Niederlage zu Buche.

Das besagte Pech ereilte die Westfalia schon im Vorfeld: zusätzlich zu den verletzten Gillmann, Groß und Voigt mußte Stephan Bleister mit Fieber kurzfristig passen. Zusätzlich mußte Markus Langkamp angeschlagen in die Partie gehen (Verdacht auf Knorpelschaden). Aber das war nur ein Vorgeschmack auf das, was die Kinderhauser Zuschauer während der 60 Minuten am Samstag zu sehen bekamen: eine zweistellige Zahl an Pfostentreffern und eine ganze Reihe an unglücklichen Schiedsrichter-Entscheidungen (z.B. ein abgepfiffener Konter wegen einer Verwarnung für die gegnerische Bank) sorgten für verzweiflungsähnliche Zustände auf, vor und hinter der Westfalia-Bank.

So läßt sich das Spiel auch ziemlich knapp zusammenfassen: bei der Zweiten erreichten nur die zwei Neuzugänge aus Telgte Normalform. Henning Voß hielt seinen Kasten sauber und verhinderte (noch) Schlimmeres, während Christian Maaß rechts außen eine gute Partie spielte und sich bei 4 Treffern keinen einzigen Fehlwurf leistete. Ansonsten regierte der Fehlerteufel (insbesondere im Abschluss) das Spiel der Westfalia-Reserve. Ganz anders beim Gast aus Neuenkirchen: die ebenso erst diese Saison aufgestiegene Mannschaft zeigte starken Zug zum Tor und riss so immer wieder große Löcher in die Kinderhauser Abwehr.

Bleibt zu hoffen, dass sich die Zweite nun schnell wieder fängt: am kommenden Wochenende steht das schwere Auswärtsspiel beim ASV Senden II an und Rückkehrer aus dem Verletztenlager sind nicht zu erwarten. Aber zumindest ein Trainer ist dann wohl wieder mit von der Partie.

Es spielten: Voß, Schubert (Tor); Bieletzki (4/2), Krüger (4), Maaß (4), Würthwein (3), Langkamp (2/1), Lütke Lanfer (2), Müller (2), Schulze-Dieckhoff (2), Goslawski (1), Frey

Schade, schade: nach 13:15 Halbzeitführung verloren die Kinderhauser am Ende knapp und unglücklich mit 30:27 beim HC Ibbenbüren. Grund für übermäßige Enttäuschung gibt es aber nicht: mit Minimal-Besetzung und ohne Trainer auf der Bank angetreten zeigte die Westfalia-Reserve eine tolle Mannschaftsleistung und hatte Chancen zuhauf die zwei Punkte mit nach Hause zu nehmen.

Gastgeber und Zuschauer staunten zunächst wohl nicht schlecht als die Zweite mit nur 8 Feldspielern und ohne Betreuer erschien. Was sie nicht wußten: mit Langkamp und Frey hatte die Westfalia-Bank gar nur Reservisten aufzubieten, die seit Monaten keinen Einsatz mehr bestreiten konnten. Und so rieben sich wohl auch die zwei Westfalia-Ehrenfans verwundert die Augen als die Zweite angetrieben von Axel Müller loslegte wie die Feuerwehr: vier furiose Tore von Swen Bieletzki in Serie und dann das 2:5 von Müller selbst brachten den Trainer der Gastgeber auf die Palme. Schon nach 11 Minuten nahm er das Timeout.

Aus Sicht der Münsteraner fand er wohl leider die richtigen Worte: der Spielmacher der Ibbenbürener nahm nun zusehends das Helft selber in die Hand und brachte den HC Ibbenbüren beim 6:6 wieder ins Spiel. Dennoch ließ sich die Zweite nicht beirren und spulte mit fast stoischer Ruhe ihr Programm runter. Hinten zog Abwehrchef Müller die Fäden und stellte so mit seinen Nebenleuten eine sicheren Block. Im Angriff lief Markus Langkamp unter dem Jubel seines Havixbecker Fanclubs zu alter Form auf und erhöhte nach 20 Minuten mit einem sehenswerten Hüftwurf auf 7:10.

Die Westfalia nahm nun ihrerseits die Auszeit. Zu sagen gab es nichts, aber eine Verschnaufpause war definitiv von Nöten. Es war wohl das richtige Mittel gegen die nun langsam schwindenden Kräfte: mit 13:15 nahm man einen kleinen Vorsprung mit in die Pause.

Nach der Halbzeit machten die Gastgeber allerdings Ernst. Die Zweite war noch gar nicht wieder richtig auf dem Feld, da hatte der HC Ibbenbüren den Spielstand schon auf 17:16 gedreht. Man hatte den Eindruck, als wären die Kinderhauser nun immer einen Schritt zu spät. Allerdings konnte Ibbenbüren daraus auch nicht allzuviel Profit schlagen. Nach der zwischenzeitlichen 21:18 Führung kämpfte sich die Zweite wieder zurück und ging durch vier Tore in Folge gar mit 21:22 in Führung.

Dann gingen der Westfalia in der letzten Viertelstunde aber leider die Reserven aus. Während Ibbenbüren immer noch durchwechseln konnte, zollten die Kinderhauser ihrer dünnen Personaldecke Tribut. Bis zum 24:24 hielt man zwar noch irgendwie mit – dann schlichen sich jedoch erwartungsgemäß Konditionsschwächen und Unkonzentriertheiten ein. Obwohl die Gastgeber nun auf 28:25 davonzogen war das Spiel mitnichten entschieden: Langkamp warf noch einmal alles in die Wagschale (seine Fans dankten es ihm mit Sprechchören) und brachte die Zweite im Alleingang auf 28:27 heran. Zwei Minuten vor Schluß hatte er dann per Siebenmeter gar noch die Chance auszugleichen, doch der Strafwurf ging daneben und Ibbenbüren machte im Gegenzug den Sack zu.

Es bleibt die Erinnerung an ein tolles und spannendes Bezirksligaspiel, bei dem die Zweite vor allem mit Mannschaftsgeist und Moral punktete. Ein, vielleicht zwei Spieler mehr auf der Bank und wer weiß – da wäre sicherlich noch mehr drin gewesen.
Bemerkenswert auch das Auftreten der Konkurrenz aus Havixbeck: das Team von Trainer Korfsmeier spielte ebenfalls in Ibbenbüren und machte nun Stimmung auf der Tribüne. Alles in allem beste Werbung für den Handballsport!

Es spielten: Schubert, Voß (Tor); Bieletzki (7), Langkamp (6/2), Lütke Lanfer (4), Müller (4), Schulze-Dieckhoff (4), Frey (1), Krüger (1), Austermann

Einen Auftakt nach Maß legte der Aufsteiger in der Bezirksliga hin: nach einer tollen ersten Halbzeit (16:7) gewann die Zweite am Ende mit 25:21 gegen die Reserve der Ibbenbürener SpVg.

Dabei standen die Vorzeichen vor Spielbeginn gar nicht einmal so gut: neben dem aus privaten Gründen verhinderten Trainer Conrad Klöcker fehlten mit Gillmann, Goslawski, Langkamp und Krüger wichtige Stammkräfte. Aber Co-Trainer Sebastian Voigt bewies in der Vertreter-Rolle nicht nur ein glückliches Händchen als Trainer, mit 5 Toren trug er auch auf dem Feld zum Erfolg bei.

Die Zweite setze die Vorgaben von Trainer Voigt von Anfang an konsequent um: aus einer starken Abwehr heraus sollte ein sicheres Spiel aufgebaut werden. Dabei glänzten in der ersten Halbzeit vor allem Stephan Bleister und Axel Müller im Abwehrzentrum. Weil gleichzeitig auch Thomas Würthwein auf der Linksaußen-Position stach, konnte die Zweite souverän auf 7:2 davonziehen. Als nach 20 gespielten Minuten ein 10:4 zu Buche stand, zog der Gäste-Trainer das Timeout und versuchte sein Team noch einmal neu einzustellen. Allerdings erfolglos: gegen die Westfalia-Abwehr der ersten Hälfte fehlten seinem Team einfach die Mittel – nicht zuletzt weil auch Torwart-Neuzugang Henning Voß glänzend aufgelegt war und hielt was zu halten war.

In der zweiten Halbzeit stellte Ibbenbüren auf eine sehr offensive 5:1 Deckung um und bereitete der Westfalia dadurch einige Schwierigkeiten. Trotz des routinierten Aufbauspiels von Axel Müller agierte die Zweite im Angriff nun zusehends nervös. Und obwohl man nach wie vor ganz gute Chance herausspielte, gelang im Abschluß nicht mehr viel. So verkürzten die Gäste nach 10 Minuten auf 17:13.

Es schien, als würde das Spiel nun noch einmal spannend werden, denn obgleich die Westfalia nach wie vor eine gute Abwehr spielte, kam man im Angriff einfach nicht mehr zum Erfolg. Trainer Voigt spielte dementsprechend die grüne Karte und mit einem Torwart-Wechsel versuchte man zudem den Gegner vor neue Aufgaben zu stellen.

Leider ohne direkten Erfolg. Zunehmend nervös mußten die Zuschauer miterleben wie der Vorsprung auf 19:17 dahinschmolz. Dann allerdings schienen die Worte aus der Auszeit erhört zu werden: wieder mit mehr Selbstbewußtsein suchte die Westfalia nun den direkten Weg zum Tor und am Ende einer tollen Serie erhöhte Axel Müller mit einem sehenswerten Heber auf 24:17.

In den verbleibenden Minuten verlegten die Kinderhauser sich nun auf Ergebnisverwaltung, nach dem fulminanten Zwischenspurt fehlten wohl die Kräfte um den hohen Vorsprung zu sichern.

Alles in allem war Interims-Trainer Sebastian Voigt nach dem Spiel aber sichtlich zufrieden. Nicht nur, dass die neuen Spieler erfolgreich integriert werden konnten – vor allem der starke Teamgeist als Basis der überzeugenden Abwehrleistung im ersten Durchgang stimmt für den weiteren Verlauf des Projekts Bezirksliga hoffnungsvoll.

Als einziger Wermutstropfen muß die Verletzung von Raphael Groß erwähnt werden, er schied mit Verdacht auf Bänderriß in der ersten Halbzeit aus. Ein Einsatz am nächsten Wochenende ist somit leider fraglich. Trainer Conrad Klöcker wird dann hoffentlich wieder auf Langkamp, Krüger und Goslawski zurückgreifen können, denn der kommende Gegner (HC Ibbenbüren) bewies mit einem 34:24 in Rheine ebenfalls seine Qualitäten.

Es spielten: Voß, Schubert (Tor); Würthwein (6), Müller (5), Voigt (5), Beckmann (3/1), Bieletzki (3/1), Bleister (1), Lütke Lanfer (1), Maaß (1), Frey, Groß, Schulze-Dieckhoff

Senden kontert die Zweite aus

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Zweite unterliegt erneut

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Zweite mit toller Leistung – aber ohne Punkte

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Zweite erwischt guten Start

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