Handball in Kinderhaus
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Ein paar feine Joker hatte Westfalia-Coach Conrad Klöcker beim Auswärtsspiel in Hiltrup im Ärmel. Mit Markus Langkamp und Ludger Davids in der Startsieben überraschte er die Gastgeber zunächst äußerst erfolgreich. Obwohl die Kinderhauser gar die erste Halbzeit für sich entschieden (15:16), gingen sie am Ende doch als Verlierer vom Platz. Das Endergebnis (30:24) fiel ein wenig zu hoch aus, erst ganz am Ende zog Hiltrup wirklich davon.

Klöcker schenkte zu Beginn dem altbekannten Mittelblock Davids-Gillmann-Langkamp das Vertrauen – und das völlig zu Recht. Viel sicherer und konsequenter als in den letzten Wochen agierte die Westfalia-Reserve und ging direkt mit 3:6 in Führung. Eine erste Verschnaufpause nutze Hiltrup dann zwar um den Spieß umzudrehen (10:7, 15. Minute) – davon ließ sich die Klöcker-Sieben aber nicht beeindrucken. Ein kleiner Zwischenspurt mit mehreren Treffern von Limke und Langkamp brachte die Kinderhauser auf 13:12 heran. Die Gastgeber konnten dann zwar noch zwei Treffer vorlegen, die letzten Minuten der ersten Hälfte gehörten aber wieder klar den Gästen. Eine 4-Tore-Serie brachte gar die Halbzeitführung.

Dieser Vorsprung war leider nur von kurzer Dauer. Kinderhaus erhöhte direkt nach Wiederanpfiff sogar noch auf 16:18, dann aber schlichen sich erste Konzentrationsschwächen ein. Hiltrup nutze diese Phase konsequent und drehte das Spiel wieder zu seinen Gunsten (20:18). Doch noch war die Westfalia nicht geschlagen: in der 42. Minute erzielte Ludger Davids sehenswert den Anschlusstreffer zum 22:21.

Das sollte es dann aber wohl gewesen sein für die Gäste – in der letzten Viertelstunde lief einfach nicht mehr viel zusammen. Und da die Klöcker-Sieben auch in der Defensive nicht mehr viel zuzusetzen hatte, konnte Hiltrup am Ende gar noch ein deutliches Ergebnis einfahren.

Es spielten: Voß, Schubert (Tor); Langkamp (8), Bieletzki (7/2), Davids (2), Gillmann (2), Limke (2), Würthwein (2), Lütke Lanfer (1), Frey, Klöcker, Maaß

Nach guter erster Halbzeit (8:8) verliert die Westfalia-Reserve nach der Pause den Faden und unterliegt gegen Senden mit 16:24. Daran konnte auch ein überragend haltender Dirk Schubert im Tor der Kinderhauser nichts ändern – zu ungefährlich und fehleranfällig präsentierte sich der Angriff der Münsteraner.

Und dabei begann die Partie aus Sicht der Hausherren gar nicht einmal schlecht: von Anfang an zeigte sich die Westfalia-Defensive sehr präsent und störte den Spielaufbau der Gäste erfolgreich. Zudem hatten Beckmann und Groß den Rückraum der Sendener richtig gut im Griff. Zwar war die 2:0 Anfangsführung beim 3:3 schnell wieder kassiert, aber auch durch das zwischenzeitliche 4:7 ließ sich die Zweite nicht aus dem Konzept bringen. Durch weiterhin konzentrierte Abwehrarbeit eroberte die Zweite regelmäßig den Ball und gegen Ende des ersten Durchgangs drehte Matthias Beckmann noch einmal auf. Er alleine brachte die Kinderhauser durch 5 Treffer wieder zurück ins Spiel.

Nach der Pause traute Westfalia-Coach Conrad Klöcker seinen Augen nicht: als hätte die erste Halbzeit nicht stattgefunden präsentierte sich seine Mannschaft wieder wie in den vorherigen Spielen: nervös und ungefährlich im Spielaufbau – und mit regelmäßigem Ballverlust durch technische Fehler. Auch wie in den vorherigen Partien ließen sich die Gäste nicht zweimal bitten und zogen fast ausschließlich durch Konter davon. Durch vier Tore in Folge zog Senden auf 8:12 davon und setze wenig später durch das 10:16 schon eine Vorentscheidung. Coach Klöcker übernahm dann selbst noch einmal Verantwortung auf der Platte und konnte noch vier mal erfolgreich einnetzen – der katastrophalen Anfang der zweiten Hälfte war aber einfach nicht mehr wieder gut zu machen.

Es spielten: Schubert, Voß (Tor); Beckmann (6), Klöcker (6), Bieletzki (3/2), Lütke Lanfer (1), Brinkmann, Frey, Gillmann, Groß, Maaß, Würthwein

Ein ungleiches Duell der Kreisliga-Aufsteiger sahen die zahlreichen Zuschauer in Neuenkirchen: aufgrund einer desolaten ersten Halbzeit (19:8) war für die Kinderhauser nichts zu holen. Am Ende stand es 37:25 für die Gastgeber.

Den ersten Durchgang wird Vertretungs-Coach Sebastian Voigt vermutlich möglichst schnell vergessen wollen: zu keinem Zeitpunkt schaffte es die Zweite seine Vorgaben umzusetzen. Seine Spieler kamen fast immer einen Schritt zu spät und ermöglichten den Gastgebern mit einfachsten Mitteln immer wieder aus dem Rückraum zum Abschluss zu kommen. Stolze 14 der 19 Treffer wurden von lediglich drei Akteuren aus Neuenkirchen erzielt.
Auch im Angriff lief überhaupt nichts zusammen: vom vorgezogenen Abwehrspieler immer wieder aus dem Konzept gebracht schenkte die Zweite den Ball in feinster Regelmäßigkeit her und lud den Gegner zum Kontern ein. Stolze acht erfolgreiche Tempogegenstöße erlaubte die Westfalia auf diese Art und Weise.

Entsprechend laut wurde Voigt in der Halbzeit. Dabei störte ihn neben der unterirdischen Leistung vor allem die Einstellung seines Teams: schon früh schienen sich die Kinderhauser ihrem Schicksal zu ergeben und machten auf dem Parkett eher den Eindruck von Zuschauern. Glücklicherweise fruchtete diese Ansprache und die Zweite kam mit deutlich mehr Engagement aus der Pause. Matthias Beckmann und Jan Limke fanden nun auch wieder zu alter Wurfstärke zurück und erzielten zusammen 8 Treffer nach der Halbzeit. Auch stemmte sich die Abwehr nun endlich gegen die Niederlage. Ein Sonderlob ging aber auch an Henning Voß, der serienweise Konter parierte und so seinen Beitrag zur Ergebniskosmetik leistete.

Am Ende fragte man sich, warum die Westfalia erst im zweiten Durchgang mit der richtigen Einstellung auftrat, ging diese doch gerade mal mit 18:17 an Neuenkirchen. Hoffentlich zeigen die Kinderhauser bald mal wieder zwei Halbzeiten von diesem Format.

Aus Münsteraner Sicht wird man so nur eine Szene in Erinnerung behalten wollen – und diese gerne als Nominierung zum Fair Play Preis einreichen: von einem Neuenkirchener Spieler auf eine Fehlentscheidung hingewiesen beharrte das Schiri-Gespann unverständlicherweise auf der getroffenen Entscheidung. Den folgenden Einwurf spielte Neuenkirchen dann aber einfach direkt zum Gegner. Hut ab!

Es spielten: Schubert, Voß (Tor); Beckmann (7), Bieletzki (6/2), Limke (4), Würthwein (3), Maaß (2), Groß (1), Jovceski (1), Krüger (1), Bleister, Brinkmann, Frey

Klöckers Joker stechen nur in erster Halbzeit

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