Handball in Kinderhaus
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Die erwartet einseitige Partie bekamen die Zuschauer beim Auswärtsspiel der Zweiten am Samstag zu sehen. Mit einem deutlichen 44:19 (21:10) schickte der Tabellenführer vom 1. HC Ibbenbüren die Westfalia-Reserve nach Hause.

Mit nur einem einzigen Auswechselspieler angereist stellte sich die Auswärtsaufgabe von Anfang an als unlösbar dar. Der Rückraum der Gastgeber war von den Kinderhausern zu keinem Zeitpunkt in den Griff zu bekommen und erzielte vom Start weg einen Treffer nach dem anderen. Einzig Torhüter Henning Voß war es zu verdanken, dass die Westfalia hin und wieder mal keinen Gegentreffer hinnehmen mußte. Und im Angriff taten sich die von Spielmacher Ansgar Gillmann immer wieder angetriebenen Münsteraner ebenso schwer: war es einmal gelungen eine aussichtsreiche Abschlussposition zu erreichen, scheiterten die Gäste allzu oft am heimischen Keeper.

Zu allem Überfluß verletzte sich auch noch Sascha Brinkmann – Trainer Christian Maaß war so noch vor der Halbzeit seiner einzigen Wechsel-Möglichkeit beraubt. Es kam wie es kommen mußte: die Gastgeber mußten nicht viel mehr tun als auf Fehler der Kinderhauser zu warten und erzielten so Tor um Tor. Die Zweite, nun insbesondere Philip Austermann und Jan Limke, mühten sich zwar redlich, hatten aber letztendlich weder spielerisch noch konditionell die Mittel um den Favoriten ernsthaft unter Druck zu setzen.

Es spielten: Voß (Tor); Limke (6), Gillmann (4), Austermann (4/2), Klöcker (3/1), Bertels (2), Brinkmann, Frey

Wenn’s schon nicht läuft, dann kommt auch noch Pech dazu. So muss das Trainer-Gespann Bleister/Maaß wohl gedacht haben als sich Raphael Groß beim Aufwärmen vor dem Derby gegen den Stadtnachbarn Münster 08 am Rücken verletzte und passen mußte. Und es kam noch schlimmer: in der 13. Minute schickten die Schiedsrichter Markus Langkamp mit Rot vom Platz und ebneten den Weg für den Sieg des Favoriten. Bis zur Halbzeit (15:19) hielt die Westfalia-Reserve noch ganz gut mit, am Ende stand dann aber doch ein deutliches 28:39 zu Buche.

Und dabei begann die Zweite richtig gut. Nach zwölf Minuten führte das Team um die Routiniers Beckmann, Gillmann und Langkamp gar mit 8:7. Doch dann folgte wie schon angedeutet der erste Knick im Spiel: Markus Langkamp greift bei einem Konter der Gäste ein und sieht auch nach Meinung des Gegners völlig überzogen die direkte rote Karte. Die daraus folgende Verunsicherung nutzte Münster 08 und nahm das Spiel nun etwas mehr in die Hand. Die Westfalia wirkte nun deutlich unsortierter im Angriff – die in dieser Phase zum Glück dennoch erzielten Treffer basierten allerdings nur noch auf Einzelaktionen, wie z.B. dem schönen 12:13 von Patrick Bertels in der 22. Minute. Doch wie schon so oft konnte die Westfalia dieses Resultat nicht in die Pause retten: es folgte eine Trefferserie von Münster 08 und kurz vor der Halbzeit lagen die Gäste auf einmal mit 13:17 vorne. Wenigstens diesen 4-Tore-Rückstand konnte die Zweite dann bis zur Pause halten.

Entsprechend laut wurde Trainer Stephan Bleister in der Halbzeit. Waren die Fehler doch schnell ausgemacht, so zum Beispiel das pomadige Auftreten und die mangelhafte Absprache in der Defensive. Aber fast noch mehr brachte ihn die Konzeptlosigkeit im Angriff auf die Palme – hatten seine Spieler doch die vor dem Spiel vereinbarte Linie längst verlassen.

Seine Ansprache kam aber anscheinend nicht an: die Gäste legten direkt nach und erhöhten gar auf 16:23. Es folgte noch einmal eine kleine Trotzreaktion der Hausherren, insbesondere Philip Austermann legte sich richtig ins Zeug. Aber mehr als sein sehenswerter Knickwurf zum 20:24 (40. Minute) sprang auch nicht mehr heraus. Münster spielte nun die Kinderhauser Abwehr schwindelig und machte in nur sieben Minuten den Sack zu: 21:31 stand es auf einmal. Klar, dass die Partie nun endgültig gelaufen war.

Es spielten:
Schubert, Voß (Tor); Gillmann (6), Austermann (5), Limke (4), Beckmann (3), Langkamp (3), Serries (3), Bertels (2), Frey (1), Wieczorek (1), Groß, Herkt

Nichts zu holen gab es für die Westfalia-Reserve am Samstagabend in Vreden. Mit stark dezimiertem Kader angetreten unterlag das Team von Trainer Maaß mit 36:15 (20:8).

Vom Start weg dominierten die Gastgeber das Spiel, nach 8 Minuten stand es bereits 7:2. Während sich die Westfalia im Angriff einen Fehler nach dem anderen leistete, war bei den Hausherren einfach jeder Wurf ein Treffer. Zu keinem Zeitpunkt fanden die Kinderhauser die richtige Einstellung in der Abwehr und konnten die Kreise der Vredener so kaum einschränken. Gegen Mitte der ersten Halbzeit keimte zwar ganz kurz Hoffnung auf – als die Münsteraner drei Angriffe in Folge erfolgreich abschließen konnten. Doch dann folgte eine katastrophale Phase in der 10 Minuten lang kein einziger Treffer gelang und Vreden auf 16:5 enteilte.

Im zweiten Durchgang änderte sich an der Spielsituation nichts – während die Westfalia viele Anläufe für jeden einzelnen Treffer benötigte, konnte Vreden nach Belieben kombinieren. Westfalia-Coach Maaß setzte nun vermehrt auf die Unterstützung aus dem Nachwuchs – und in Anbetracht der ziemlich hoffnungslosen Spielsituation machten die Youngster ihre Sache auch noch verhältnismäßig gut: Fabian Portner und Marc Becker kamen auf jeweils 4 Treffer. Aber selbst diese Treffer waren natürlich viel zu wenig um dem Spiel noch einmal eine Wendung zu geben.

Es spielten: Voß (Tor); Becker (4), Portner (4), Austermann (2), Limke (2), Frey (1), Herkt (1), Serries (1), Alwan, Gillmann

Da wäre mehr drin gewesen: Ende der ersten Halbzeit stellte die Westfalia-Reserve für einige Minuten das Handballspielen komplett ein – das reichte den clever agierenden Gästen aus Emsdetten zu einem deutlichen 23:33 (10:19) Erfolg.

Zunächst spielte die Westfalia richtig gut mit, in der 10. Minute erzielte Matthias Beckmann die verdiente 6:5 Führung. Doch dann kam der erste Bruch im Spiel der Hausherren: mehrere Fehler bzw. Fehlwürfe machten es den Gästen aus Emsdetten leicht und diese dankten es mit einer Serie von drei Toren. Aber die Westfalia berappelte sich noch einmal, hielt den Anschluss und beim 8:9 Anschlusstreffer von Raphael Groß in der 18. Minuten dachte man, dass in dieser Partie tatsächlich etwas drin sein könnte. Doch dann nahmen sich die Münsteraner eine kollektive Auszeit von fast 10 Minuten. Im Angriff wurden beste Chancen ausgelassen während man in der Defensive Emsdetten zu einfachsten Toren einlud. Auch den stark aufspielenden Kreisläufer der Gäste bekamen die Hausherren eigentlich nie in den Griff. Erst eine gefühlte Ewigkeit später – genauer in der 25. Minute – gelang der Westfalia wieder ein Treffer, zum 9:15. Dann fing sich die Zweite zwar langsam wieder, aber am Ende konnte Emsdetten gar eine 9-Tore-Führung mit in die Pause nehmen.

In der zweiten Hälfte änderte sich an diesem Abstand nicht mehr viel. Zwar wußte die Zweite phasenweise durchaus zu gefallen, insbesondere Jan Limke und Philip Austermann bewiesen ihre Torgefährlichkeit. Aber mehr als ein Halten des Ergebnisses war einfach nicht mehr drin.

Es spielten: Schmidt, Voß (Tor); Limke (8), Austermann (4), Groß (3), Frey (2), Klöcker (2), Beckmann (1), Gillmann (1), Krüger (1), Wieczorek (1), Alwan, Brinkmann, Serries

Zweite beim Tabellenführer chancenlos

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