Handball in Kinderhaus
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Die Handballabteilung bietet den „daheimgebliebenen“ Jugendspielern der
männliche A- , B- und C-Jugend in den Osterferien die Gelegenheit,
sich vom anstrengenden Chillen zu entspannen.

Gasttrainer Alpár Jegenyés führt in den Ferien dienstags, mittwochs und donnerstags ein Sondertraining durch.
Der erfahrene Trainer aus Emsdetten ist im Handballkreis EUREGIO Münsterland Kreislehrwart und Kreisauswahltrainer.

 

„Wer kommt, wird sicherlich viel Spaß haben“ so Jegenyés, der sich auf das Ferienprogramm freut.

Trainiert wird in den kommenden 2 Wochen immer von 18:00 bis 19:30 Uhr in der Halle am Schulzentrum.

Mit unterschiedlichsten Aufgaben werden interessante Einheiten rund um den Handball gestaltet, so dass die Jungs in Übung bleiben.

Übungsleiter Alpár ist sich sicher, dass er das Training so gestalten kann, dass die Spieler ihren Altersunterschied gar nicht wahrnehmen und gut zusammen trainieren werden.

Besonders die Spieler der neuen, männlichen B-Jugend beginnen in den Ferien schon mit der Vorbereitung auf die bevorstehende Qualifikation für eine höhere Spielklasse.

Also … runter vom Sofa .. ab in die Halle …

Fand im FinalFour zurück zu alter Stärke – Marie Lauxtermann

In einem spannenden Endspiel am Sonntagnachmittag in Havixbeck holte sich die 2. Damen im 7-Meter-Werfen den Sieg gegen Landesligist BSV Roxel. Mit 17:15 setzten sich die Damen am Ende durch.

Bereits am Samstag begann die Erfolgsgeschichte der Westfalia in Sendenhorst. Dort musste in einer Gruppe mit Sparta Münster 1 (Landesliga), Gremmendorf/Angelmodde (Kreisliga) und der SG Sendenhorst (Kreisliga) der Grundstein gelegt werden. Denn nur die ersten beiden sollten sich für das FinalFour am Sonntag qualifizieren. Verlustpunktfrei setzte sich die 2. Damen in den drei Spielen als Gruppensieger durch.

Christina Bultmann reiste extra aus Höxter an

Im ersten Spiel setzten sich die Damen um Kapitän Lina Müller etwas überraschend, aber hochverdient gegen Favorit Sparta Münster mit 14:10 durch. Im zweiten Spiel tat man sich gegen Kreisligist Gremmendorf anfangs etwas schwer, ehe das Gaspedal gefunden wurde und auch das Spiel klar an die Westfalia ging. Dort hieß es am Ende 12:5. Im letzten Spiel wartete Gastgeber Sendenhorst, die noch eine theoretische Chance auf das FinalFour hatten. Aber auch in diesem Spiel ließen die Kinderhauser Damen nichts anbrennen. Ein ungefährdeter 9:2 Sieg löste am Ende das Ticket für das FinalFour in Havixbeck.

Am Samstag für Kinderhaus aktiv: Christina Bultmann (Tor), Lina Müller, Marie Lauxtermann, Kira Enders, Lea Hardeweg, Mareike van Heeck, Laura Wulfert, Merle Bock, Ricarda van Heeck, Rabea Roesmann, Maren Müsch

Trainerin, Co-Trainerin, Spielerin – Maiki van Heeck überzeugte in dieser Saison schon in allen Ämtern

Der Sieg im letzten Vorrundenspiel war deshalb so wichtig, da die Westfalia nun das spätere Halbfinale vor der Brust hatte. Dort wartete am Samstag niemand anderes als Münster 08. Gegen die Mannschaft vom Kanal hatte die Westfalia in der Vergangenheit schon häufiger ihre Probleme gehabt und so wurde es ein spannendes Halbfinale. Über 2×20 Minuten zeigten die Kinderhauser Damen auffällig viele Fehler in der schnellen Vorwärtsbewegung. 08 spielte die Angriff gut und clever aus und somit konnte sich keine Mannschaft absetzen. In die Pause ging es mit einer knappen Führung für die Westfalia. Im zweiten Durchgang merkte man den Kanal-Damen den dünnen Kader an. Die Luft wurde knapper und so konnte sich die 2. Damen langsam absetzen. Nach 40 Minuten Spielzeit war ein nicht unverdienter 17:13 Erfolg lohn der harten Arbeit. Denn das Halbfinale gegen den Kreisligisten war sicher kein Selbstläufer. So wartete im Finale der Landesligist aus Roxel auf die 2. Damen.

Nach 1 ½ Stündiger Pause war es dann angerichtet. Die Neuauflage des Finals der Stadtmeisterschaften 2017, bei der sich der Favorit aus Roxel knapp durchsetzen konnte, sollte auch das Endspiel um den Kreispokal darstellen.

Kira Enders spielte bereits am Samstag bei der 2. Damen mit

Roxel begann gut und ging mit 1:0 in Führung, ehe die Westfalia die richtigen Mittel in der Deckung fand. Alles was noch auf das Tor kam, konnte Marina Masopust in der ersten Halbzeit entschärfen. Vorne spielte die Westfalia gut und geduldig, erarbeitete sich so immer wieder Chancen über den Kreis oder auf den Außenpositionen. In die Halbzeit ging der vermeintliche Underdog aus Kinderhaus mit einer knappen 8:9 Führung. Im zweiten Durchgang konnten sich die Kinderhauser Damen nach zwischenzeitlichem Ausgleich auf drei Tore absetzen. Als diese kurz vor Schluss noch immer auf der Anzeigentafel standen, wähnten sich einige schon als sicherer Sieger. Doch Roxel kam erneut zurück, egalisierte den Rückstand und stellte auf 14:14. Dies sollte der Endstand der regulären Spielzeit sein. Es folgte direkt das 7-Meter-Werfen. Kinderhaus begann und vergab den ersten Wurf, Roxel traf zur 14:15 Führung . Rabea Roesmann stellte wieder auf Unentschieden und Tine Zander hielt. 15:15 nach 4 Würfen.

Franzi Bode unterstützte am Sonntag ebenfalls aus der 1. Damen

Kira Enders setzte den dritten Wurf ebenfalls in die Maschen und wieder konnte Tine Zander einen Roxeler Wurf parieren. Lea Hardeweg, als vierte Schützin, traf ebenfalls und Roxel musste nun treffen. Aber auch diesen Wurf vom BSV konnte Tine Zander spektakulär entschärfen und der Jubel kannte keine Grenzen mehr – damit stand der Kreispokalsieger 2018 fest – Westfalia Kinderhaus 2!

In insgesamt 140 Minuten an zwei Tagen haben die Westfalia-Damen eine klasse Leistung und einen super Kampf gezeigt, bei der jede Feldspielerin sich in die Torschützenliste eintragen konnte! So kann es nach der Osterpause gerne weitergehen!

Am Sonntag für Kinderhaus aktiv: Marina Masopust, Tine Zander (beide Tor), Lina Müller, Marie Lauxtermann, Kira Enders, Lea Hardeweg, Mareike van Heeck, Merle Bock, Ricarda van Heeck, Rabea Roesmann, Franziska Bode, Maren Müsch

Bilder by Jörg Riemenschneider

Mit 20:17 gewann am Samstagabend die 2. Damen in Roxel. Nach zwei sieglosen Spielen war der doppelte Punktgewinn gut für die Nerven und die Tabellensituation.

Die Westfalia legte gut los um in der 1. Halbzeit ebenso gut wieder nachzulassen. Nach einer 4:1 Führung kam die ersatzgeschwächten Roxlerinnen wieder heran und glichen zum 6:6 aus. Ricarda van Heeck sorgte mit guten Aktionen für einige Strafwürfe, trotzdem konnte sich die Westfalia nicht absetzen. In der torarmen ersten Halbzeit trennten sich beide Teams zur Pause mit 9:9. Wenig Tempo und wenig Elan versprühten die Westfalia-Damen. Dies sollte sich in der zweiten Halbzeit aber ändern.

Personell unverändert ging es zurück aufs Parkett, verändert war aber die Einstellung. Mit Anpfiff wurde in der Deckung laut kommuniziert und auch das Tempospiel klappt fortan besser. Allen voran eine starke Maike Schaper, die mit 9 Toren erheblichen Anteil am Sieg hatte, zogen auch alle weiteren Spielerinnen mit. Maren Müsch setzte sich vermehrt auf Halbrechts gut durch und auch die Deckungsleistung war nun wesentlich besser.

Roxel konnte in den ersten Minuten nach der Pause noch mithalten, ehe die Westfalia auf 14:18 davonziehen konnte. Dies sollte auch die Vorentscheidung gewesen sein, denn hinten brannte nicht mehr viel an.

So reichten die von Trainer Daniel Vaegs prognostizierten 20 Tore für einen Sieg und zwei wichtige Punkte im Abstiegskampf.

Nun sind knapp 4 Wochen Pause, ehe Spitzenreiter Ladbergen zu Gast ist. Dort könnte mit einem Sieg der Nichtabstieg klargemacht werden.

Für Westfalia aktiv: Marina Masopust, Conny Böge (beide Tor), Maike Schaper (9/2), Laura Wulfert (3/1), Maren Müsch (3), Laura Siebert (2), Lea Hardeweg (2), Marie Lauxtermann (1), Merle Bock, Ricarda van Heeck, Rabea Roesmann

Nach der langen Spielzeit, beginnend mit den ersten Qualifikationsspielen im April 2017, haben die jungen Talente von Westfalia Kinderhaus die Saison nun mit einem beachtenswerten Erfolg im Handballverband Westfalen abgeschlossen.

Von 189 C-Jugendmannschaft im Handballverband Westfalen hatten sich 72 Mannschaften dem überregionalem Vergleich gestellt. Mitte Januar zeichnete sich ab, dass Kinderhaus in der Endrunde in dem Vergleich mit den restlichen 12 besten Mannschaften ein Wörtchen mitreden konnte.

Mit der JSG NSM-Nettelstedt, dem TSV GWD Minden sowie dem HLZ Ahlen durft Kinderhaus schlussendlich das Final-Four bestreiten.

(Siehe Bericht Westfälische Nachrichten vom Rückspiel)
Halbfinale Endstation für Westfalia-Talente
(WN-tre) – Nach der 21:27-Niederlage im Hinspiel zu Hause am Dienstag war es zu vermuten: Das Halbfinale im Westfalenpokal bedeutete für die C-Jugendlichen von Westfalia Kinderhaus einen tollen Erfolg, aber eben auch die Endstation gegen die JSG NSM Nettelstedt. Die zweite Begegnung beim Favoriten ging am Samstag ebenfalls verloren. Mit 22:30 (10:12) unterlagen die Münsteraner.

Luc Oeder war im Hinspiel bester Westfalia-Werfer und traf im zweiten Match vor allem von der Siebenmeterlinie

Der Frust hielt sich hinterher aber in Grenzen. Trainer Axel Müller sagte: „Alles gut, wenn man sieht, wer die anderen Teilnehmer im Halbfinale waren.“ Sein Team lag am Samstag 1:3 hinten, ging dann aber mit 4:3 in Front und hielt den Mini-Vorsprung bis etwa zur 20. Minute. Ein, zwei unnötige Fehler ermöglichten den Ostwestfalen dann aber die Pausenführung. Westfalia glich zwar aus, dann schwanden jedoch die Kräfte. „Es waren nicht mehr alle auf der Höhe“, so Müller, der später auch den Reservisten etwas Einsatzzeit gewährte.

Tore Westfalia:
Proch (6), Müller (4), Oeder (4/3), Langenberg, Djahanschah, Happe (je 2) Lange, Ruholl (je 1)


Wie geht es nun weiter ?
Eine große Pause gibt es im Jugendbereich nicht. Ab dem 14. März starten im Handballkreis Münster schon wieder die neuen Qualifikationsturniere, bei denen sich verschieden Jugendmannschaften für eine höhere Spielklasse empfehlen können. Je nachdem in welcher Altersklasse gestartet wird, werden abhängig von der angestrebten Spielklasse, bis Anfang Juni Ausscheidungsturniere gespielt.

Viele Spieler der aktuellen C-Jugend wechseln nun in die B-Jugend. Auch in der kommenden Saison möchte Westfalia mit der dann neu gebildeten B-Jugend den Leistungsbereich ab der Verbandsliga erreichen.

Das Team um Abteilungsleiter Daniel Vaegs ist sehr daran interessiert, besonders den ambitionierten Spielern vom Jahrgang 2003 in Kinderhaus eine Perspektive bis zur A-Jugend bieten zu können.

 

Merle Bock traf gleich sieben mal gegen Burgsteinfurt

Mit 23:24 musste sich die 2. Damen gegen den TB Burgsteinfurt geschlagen geben und muss nun im Abstiegskampf noch einmal Punkte sammeln. Über 60 Minuten boten die Kinderhauser Damen aber einen ordentlichen Kampf und zeigten eine gute Reaktion nach dem schwachen Spiel in der Vorwoche.

Die Westfalia starte gute in die Partie und ging in Führung, ehe Burgsteinfurt aktiver wurde und nach 15 Minuten das Spiel drehte. In einer engen Partie ging es hin und her und so stellte Kinderhaus mehrfach das Unentschieden wieder her, sollte es aber stetig verpassen die erneute Führung zu übernehmen. Häufig fehlte im letzten Pass oder der letzten Aktion vor dem Tor die Genauigkeit um zum Torabschluss zu kommen. Dank vier schöner Tore von Merle Bock in den letzten Minuten vor der Halbzeit blieb ein knapper Pausenrückstand von 11:12.

Nach der Pause ging Burgsteinfurt frühzeitig mit 13:16 in Führung und stellte das erste Mal einen drei Tore Vorsprung her. Diesen egalisierte die Westfalia erneut, verpasste es aber wieder einmal in Führung zu gehen. Die Gäste zogen erneut davon, Kinderhaus kam wieder heran, ehe 2 ½ Minuten vor dem Ende ein 2-Tore Rückstand zu einem Time-Out führte. Es galt nun Ruhe zu bewahren und konzentriert abzuschließen. Diese Aufgabe übernahm erneut Merle Bock, die mit insgesamt 7 Treffern von Rechtsaußen zur erfolgreichsten Torschützin des Tages wurde.

Leihgabe aus der 3. Damen für den Rückraum – Ann-Christin Kohl

Burgsteinfurt erzielte per 7-Meter erneut eine zwei Tore-Führung, ehe Lea Hardeweg 40 Sekunden vor Schluss den Anschluss herstellte. Burgsteinfurt vergab gleich doppelt die Chance zur Entscheidung, aber auch die Westfalia nutze die Chance auf den Ausgleich erneut nicht. So blieb am Ende eine kämpferische und couragierte Leistung, die leider nicht belohnt wurde.

Trotzdem kann die Westfalia, die ohne Julia Bultmann, Marie Lauxtermann und Maren Müsch, also allen Optionen auf der Halblinken-Angriffsseite, auskommen musste, stolz auf die gezeigte Leistung sein. Dennoch muss dieser Kampf und Wille bei jedem der letzten 6 Spiele gezeigt werden um etwas Zählbares mitzunehmen.

Am kommenden Samstag geht es „auswärts“ gegen den BSV Roxel um zwei ganz wichtige Punkte. Denn nach wie vor ist es nicht klar, wie viele Mannschaften am Ende der Saison wirklich absteigen.

Für Westfalia aktiv: Marina Masopust, Christina Bultmann (beide Tor), Merle Bock (7), Laura Siebert (4), Maike Schaper (4), Lina Müller (2), Laura Wulfert (2), Ann-Christin Kohl (2), Lea Hardeweg (1), Rabea Roesmann (1), Ricarda van Heeck, Sophia Bultmann

… mit 6 Toren Rückstand ins Rückspiel …

Vor großer Kulisse traf die C-Jugend von Kinderhaus auf den Bundesliganachwuchs der Spielgemeinschaft JSG NSM-Nettelstedt.

Bei dem hart umkämpften Hinspiel im Halbfinale um die Westdeutsche Meisterschaft am Dienstagabend am Schulzentrum in Kinderhaus, versuchte jede Mannschaft frühzeitig die Weichen für eine optimale Ausgangssituation für das Rückspiel am Samstag in Nordhemmern zu erreichen.

Jamie Baron hat sich verletzt und muss pausieren …

Axel Müller war vor Spielbeginn nicht zu beneiden. Am Montag musste er noch die Hiobsbotschaft verdauen, dass sich sein Torwart Jamie Baron Zuhause! den linken Mittelfuß gebrochen hatte. „Wir werden auch für diese Sonderaufgabe ein taktisches Mittel finden müssen“ so der Handballlehrer bei der Teambesprechung.

Kinderhaus hat mit Marvin Kirchner einen weiteren exzellenten Torwart auf der Torlinie, muss aber auch erkennen, dass Marvin die z.Zt. fehlende Körpergröße nicht alleine durch tolle Reflexe wettmachen kann. Und diese Lösung wurde gefunden.

Hoch motiviert stellte sich Kinderhaus von Beginn an gegen die körperlich bestens aufgestellten Gäste aus Ostwestfalen. Fünf Minuten benötigten die Spieler um Axel Müller, um das Laufspiel der Gäste kennen zu lernen. Die ersten Angriffsversuche der Münsteraner wurden vergeben.

Das 0:3 wurde dann aber durch die tolle Abwehrleistung ausgeglichen. Über 3:3 und 5:5 setzte sich bis zum 8:8 keine Mannschaft ab.

Mit einer extrem hohen Deckung gelang es den Münsteranern oft, die gefährlichen Schützen aus Ostwestfalen auf Distanz zu halten.

Wie schon bei anderen Spielen, gab es auch gegen Nettelstedt dann leider intensive Diskussionen der Beteiligten über die zugelassenen Abwehrformationen der Abwehrreihen.

Nettelstedt zog sich in der Abwehr sehr weit zurück und musste mehrfach von dem Schiedsrichtergespann aufgefordert werden, die Abwehr weiter vor dem 6-Meterkreis zu positionieren.

„Für uns ein Ritterschlag, wenn wir Nettelstedt so in die Defensive drängen“ so Trainer Axel Müller. Ermahnungen oder Maßregelungen der Trainer durch die Schiedsrichter halfen den Münsteranern aber nicht weiter, wenn bei so einem Topspiel dann Torchance um Torchance genommen wird.

Die zahlreichen Fans aus Kinderhaus feuerten die Mannschaft weiter zu Höchstleistungen an. Torwart Marvin Kirchner begeisterte das Publikum durch tolle Paraden. Nach zwanzig Minuten brachten drei unkonzentrierte Pässe dann die Gastgeber in Verlegenheit. Nettelstedt bekam die Finger zwischen die sonst präzisen Anspiele und konnte klassisch die Konter versenken. Bei diesem Niveau gleich immer eine Vorentscheidung.

Nettelstedt setzte sich erstmalig mit 9:11 ab.

Luc Oeder und Max Proch hielten dagegen. Gordian Müller setzte seine Nebenleute wiederholt gut ein und konnte mit dem Halbzeitstand von 10:12 die Seiten wechseln.

Wer noch nicht wusste, warum Handball als Kontaktsportart bezeichnet wird, hatte bis zum Halbzeitpfiff nun genug Beispiele gesehen.

In ihrer Abwehrarbeit vorzüglich ausgebildet, zeigte Nettelstedt in jeder Abwehrbewegung körperliche Präsenz und vollen Einsatz. Den gleichen Einsatz forderte Axel Müller für den zweiten Spielabschnitt von seinen Spielern ein.

Kinderhaus konnte nachfolgend bis zum 12:13 weiter mithalten. Leider trauten sich die Münsteraner im weiteren Verlauf nur Angriffe über die Rückraumpositionen zu. Nettelstedt dichtete das Zentrum mit seinen groß gewachsenen Spielern ab.

… Felix Happe bekam selten die Gelegenheit, von außen abzuschließen …

Es konnten zwar weiter schöne Treffer vom Kreis durch Luc Oeder oder von Max Proch aus dem Rückraum erzielt werden, die sonst so wirkungsvollen Aktionen und Nadelstiche von Conrad Ruholl, Felix Happe oder Silas Langenberg über die Außenpositionen wurden von Nettelstedt jedoch geschickt unterbunden oder vom Torwart entschärft.

Nettelstedt legte eine kleine Serie hin und setzte sich ab der 30. Minute über 12:14 und 14:18 ab. Eine Zeitstrafe gegen die Trainerbank der Gäste konnte Kinderhaus in der Überzahl nicht deutlich genug nutzen. Über 17:22 und 20:25 verwaltete die Mannschaft aus Nordhemmern nun die 5-Tore Führung.

Mit 21:27, für den Geschmack von Axel Müller drei Tore zu hoch, trennten sich die Mannschaften nach einem packenden Halbfinalspiel.

Sieben Tore am Samstag in Nordhemmern aufzuholen, ist eine interessante, anspruchsvolle Aufgabe. Wir sind gespannt, was wir abschließend berichten können.

Spieler und Trainer bedankten sich bei den zahlreichen heimischen Fans für die tolle Unterstützung von der Tribüne. Jetzt schon ein Erlebnis, dass die Jungs nicht so schnell vergessen werden.

 

Frage an Trainer Axel Müller:
Hat Nettelstedt „zu hart“ gespielt, bzw. haben die Schiedsrichter zu viel durchgehen lassen?
Schließlich wurden auch heute wieder nur insgesamt zwei Zeitstrafen und nur ein!! Strafwurf bei den intensiven Abwehraktionen ausgesprochen?

Müller:
„Nein, sicherlich nicht. Wenn eine harte Aktion gegen den Körper des Angreifers in der Kreisliga noch mindestens eine Zeitstrafe nach sich zieht, ist die gleiche Aktion in dem Kampf um die Meisterschaft in der Oberliga oft noch nicht einmal ein Pfiff der Schiedsrichter wert. Diese, der hohen Spielkasse geschuldeten Situationen, kann man schlecht trainieren. Da müssen die Spieler genauso hart gegenhalten. Die genauen Grenzen legen die Schiedsrichter in jedem Spiel neu fest. Diese Fähigkeit, sich an die Grenzen möglichst nahe heranzuspielen, müssen die Jungs in ihrer Ausbildung auch lernen.“

Spieltagsbilder by Jörg Riemenschneider

Mit 20:16 musste sich die 2. Damen in Gronau geschlagen geben. Über 60 Minuten bekam die leicht dezimierte Mannschaft die Probleme im Angriffsspiel nicht in den Griff.

Bereits in der ersten Halbzeit zeichnet sich ab, dass die Westfalia nicht hellwach war. Wurde auf das schnelle Umschaltverhalten der Gronauerinnen vor dem Spiel hingewiesen, war das Rückzugsverhalten phasenweise nicht vorhanden. So kam Gronau aus dem Positionsspiel zwar kaum zum Abschluss, war aber mit ihrem hohen Tempo ständig gefährlich und erarbeitete sich damit eine knappe Führung. Im Angriff konnten die Westfalia-Damen noch mithalten und gingen mit einem 11:9 Rückstand in die Pause.

Nach dem Wiederanpfiff verschliefen die Damen um Kapitän Lina Müller wieder die Anfangsphase. Dazu kamen unglückliche Entscheidungen, in die sich die Westfalia immer mehr hineinsteigerte. Das führt zu unkonzentrierten Angriffen, unglaublich vielen Fehlpässen und einer grauenhaften Angriffsvorstellung. Wenn mal ein Durchbruch gelang scheitere man an der Torfrau oder warf den Ball sogar am Tor vorbei. Gronau setzte sich Stück für Stück weiter ab und so war das Spiel beim Stand von 19:11, zehn Minuten vor Ende entschieden. Ein kurzes Aufbäumen sorgte noch für etwas Hoffnung, in schneller Folge konnten die Kinderhauser Damen den Rückstand verkürzen und hatten mehrfach die Möglichkeit, im endlich wieder gefundenen Tempospiel, das Spiel doch noch zu drehen. Aber auch diese Chancen wurden leichtfertig vergeben. Fehlpässe und schlechte Abschlüsse sorgten dafür, dass sich die Westfalia mit einem 20:16 aus Gronau verabschiedete.

Alles in allem eine völlig verdiente Niederlage bei der keine Spielerin nur ansatzweise Normalform erreichte. Einzig die beiden Torfrauen Marina Masopust und Anja Westbeld, die dankenswerterweise ausgeholfen hat, hielten das Ergebnis erträglich. Eine solche Leistung kann passieren, darf aber auf keinen Fall zur Gewohnheit werden, denn mit dieser Niederlage und den Ergebnissen der Verfolger wird es im Abstiegskampf nun doch noch einmal mächtig eng.

Am kommenden Wochenende kommt mit dem TB Burgsteinfurt der Tabellenzweite nach Kinderhaus. Dort wird die Westfalia sicher wieder ihr anderes Gesicht zeigen – das des schönen und temporeichen Handballs!

 

Für Westfalia aktiv: Marina Masopust, Anja Westbeld (beide Tor), Laura Wulfert (4/2), Laura Siebert (3), Rabea Roesmann (3), Merle Bock (3), Marie Lauxtermann (2), Lea Hardeweg (1), Lina Müller, Lina Schmidt, Maren Müsch

Das letzte Spiel in der Endrunde zur Westfalenmeisterschaft gewann Kinderhaus nach Anlaufschwierigkeiten am Ende doch deutlich mit 43:32 gegen HC Westfalia Herne. Somit kein Punktverlust in der Endrunde.

Max Proch zeigte auch gegen Herne ein gute Leistung …

Nachdem den Münsteranern mit dem Sieg am Mittwoch gegen Schalksmühle klar war, dass sie den zweiten Platz und somit das Halbfinale zur Meisterschaft vorzeitig erreicht hatten, hatte Trainer Axel Müller für das letzte Spiel einige Sonderaufgaben verteilt, damit besonders in der Abwehr noch verschiedene Situationen trainiert werden konnten.

Diese Zuordnungen und Absprachen klappten zu Spielbeginn überhaupt nicht. Auch im Angriff war Kinderhaus nicht gewohnt frech und mit dem direkten Zug zum Tor unterwegs.

Bei dem fröhlichen Hin und Her wurde in der Abwehr immer sofort das zunichte gemacht, was sich die Spieler um Max Proch, Luc Oeder, Felix Happe oder Conrad Ruholl vorne im Angriff gerade erarbeitet hatten.

Mit 17:17 ging es zur Halbzeit in die Kabine.

„Die halbe Truppe ist noch angeschlagen, und läuft nach den Erkältungen noch nicht wieder rund“ so Axel Müller mit der Hoffnung, dass die zweite Spielhälfte besser laufen würde.

Luc Oeder muss in der Abwehr viel Verantwortung tragen …

Erst nach dem Gordian Müller mit einem kurzen Intermezzo wieder etwas Ordnung und Sicherheit in die Angriffsversuche der Münsteraner brachte, und selbst in Unterzahl dann Kinderhaus einige Tempogegenstöße erfolgreich unterbringen konnte, war der Knoten gelöst.

… nach 7 Wochen Verletzungspause auch wieder auf der Platte … Silas Langenberg…

Nach 37 Spielminuten war der berühmte „Rote Faden“ gefunden und die Angriffe wurden schneller sowie präziser vorgetragen und erfolgreich abgeschlossen. Über 26:26 startete Kinderhaus mit einem 29:27 und  36:27 durch, ließ in drei Minuten kein Tor zu und packte in gleicher Zeit sieben Tore aufs eigene Konto.

Danach war die Gegenwehr von Herne gebrochen. Alle Münsteraner bekamen nun ihre Spielanteile auf verschiedenen Positionen und bauten den Spielstand in den letzten sieben Minuten weiter aus.

Über ein 39:29 einigten sich die Mannschaften auf ein 43:32.

Erst am Sonntag (04.03) beendet auch das HLZ Ahlen die Endrunde mit dem Nachholspiel gegen HC Westfalia Herne. Dann wird sich zeigen, welchen Tabellenplatz Kinderhaus abschließend erreicht hat.

Stolpert die Kaderschmiede aus dem Handballkreis Hellweg beim Vergleich unglücklich über die eigenen Beine, kann Kinderhaus sogar den ersten Platz in der Endrunde erreichen.

Am Dienstag und am kommenden Wochenende wird Kinderhaus dann das Halbfinale mit Hin- und Rückspiel bestreiten.

Ob dann gegen die JSG NSM-Nettelstedt oder die TSV GWD Minden wird sich Sonntag zeigen.

„Wer da kommt, ist völlig egal“, so Heinz Janssen, Jugendwart bei Westfalia Kinderhaus, der die Mannschaft lange Jahre zusammen mit Axel Müller aufgebaut hat. „Kleine Helden sind die Jungs heute schon“, so der Vereinsverantwortliche stolz weiter.

Schalksmühle oder Kinderhaus im Halbfinale … das war die Ausgangslage vor dem Spiel am Mittwoch.

Mit einem 34:30 Auswärtssieg über die SG Schalksmühle-Halver juniors hat die Mannschaft um Trainer Axel Müller vorzeitig das Halbfinale zur Meisterschaft im Handballverband Westfalen erreicht !!

„Jungs, ihr gehört nun zu den vier besten Mannschaften in Westfalen“, so der Trainer nach dem Abpfiff mit Hochachtung vor seinen Spielern.

… brauchten nach dem Abpfiff erst einige Minuten, bis sie wirklich wahrgenommen hatten, was sie nun schon erreicht haben …

 

Obwohl die Mannschaft von Beginn der Meisterschaft an auf vielen Positionen immer wieder personell improvisieren musste, hat sich wieder einmal gezeigt, dass es die gesamte Mannschaft ist, die in dieser Einheit die Spiele dominieren und gewinnen kann.

 

Über 70 Fans der Gastgeber konnten trotz lautstarker Unterstützung ihrer Mannschaft mit Trommeln und Hupen den Lauf der Gäste aus Münster nicht stoppen…

… nur insgesamt 5 Gelbe Karten, zwei Zeitstrafen und zwei 7-Meter! bei so einem Endspiel zeigen auch, dass selbst die Schiedsrichter dem Spiel nur begeistert zugeschaut haben…

… ausführlicher Bericht folgt …

Training in den Osterferien

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2. Damen holt Kreispokal

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2. Damen siegt in Roxel

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mC – Oberliga Platz 3 von 189 !

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Kämpferisches Leistung wird nicht belohnt

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mC Oberliga Nettelstedt die Stirn geboten

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Topspiel Dienstag 06.03. – 19:00 Uhr

Zum Bericht der WN …—>  ... [mehr]

Katastrophale Leistung verhindert Punkte in Gronau

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mC Oberliga ohne Punktverlust ins Halbfinale

Das letzte Spiel in der Endrunde zur Westfalenmeisterschaft gewann Kinderhaus nach Anlaufschwierigkeiten am Ende doch deutlich mit 43:32 gegen HC Westfalia Herne. Somit kein Punktverlust in der Endrunde. Nachdem... [mehr]

mC Oberliga Halbfinale vorzeitig erreicht

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