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2. Damen siegt in Warendorf

Nach einer unterirdischen Leistung unter der Woche bei der DjK Eintracht Hiltrup (14:12), rehabilitierte sich die 2. Damen am Sonntagnachmittag in Warendorf mit einem Sieg.

Zum Spiel gegen Hiltrup gibt es nicht viel zu sagen. Mit gerade einmal zwei Toren ging die Westfalia bei der Eintracht in die Halbzeit. Zum Spiel passte dazu noch, dass es sich um zwei 7-Meter-Tore handelte und aus dem Positionsspiel kein Druck entstand. Im zweiten Durchgang wurde das Spiel zwar etwas besser, reichte aber bei weitem nicht aus, um am Dienstagabend in Hiltrup etwas mitzunehmen. Zudem verletzte sich Rabea Roesmann am Arm und musste abends noch ins Krankenhaus. Ein rundum misslungener Abend mit der schlechtesten Saisonleistung sorgten am Ende für ein 14:12 für Hiltrup – einzig, dass Lea Daldrup in der 2. Damen ihr Comeback geben konnte, war ein wirklich erfreulicher Augenblick.

Am Tag nach der ungemütlichen Niederlage gab es beim Training erstmals einen kritischen Nachtrag – der am Sonntag seine Wirkung zeigte. Denn bei der Warendorfer SU sorgte die Westfalia wieder für eine Leistungssteigerung und einem verdienten Sieg.

War in der ersten Halbzeit noch das fehlende Selbstbewusstsein zu spüren und lag man früh mit 4:0 hinten, erarbeitete sich die 2. Damen immer wieder gute Chancen. Einzig die halblinke Angreiferin der Warendorfer bekam man im ersten Durchgang nur schwer in den Griff. Folgerichtig ging es mit einem 13:12 Rückstand in die Kabine. Viel musste Trainer Daniel Vaegs dort aber nicht sagen, denn die einzigen Fehler die seine Damen machten, waren unkonzentrierte Fehlpässe.

Schnell drehte die Westfalia das Ergebnis in der zweiten Halbzeit. Über eine blendend aufgelegte Irina Vortkamp gab es immer wieder Tempo aus der 1. Welle und Franzi Puthen machte auf der ungewohnten Halbrechts-Position immer wieder gut Druck für ihre Nebenleute. Im Tor fand Marina Masopust, nach 3-monatigem Auslandsaufenthalt, zu alter Stärke zurück und hielt in der entscheidenden Phase mehrere Bälle, ehe Ann-Christin Kohl, Leihgabe aus der 3. Damen, mit zwei wichtigen Treffern die Führung zementierte.

Der sechs-Tore-Lauf am Ende des Spiels war auch dem wieder entdecktem Tempospiel geschuldet, das in den letzten Wochen eher spärlich lief. Am Ende sollte sich die 2. Damen, auch in der Höhe, verdient mit 22:27 in Warendorf durchsetzen.

Trainer Daniel Vaegs war am Ende zufrieden: „Das war die richtige Reaktion auf die schwache Vorstellung unter der Woche. Der Sieg war auch in der Höhe wichtig für die Mannschaft und den Kopf“.

Nun hat die 2. Damen erst einmal drei Wochen spielfrei, um dann in die letzten beiden Saisonspiele zu gehen. Am 29.04 geht es gegen den Meister Sassenberg, ehe es darauf die Woche gegen Absteiger Adler Münster geht. Im Anschluss daran, soll hoffentlich der zweite Platz in der Tabelle steht!

In Hiltrup aktiv: Christina Bultmann, Judith Klinkhammer (beide Tor), Sophia Bultmann (5), Lea Hardeweg (4/3), Laura Wulfert (2/1), Rabea Roesmann (1), Lina Müller, Steffi Lübke, Merle Bock, Lea Daldrup, Ricarda van Heeck, Franzi Puthen

In Warendorf aktiv: Marina Masopust, Judith Klinkhammer (beide Tor), Franzi Puthen (7/4), Laura Wulfert (5/2), Anni Westerkamp (4), Irina Vortkamp (2), Sophia Bultmann (2), Ann-Christin Kohl (2), Ricarda van Heeck (2), Steffi Lübke (2), Lina Müller (1), Lea Daldrup, Laura Schünemann

 
Von Daniel Vaegs am 3.04.2017
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Kategorien: Aktuelles, Damenabteilung, Topthemen
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