Handball in Kinderhaus

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Das Ergebnis stimmt bei der Zweiten

Nach dem 34:29 (17:12) zählten für Westfalia-Coach Conrad Klöcker erst einmal nur die zwei Punkte. Denn obwohl seine Mannschaft durchaus souverän aufspielte und den Gegner über weite Teile des Spiels im Griff hatte, gönnte man sich auch wieder mehrere Schwächephasen. In beiden Hälften sah sich Klöcker so genötigt als Spielmacher die Geschicke selbst in die Hand zu nehmen. Insgesamt geht der Heimsieg aber auch in der Höhe in Ordnung.

Zu Beginn der Partie zeigte die Westfalia-Reserve ein starkes Bild: obwohl Swen Bieletzki (krank) und Raphael Groß passen mußten und Axel Müller bei der ersten Mannschaft aushalf, konnte Klöcker über einen vollen Kader verfügen. Die erste Sieben überzeugte zunächst in der Abwehr und ließ dem quirligen aber eigentlich wurfschwachem Burgsteinfurter Angriff kaum eine Chance. Und im Angriff wollte Paul Goslawski anscheinend alleine alles klar machen: die ersten vier Treffer gingen allesamt auf sein Konto.

Als einziger Stolperstein erwiesen sich die gut aber sehr kleinlich pfeifenden Unparteiischen. So war am Ende fast keiner der Kinderhauser Feldspieler ohne Zwei-Minuten-Strafe geblieben. Vielleicht waren es diese regelmäßigen Unterzahlsituationen, die die Westfalia aus dem Tritt brachten. Faktisch gab es jedenfalls keinen Grund warum die Klöcker-Sieben Mitte der ersten Halbzeit beim Stand von 9:3 das gute Spiel einstellte und die Gäste aus Burgsteinfurt ins Spiel zurückkommen ließ. Auf einmal kamen die Gäste aus dem Rückraum frei zum Wurf oder legten noch auf den Kreis ab. Und passend dazu stellte die Westfalia im Angriff das sichere Aufbauspiel ein und verlegte sich mehr auf riskante Einzelaktionen. Nur folgerichtig schmolz der Vorsprung auf 12:10. Zum Glück fing sich die Zweite dann aber noch vor der Halbzeit wieder und konnte ein verdientes 17:12 mit in die Pause nehmen.

Einen spiegelbildlichen Verlauf sahen die Zuschauer im zweiten Durchgang: bis zum 21:15 wahrte die Westfalia noch den sicheren Halbzeitvorsprung. Dann jedoch spielte die Zweite fast durchgehend in Unterzahl und die Gäste kamen bis auf 23:21 heran. Davon ließen sich die erfahrenen Kinderhauser aber auch im zweiten Durchgang nicht beirren. Insbesondere Matthias Beckmann und Markus Langkamp bewahrten die Ruhe und sorgten nun für wichtige, sichere Treffer. Auch Paul Goslawski verdiente sich ein Zusatzlob: unermüdlich suchte er die Lücken in der Burgsteinfurter Abwehr und konnte wiederholt nur durch (gröbere) Foulspiele gestoppt werden. Am Ende riskierten die Gäste dann noch eine offene Deckung – der Schuss ging jedoch nach hinten los und die Zweite konnte gar noch ein wenig erhöhen.

Es spielten: Schubert, Voß (Tor); Langkamp (10/3), Beckmann (6), Goslawski (6), Lütke Lanfer (3), Würthwein (3), Klöcker (2), Krüger (2), Austermann (1), Maaß (1), Bleister, Brinkmann, Frey

 
Von Daniel Vaegs am 5.11.2012
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Kategorien: Aktuelles, Herrenabteilung
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