Handball in Kinderhaus

Suche

Das „K“ in Kinderhaus steht für Kontinuität

Das „K“ steckt in Kinderhaus, in Korthaneberg und in Kontinuität. Diese Tugend ist der Westfalia lieb und teuer, weshalb die Handballabteilung gerne zeitig die Personallage für die nächste Serie klärt. Gelungen ist das für beide Trainerämter.

Alfred Korthaneberg bleibt den Verbandsliga-Frauen treu, Slawomir Cabon den Bezirksliga-Herren. Auch wenn dieser Trainername nicht mit „K“ anfängt.

Abteilungsleiter Christian Janzen („Ich klopfe immer gerne früh an.“) lässt in seinem Tun nicht locker, zum Wohle des Klubs. „Planungssicherheit ist das A und O.“ Sind die Trainer klar, wissen aktuelle Spieler Bescheid. Und mögliche künftige auch.

Neuer Co-Trainer muss her

Korthaneberg kam, da war die Saison schon angeknabbert, im Oktober 2008 nach Kinderhaus, weil Andreas Scheipers beruflich bedingt ad hoc die Stadt wechseln musste. Seinen Assistenten Jochen Reinhardt wird Korthaneberg nach dem Sommer nicht mehr an der Seite haben, der WDR-Redakteur muss das Engagement fürs Hobby runterfahren.

„Das ist sehr schade“, weiß Janzen, denn Reinhardt muss als Torwarttrainer, Ansprechpartner, Spielanalytiker und Informationsquelle ersetzt werden. Einen Nachfolger hat Janzen schon ausgespäht, aber nennen kann er ihn noch nicht. „Es ist eine Bedingung von Aki,diese Position besetzt zu bekommen.“

Die letzten sechs allesamt siegreich gestalteten Spiele beweisen das Format der Mannschaft, die in diesem Jahr nur Königsborn (Unna) und Oerlinghausen vor der Nase hat. Noch. „Sollten wir in der Liga bleiben, dann wird es den neuen Anlauf nicht unter der Maßgabe geben, Platz fünf zu erreichen“, weiß Janzen. Das Ziel Oberliga wird auch von Korthaneberg immer mal wieder genannt.

16-facher Sieger nicht zu bremsen

Trainer Cabon hat die Westfalia-Männer nach deren Abstieg in die Bezirksliga so dermaßen fit gemacht, dass sie alle Gegner aus der Halle werfen. Jedes der 16 Spiele wurde gewonnen, die Konkurrenz geht auf Abstand. Kaum einer zweifelt noch am Wiederaufstieg, denn Lässigkeiten sind Cabon ein Dorn im Auge und ergo dem Kader fremd.

Der ebenso ehrgeizige wie anspruchsvolle Trainer „ist ja frei von jedem Überschwang und würde nie aus dem Moment heraus verlängern“, wie Janzen erfahren hat. „Der Kern des Teams bleibt, zwei oder drei Verstärkungen sollen kommen. Das war die Voraussetzung.“ Cabon will die Landesliga möglichst stressfrei bespielen und hat keine Lust, mit Kinderhaus zum Fahrstuhlteam zu mutieren. „Slawek steht für gutes Training – das wird ein Argument sein für uns.“

Acht Spieler werden erwachsen

Acht aktuelle A-Jugendhandballer werden Seniorenspieler, ein paar stehen schon im Fokus. Kinderhaus stellt vier Seniorenteams insgesamt, drei davon können (Ex-)Jugendliche aufnehmen. Höherklassig sind die Nachwuchsteams nicht am Ball, aber das ist für Janzen kein Handicap. „Für den Klub ist es wichtig, bis runter zur E-Jugend alles anbieten zu können. Die veranlagten Spieler können auch aus der Kreisliga heraus an neues Niveau herangeführt werden.“

Bei den Mädchen verhält es sich wenig vorzeigbar – der Stadtteilklub hat eine B- und C-Jugend gemeldet und plant den Aufbau einer D und E. „Mädchen aus den Jahrgängen 1996 und jünger sind gerne gesehen bei uns.“ Die ambitioniert aufgestellten Verbandsliga-Frauen leben davon, für Zugänge von außerhalb interessant zu sein.

Quelle: echomuenster.de; Thomas Austermann; 16.02.11

 
Von Daniel Vaegs am 16.02.2011
Permalink: http://www.handballer-muenster.de/?p=1705
Kategorien: Aktuelles, Damenabteilung, Herrenabteilung
Schlagwörter:
 

»

 

Kommentar schreiben.

Aus rechtlichen Gründen werden Kommentare von uns erst nach einer Überprüfung freigeschaltet. Es kann durchaus vorkommen, dass Kommentare erst nach Stunden oder einen Tag freigeschaltet werden.




*

 © Handball in Kinderhaus - Alle Rechte vorbehalten. 
 Webhosting: GN2-Hosting | Template: Heiko Philippski