Handball in Kinderhaus

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Harmonie vor Spartas Duell mit Westfalia

Rund zehn Monate ist es her, dass Sparta Münster und Westfalia Kinderhaus aufeinander trafen. Es war im heißen Endspiel um die Handball-Stadtmeisterschaft, das die Kinderhauser Anfang des Jahres als Außenseiter überraschend gewannen. Überraschend vor allem, weil die Rivalen im Januar noch eine Klasse trennte.

Doch am Sonntag (17.30 Uhr, Hans-Böckler-Schule), nach Westfalias Aufstieg aus der Bezirksliga, begegnen sich die klassenhöchsten Männer-Mannschaften Münsters im Derby wieder auf Augenhöhe. So erwarten es jedenfalls die beiden Trainer, Slawomir Cabon in Kinderhaus und Michael Mierzowski bei Gastgeber Sparta.

Komplimente von den Trainern

Und beide verteilen vor dem Stadtduell eifrig Komplimente an die Gegenseite. Cabon, weil die Spartaner einer Verlegung der Partie auf Sonntag kurzerhand zustimmten. „Am Samstag hätten wir nicht die ganze Mannschaft dabei haben können, deshalb haben wir darum gebeten“, erklärt Westfalias Trainer. Und bedankte sich nochmal bei einem seiner Ex-Klubs, für den er zu seiner aktiven Zeit immerhin zwei Jahre lang spielte. „Das ist ein feiner Zug, eine nette Geste.“ Für Spartas Michael Mierzowski ist das selbstverständlich. „Wir wollen das schließlich sportlich fair regeln“, sagt er. „Und am liebsten wäre es mir natürlich, wenn wir das Derby auch gewinnen.“

Gastgeber als Favorit

Mierzowski kann mit dem Begriff Derby mehr anfangen als sein Gegenüber. „Für einen Sieg gibt es auch nur zwei Punkte“, meint Cabon trocken. Die quasi vor der eigenen Haustür einzusammeln, wäre umso schöner. Was die Tabellenkonstellation betrifft, dürften die Spartaner Sonntag Favorit sein. Cabon widerspricht nicht. „Keine Frage, sie sind mit 10:2 Punkten gut gestartet, unsere Ausbeute von 6:6 finde ich aber auch nicht so schlecht, beide könenn zufrieden sein. Wer wo in der Tabelle steht, ist auch nicht entscheidend.“ Und er schiebt nach: „Fakt ist: Beide Seiten kennen sich sehr gut. Wir wissen, dass Thorsten Wilmsen in der Abwehr stark ist und Henrik Gerke ein guter Mittelmann. Bei Sparta ist es nicht anders. Die kennen uns auch. Da gibt es keine Geheimnisse“, meint Cabon.

Mierzowski weiß wiederum um die gute erste und zweite Welle, die die Kinderhauser spielen, und die Angriffsstärke. „Darauf müssen wir auf alle Fälle aufpassen.“ Personell sieht es auf beiden Seiten gut aus: Kinderhaus fehlt nur Michael Schulz rotgesperrt, Sparta tritt wie zuletzt ohne Fischer, Tobias Nocke und Daniel Perez an.

QUELLE: MÜNSTERSCHE ZEITUNG; 10.11.11; Michael Mathia

 
Von Daniel Vaegs am 10.11.2011
Permalink: http://www.handballer-muenster.de/?p=2204
Kategorien: Aktuelles, Herrenabteilung
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