Handball in Kinderhaus

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Hart am Mann

„Münsters sportlicher Brennpunkt“ – so wird der begrüßt, der die Homepage von Westfalia Kinderhaus besucht. Der Sportclub aus dem Münsteraner Stadtteil, der nicht den besten Ruf genießt, nimmt sich selbst ein wenig auf die Schippe.

Im Brennpunkt allerdings stehen am Samstag (Anpfiff: 19 Uhr) tatsächlich die Handballer von Westfalia und dem HSC Gronau, wenn die Huskys den 14. Versuch starten, Kinderhaus in der Bezirksliga endlich die ersten Punkte abzunehmen.

„Eine Top-Leistung abrufen“

Bisher jedenfalls hat SC Westfalia noch keinen einzigen Zähler abgegeben. Auch das Spitzenspiel gegen Verfolger TV Vreden wurde mit 25:24 knapp gewonnen. „Deswegen sind wir natürlich nicht der Favorit“, meint Atila Petö, räumt allerdings auch ein: „Aber es wäre falsch, jetzt zu sagen: Wir möchten die Niederlage möglichst in Grenzen halten. Nein, wir fahren auch nach Kinderhaus, um eine Top-Leistung abzurufen. Und dann schauen wir, wozu es reicht.“

Heiße Diskussionen

Heiß diskutiert unter Spielern und Fans wurde derweil der letzte Auftritt der Huskys beim 24:24 beim 1. HC Ibbenbüren. Der Punkt gegen heimstarke Ibbenbürenern wäre nun wahrlich kein Beinbruch gewesen. Doch da war mehr drin. So sah es auch der Trainer: „In entscheidenden Situationen hat mir einfach die passende Körpersprache gefehlt. Das muss ich bemängeln“, sagt Atila Petö. „Doch wir wissen auch, woran das teilweise liegt.“

Es geht nur über den Kampf

Ein geregeltes Training beim HSC war zuletzt kaum möglich. Eine Reihe von Spielern konnten die Übungseinheiten meist aus beruflichen Gründen nicht besuchen. „Dafür muss ich Verständnis aufbringen“, so Petö. „Etwas anderes ist es dann aber, wenn wir auflaufen. Da reicht es nicht, nur anwesend zu sein. Da muss mehr kommen.“ Der HSC-Coach fordert gegen Kinderhaus deswegen bedingungslosen Einsatz. Nur über den Kampf könne es funktionieren als Gast beim Klassenprimus.

Trefferquote muss sich massiv steigern

„Wenn wir Westfalia wirklich ärgern wollen, dann müssen wir von Beginn an hellwach sein, um jeden einzelnen Ball, in jeder Aktion fighten. Wir müssen zeigen, zu was wir in der Lage sind.“ Dazu gehört sicher auch eine deutlich bessere Torausbeute als zuletzt in Ibbenbüren. Da verwarfen die HSCler unter anderem im ersten Abschnitt alle drei Siebenmeter und verpassten drei weitere hochkarätige Tempogegenstöße. Und mit solch einer Trefferquote wird man beim Spitzenreiter sicherlich nichts holen können.

QUELLE: HOMEPAGE WWW.HSC-HUSKYS.DE; 21.01.11

 
Von Daniel Vaegs am 21.01.2011
Permalink: http://www.handballer-muenster.de/?p=1664
Kategorien: Aktuelles, Herrenabteilung
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