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Knappe Niederlage für die Zweite gegen Emsdetten

Da war mehr drin gewesen: mit 31:34 unterliegt die Westfalia-Reserve der Drittvertretug vom TV Emsdetten und vergibt wichtige Punkte im Abstiegskampf.

Mit viel Respekt waren die Hausherren in die Partie gegangen, zählen die Gäste doch zu den drei Topteams der Liga. Und das desolate 18:31 vom Hinspiel war vielen Kinderhausern sicherlich auch noch in (schlechter) Erinnerung.

Zu Spielbeginn war davon aber überhaupt nichts mehr zu spüren: die Abwehr aus Kinderhaus stand gut und zwang die Gäste zu riskanten Würfen während im Angriff vor allem Matthias Beckmann einen guten Tag erwischte und die ersten Treffer markierte: 3:0 stand es nach fünf Minuten. Diese Linie konnte die Westfalia leider nicht durchhalten, mehrere Abwehrfehler in Serie ermöglichten den Gästen den Ausgleich zum 4:4.

Dann folgte die vielleicht spielentscheidende Phase: in der Abwehr versuchte es die Zweite nun mit einem Vorgezogenen, diese Variante riss aber leider zu viele Lücken am Kreis. Und passend dazu paßte es nun auch im Angriff nicht mehr, man erspielte sich zwar gute Möglichkeiten scheiterte dann aber vor dem Tor. So zogen die Gäste nach 15 Minuten auf 5:11 davon.

Wer nun jedoch eine Wiederholung des Hinspiels erwartete, sah sich (glücklicherweise) getäuscht. Die Zweite steckte nicht auf und kämpfte sich langsam wieder zurück in die Partie – auch weil sich Abwehrspezialist Raphael Groß erfolgreich in den Angriff mit einschaltete. So konnte die Westfalia den Rückstand noch um 2 Tore verkürzen und es ging mit einem 13:17 in die Pause.

Der zweite Durchgang war für alle Kinderhauser zum Verzweifeln: immer wieder ergaben sich gute Möglichkeiten den Rückstand zu verkleinern, doch dann versagten beim Anschluss die Nerven. So konnten die Gäste den Vorsprung in kleinen Schritten gar weiter ausbauen und beim Stand von 19:27 nach 45 gespielten Minuten schien die Partie eigentlich schon entschieden.

Der TV Emsdetten schien die Partie allerdings nur noch über die Runden bringen zu wollen und die Zweite nutze die sich ergebende Chance zur (verdienten) Ergebniskosmetik. Beim 25:29 Zwischenstand ca. 8 Minuten vor dem Ende gab es gar noch einmal durchaus berechtigte Hoffnung, aber wieder häuften sich im entscheidenden Moment die Fehler.

Es spielten: Schubert, Voß (Tor); Beckmann (8), Bieletzki (5/3), Gillmann (4), Groß (4), Krüger (4), Maaß (2), Würthwein (2), Lütke Lanfer (1), Weweler (1), Frey

 
Von Daniel Vaegs am 21.04.2013
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Kategorien: Aktuelles, Herrenabteilung
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