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Schubert & Voß Garanten für den Auswärtssieg der Zweiten

Um „drei Jahre gealtert“ sah sich Westfalia-Trainer Conrad Klöcker nach der Partie der Westfalia-Reserve in Gronau. Obwohl seine Mannschaft zur Halbzeit mit 12:17 komfortabel führte, wurde es im zeiten Durchgang noch einmal spannend. Am Ende behielten die Kinderhauser jedoch mit 28:29 die Nase vorn.

Die ersten Sorgenfalten bildeten sich bei Klöcker schon am Abfahrttreffpunkt: dank mehrerer Krankmeldungen mußte er wieder einmal auf eine neue Stammformation setzen. Die machte ihren Job jedoch gleich richtig gut. Von Anfang an packten die Kinderhauser gut zu und im Angriff gefielen Beckmann und Lütke Lanfer mit sehenswerten Treffern. Nach überstandener Verletzungspause war auch Raphael Groß endlich wieder mit von der Partie – sein Treffer zum 7:10 brachte die erste 3-Tore-Führung für die Westfalia ein. Zwar kamen die Gastgeber noch einmal heran, doch die Kinderhauser ließen sich nicht beirren und brachten die erste Halbzeit mit 12:17 souverän nach Hause.

Umgekehrte Welt dann zu Beginn der zweiten Hälfte: zehn Minuten lang lief im Angriff gar nichts mehr zusammen und einzig Torwart Henning Voß war es zu verdanken, dass die Gastgeber „nur“ 6 Tore in Folge erzielen konnten. Zum Glück fand Klöcker im fälligen Time-Out die richtigen Worte und der Westfalia-Angriff kam wieder auf Touren. Insbesondere Thomas Würthwein übernahm jetzt Verantwortung und wirbelte die Gronauer Abwehr mächtig durcheinander. Dennoch dauerte es noch bis zur 50. Minute bis Beckmann erstmals wieder ausglich.

In der hitzigen Schlussphase behielt die Westfalia dann zum Glück die Nerven – vor allem in Form von Torwart Dirk Schubert, der in der letzten Spielsekunde noch den Sieg festhalten mußte. Denn Gronau bekam mit der Sirene einen 7m zugesprochen. Schubert zwang den Schützen jedoch zu einem riskanten Heber, der auch prompt an die Querlatte ging.

Nach diesem Spielverlauf zählten für Westfalia-Coach Klöcker natürlich erst einmal nur die ersten Bezirksliga-Auswärtspunkte. Auch wenn sich seine Sieben wieder einmal eine Schwächephase erlaubte, so kämpfte sich das Team mehrfach zurück in die Partie – allen Widrigkeit zum Trotz. Denn was Kampfgericht und Schiedsrichtergespann vor allem im zweiten Durchgang zum Besten gaben war nicht gerade einer Beruhigung des Spielverlaufs dienlich. Umso erfreulicher, dass die Kinderhauser eine passende Antwort auf dem Parkett fanden.

Es spielten:
Schubert, Voß (Tor); Lütke Lanfer (8), Beckmann (6), Würthwein (5), Bieletzki (4/2), Groß (3), Frey (2), Maaß (1), Brinkmann

 
Von Daniel Vaegs am 28.10.2012
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Kategorien: Aktuelles, Herrenabteilung
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