Handball in Kinderhaus

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Sieg mit dem letzten Zug

Durchgetankt: Bernd Feldkamp t(M.) raf nur zwei Mal - allerdings besonders wirkungsvoll. Denn in der Schlussminute warf er die DJK Sparta zum 20:19-Derbysieg. bei Westfalia KinderhausFoto: (Jürgen Peperhowe)

Münster – Schöne Bescherung. Kurz vor Weihnachten wurde die vorfestliche Stimmung bei der Handballabteilung von Westfalia Kinderhaus etwas durcheinander gerüttelt. Zuerst verloren die Damen unglücklich mit 17:18 gegen die Reserve des SC Greven 09, wenig später waren die Herren auf gleichem Parkett nicht minder glücklos. Das Landesliga-Derby gegen DJK Sparta Münster ging in letzter Sekunde, mit dem letzten Wurf und dem letzten Treffer mit 19:20 (9:8) an die Gäste.

Vor prall gefüllten Rängen und super Stimmung wurde wieder einmal deutlich, wie hoch der Stellenwert des Münsterhandballs immer noch ist. Zwischen Weihnachtsfeier und harmonischer Zusammenkunft von Münsters Handballfamilie ging es also los. Leider sprang der Funke zunächst nicht auf das Spielfeld über, beide Mannschaften beschränkten sich auf die defensiven Aufgaben. Allerdings halfen auch Querbalken und Pfosten kräftig mit, dass es zur Halbzeit nur 9:8 aus Sicht der Hausherren stand. Spartas Rückraum in Person von Ailko Fischer hinkte seiner Bestform hinterher, während Westfalia sich an Spartas Deckung meistens die Zähne ausbiss. Sogar eine längere doppelte Überzahl konnte kaum in Zählbares umgemünzt werden.

Nach dem Seitenwechsel wurde die Partie dann flotter. Die Hausherren waren auf der Suche nach ihrer Effizienz endlich fündig geworden und bestrafen kleinere Unachtsamkeiten der Spartaner nun eiskalt, zogen auf 13:10 davon. DJK-Spielertrainer Michael van Husen hatte genug gesehen und wechselte sich selbst ein. Mit Erfolg: Die Abwehr stabilisierte sich, Westfalia blieb geschlagene sieben Minuten ohne Torerfolg.

Es wurde spannend, keine der Mannschaften gelang es, sich abzusetzen. Dramatik, die sich immer weiter zuspitzte. Thorsten Wilmsen vergab für Sparta die große Chance zur Vorentscheidung. Drei Minuten vor dem Ende versagten bei ihm die Nerven vom Punkt, es blieb beim 19:18. Postwendend fiel auf der Gegenseite der Ausgleich, Manuel Schürkamp hatte sich durchgetankt.

20 Sekunden vor der Sirene noch einmal Auszeit Sparta, Ersatzkeeper Kilian George peitschte die Fans noch einmal nachdrücklich an, es war angerichtet. Letzter Spielzug, Axel Binnenbruck spielt seine ganze Erfahrung aus, bedient Bernd Feldkamp auf rechts, der ist frei durch und trifft. Explosionsartig entlädt sich die Freude bei den Gästen, Jubelorgien, Hüpfkreise, La-Ola mit den Fans, alles war dabei. „Wir haben verdient verloren“, resümierte ein enttäuschter Helge Rüddenklau. „Die Überzahlsituationen waren katastrophal und die Beinarbeit hat absolut nicht gestimmt.“

Sein Kollege Michael van Husen war die Erleichterung hingegen deutlich anzumerken: „Die Stimmung hier war einfach toll. Es war ein umkämpftes Derby, bei dem wir am Ende vielleicht ein bisschen mehr Glück hatten.“ Die Weihnachtsfeier konnte weiter gehen.
Nach dem Seitenwechsel wurde die Partie dann flotter. Die Hausherren waren auf der Suche nach ihrer Effizienz endlich fündig geworden und bestrafen kleinere Unachtsamkeiten der Spartaner nun eiskalt, zogen auf 13:10 davon. DJK-Spielertrainer Michael van Husen hatte genug gesehen und wechselte sich selbst ein. Mit Erfolg: Die Abwehr stabilisierte sich, Westfalia blieb geschlagene sieben Minuten ohne Torerfolg.

Es wurde spannend, keine der Mannschaften gelang es, sich abzusetzen. Dramatik, die sich immer weiter zuspitzte. Thorsten Wilmsen vergab für Sparta die große Chance zur Vorentscheidung. Drei Minuten vor dem Ende versagten bei ihm die Nerven vom Punkt, es blieb beim 19:18. Postwendend fiel auf der Gegenseite der Ausgleich, Manuel Schürkamp hatte sich durchgetankt.

20 Sekunden vor der Sirene noch einmal Auszeit Sparta, Ersatzkeeper Kilian George peitschte die Fans noch einmal nachdrücklich an, es war angerichtet. Letzter Spielzug, Axel Binnenbruck spielt seine ganze Erfahrung aus, bedient Bernd Feldkamp auf rechts, der ist frei durch und trifft. Explosionsartig entlädt sich die Freude bei den Gästen, Jubelorgien, Hüpfkreise, La-Ola mit den Fans, alles war dabei. „Wir haben verdient verloren“, resümierte ein enttäuschter Helge Rüddenklau. „Die Überzahlsituationen waren katastrophal und die Beinarbeit hat absolut nicht gestimmt.“

Sein Kollege Michael van Husen war die Erleichterung hingegen deutlich anzumerken: „Die Stimmung hier war einfach toll. Es war ein umkämpftes Derby, bei dem wir am Ende vielleicht ein bisschen mehr Glück hatten.“ Die Weihnachtsfeier konnte weiter gehen.

Tore für Westfalia: Schulze-Diekhoff (5), Holtmann (4), Berghammer (3/2), Schürkamp, Müller (je 3), Siering (1).

Tore für DJK Sparta: Bensmann (4), Wilmsen (3/1), Perschke, Gerke (je 3), Feldkamp (2), Valentin, Schüler, Binnenbruck, Fischer, Anstötz (je 1).

VON SEBASTIAN VOGEL, HILTRUP

© Westfälische Nachrichten

 
Von Heiko Philippski am 21.12.2009
Permalink: http://www.handballer-muenster.de/?p=937
Kategorien: Aktuelles, Herrenabteilung
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