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Sparta will gut gelaunt zur Weihnachtsfeier

Sparta will gut gelaunt zur Weihnachtsfeier

MÜNSTER Für die Handball-Landesligisten aus Münster steht am Wochenende die letzte Begegnung des Jahres auf dem Plan. Spara Münster empfängt TV „Friesen“ Telgte. Westfalia Kinderhaus muss gegen Schlusslicht SpVg. Hesselteich ran. Beide Teams wünschen sich einen erfolgreichen Jahresausklang.

Wenn Michael Mierzowski auf Alpár Jegenyés trifft, dann gibt es keine Geheimnisse. Die beiden Handball-Trainer sind Freunde, kennen sich und vor allem die vom jeweils anderen trainierte Mannschaft gut. Am Samstagabend (18 Uhr) treffen Sparta Münster und der TV „Friesen“ Telgte in der Hans-Böckler-Schule aufeinander.

Tabellenplatz festigen

Nach zwei sieglosen Spielen – zuletzt gab es ein 28:28 gegen den TuS Spenge und eine knappe 31:29-Niederlage beim TV Isselhorst – will Sparta wieder jubeln, das letzte Spiel des Jahres vor heimischer Kulisse unbedingt gewinnen. Und das nicht nur, um damit den zweiten Tabellenplatz der Landesliga zu festigen. Die Spartaner wünschen sich vor allem einen schönen Jahresabschluss einer schon jetzt erfolgreichen Saison: „Wir haben am Sonntag unsere Weihnachtsfeier. Da wollen wir natürlich gute Laune haben“, sagt Mierzowksi.

Ein Selbstläufer wird die Partie gegen den Tabellenzehnten aber nicht. Die Nachbarn haben sich vor der Saison hohe Ziele gesteckt, wollten mit um den Aufstieg spielen. „Das hat bis jetzt nicht geklappt“, weiß auch Mierzowski, der Telgte auf Augenhöhe mit seinem Team sieht. „Die Tagesform entscheidet. Beide Teams kennen sich und können sich nichts vormachen.“ Der Langzeitverletzte Daniel Perez wird die Begegnung nur als Zuschauer verfolgen können. Auch Tobias Nocke ist nicht fit. Ansonsten hat Mierzowski alle an Bord den Schlussakkord.

Sieg als Ziel

Die dreiteilige Niederlagenserie von Westfalia Kinderhaus ist längst vergessen. Mit drei Erfolgen am Stück haben sich die Landesliga-Handballer zurückgemeldet und sich im oberen Tabellendrittel eingenistet. Doch der Siegeshunger ist bei der Truppe von Trainer Slawomir Cabon noch nicht gestillt, mit zwei weiteren Zählern gegen Schlusslicht SpVg. Hesselteich will sich der Fünfte am Samstag (18.30 Uhr) aus dem Jahr 2011 verabschieden. „Ein Sieg ist unser Ziel. Das wäre ein guter Jahresausklang“, sagt Cabon.

Defensive ausschalten

Ein Rezept, um das Punktekonto auf 14 aufzustocken, hat sich der Coach bereits zurechtgelegt. In der Defensive müssen seine Schützlinge den „stark besetzten Rückraum“ (Cabon) des Gastes ausschalten, in der Offensive auf die taktisch vielseitige Abwehr der Ostwestfalen reagieren. „Hesselteich spielt dort einige Varianten, für die wir Lösungen finden und die richtigen Optionen wählen müssen“, erklärt der Trainer und hofft darauf, dass Michael Dreskornfeld (Foto), Manuel Schürkamp oder Patrick Holtkamp Ideen entwickeln.

Dagegen fehlen Westfalia im Aufsteiger-Duell zwei wichtige Stützen. Eike Siering laboriert weiter an einer Knieblessur, Michael Schulz zog sich beim jüngsten 32:27-Erfolg bei der HSG Hohne/Lengerich einen Bänderriss zu. „Daher sollten wir die Konzentration hoch halten“, sagt Cabon.

 
Von Daniel Vaegs am 16.12.2011
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Kategorien: Aktuelles
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