Handball in Kinderhaus
RSS Twitter FaceBook Instagram Alexa Skill Suche Kontakt / E-Mail


Angemeldet bleiben

„Sport-Oskar“ für C-Jugend

Vier Sport-Oskars vergeben

(c) wn.de , von Claus Röttig

Der Sportverein Westfalia Kinderhaus begrüßte das neue Jahr mit der Verleihung von Auszeichnungen.
Zugleich kündigte der Vorsitzende Waldemar Wieczorek an, demnächst nicht mehr für den Vereinsvorsitz zu kandidieren.

Eng wurde es in der „Hütte“ von Westfalia Kinderhaus, denn große Ereignisse warfen ihre Schatten voraus: Anlässlich seines Neujahrsempfangs hatte der Verein zur Sport-Oskar-Vergabe sowie zur Verleihung des Renate-Samson-Pokals eingeladen. Letzteres sei „eine schöne Tradition, die nun nach zwölf Jahren zum ersten Mal wieder auflebt“, so der Vorsitzende Waldemar Wieczorek.

Doch zunächst stand die Begrüßung der zahlreichen Gäste auf dem Programm, während Wieczorek einmal mehr die große Bedeutung des Ehrenamtes für den Verein hervorhob. „Dass wir als Vorstand eine gute Arbeit abliefern können, ist dem Engagement der Mitglieder zu verdanken.“ Dabei gingen die Herausforderungen oftmals weit über ein normales Pensum hinaus. „Soziale Aspekte, aber auch Integration und Leistung: Es geht um den Sport und alles drum herum”, so der Vorsitzende. Er rief zudem die Bedeutung eines Sportvereins für die heutige Jugend in Erinnerung: „Zwischenmenschliche Beziehungen finden häufig nur noch auf dem Handy-Bildschirm statt. Das versuchen wir aufzufangen.”

Am Ende der Begrüßung gab Wieczorek noch eine traurige Entscheidung bekannt: „Ich werde mich in diesem Jahr nicht mehr als Vorsitzenden aufstellen lassen.“ Auch der zweite Vorsitzende Volker Kühl werde nicht mehr kandidieren. „Dass wir nicht mehr zur Wahl stehen, hat ausschließlich persönliche Gründe“, betonte Wieczorek.

Nach der Begrüßung stand die Vergabe der begehrten Auszeichnungen auf dem Programm:
Der erste Sport-Oskar ging an die männliche C-Jugend der Westfalia-Handballer. Sie hatte kurz zuvor den Aufstieg in die Oberliga geschafft.

Der zweite Sport-Oskar ging an den „Trainer des Jahres“, Martin Löffler. „Er ist auf der Anlage omnipräsent, trainiert die Fußballjugend und die Damen, auch die Torwarte, und ist eigentlich immer da“, unterstrich der Vorsitzende.

Auch die erste Damenmannschaft der Handballabteilung erhielt einen Sport-Oskar: „Die Frauen haben ein turbulentes erste Halbjahr mit Trainerwechsel hinter sich, schlagen sich aber sehr gut in der Verbandsliga als Tabellenführer“, erklärte Wieczorek.

Als „Sportler des Jahres“ wurde Moritz Knemeyer mit dem Oskar ausgezeichnet. „Er ist Spieler in der ersten Herrenmannschaft Fußball und Kopf des Teams. Er könnte sicher auch höherklassig spielen, aber er ist eben ein echter Kinderhauser Junge“, freute sich der Vorsitzende.

Als letzte Auszeichnung erhielt Marcus Rüskenschulte den Renate-Samson-Pokal: „Dabei geht es nicht um sportliche Verdienste, sondern um das Engagement rund um den Verein“, erläuterte Wieczorek.

Den Pokal habe Rüskenschulte wahrlich verdient: „Er ist die gute Seele im Damenbereich Handball, springt immer ein, wenn Not am Mann ist, übernimmt die Rollen von Schiedsrichter bis zum Zeugwart.“ Dafür hat Rüskenschulte auch eine gute Motivation: „Das Zusammengehörigkeitsgefühl und die Herzlichkeit haben mich einfach überzeugt.“

 
Von Lutz am 12.01.2018 | Aktualisiert am 24.01.2018
Permalink: http://www.handballer-muenster.de/?p=328043
Kategorien: Jugendabteilung, mC-Oberliga
 

 © Handball in Kinderhaus - Alle Rechte vorbehalten. 
 Webhosting: GN2-Hosting | Template: Heiko Philippski