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Westfalia und Sparta im Ernstfall und auf Augenhöhe

[18.12.2009 | TA]Der im Vergleich deutlich größere Klub war in dieser Sparte immer der deutlich kleinere. Für die Handballer von Westfalia Kinderhaus dürfte es alleine schon eine Genugtuung sein, Samstag (18 Uhr, Schulzentrum Kinderhaus) in der Landesliga gegen Sparta Münster um Punkte spielen zu dürfen. Das Match gab es zumindest in den letzten Jahrzehnten nicht, wahrscheinlich noch nie.

„In den zurück liegenden Spielzeiten haben beide Vereine was dafür getan, dass es dieses Spiel jetzt gibt“, zwinkert Westfalia-Trainer Helge Rüddenklau bei dieser Aussage mit einem Auge.

Während er, der 40-jährige Dauerbrenner am Platz, aber nach dem Sprung in die Landesliga Mitte 2006 trotz wechselnder Kader das Niveau hielt, fiel Sparta nach etlichen dürren Jahren auf eben diese Ebene hinunter.

Keine Rangfolge mehr

Und es sieht nicht danach aus, als sollte sich in Kürze etwas ändern an der Tatsache, dass es keine Rangfolge mehr gibt. Kinderhaus ist gut zufrieden in der Liga, Sparta nicht so gut besetzt, dass es Hoffnungen auf den Aufstieg in 2010 hegen darf. Eher muss Michael van Husens Truppe zusehen, in eine Konsolidierungsphase zu gelangen und sich danach neu aufzustellen.

Der Spartenverein Sparta, dem nur Handballer eine sportlich hochwertigere Perspektive malen könnten, liegt gegenüber Kinderhaus noch im Vorteil, was die Jugendmannschaften angeht, deren Anzahl und deren Klassenniveau. Da hat es der Stadtteilklub schwerer mit der eigenen (Fußball-)Konkurrenz im gut aufgestellten Klub, der seine großen Verdienste im sozialen Bereich hart erarbeitet und diese Aufgabe auch nie aus dem Fokus verliert.

Conrad Klöcker, hier gefoult am Boden, will für Sparta am alten Platz auflaufen.

Conrad Klöcker, hier gefoult am Boden, will für Sparta am alten Platz auflaufen.

Duell auf Augenhöhe

Bezogen auf den Spieltag sieht Rüddenklau aber die Mannschaften „auf Augenhöhe“, was ihn spürbar erfreut. Der Kader um den angeschlagenen Mittelmann Axel Müller, der einer Bauchmuskelzerrung trotzen will, dürfte im Rückraum durchschlagskräftiger agieren als Sparta.

„Wir hatten in dieser Serie Pech wie nie mit Verletzungen und Krankheiten, aber Samstag haben wir wohl alles an Bord, was wichtig ist“, hofft Rüddenklau Auch die Youngster Michael Schulz (Jahrgang ´90) und Lars Schulze-Diekhoff (´91), die auf der Friedensschule gelegentlich Sparta-Coach Michael van Husen, der Lehrkraft, begegnen.

Sparta dürfte wieder mehr Personal aufbieten als zuletzt, also auch den Ex-Kinderhauser Conrad Klöcker im Rückraum und Kreisläufer Viktor Bensmann.

Thomas Austermann

Quelle:  echo-muenster (Livingpage)

Ebenfalls im Schulzentrum und schon ab 16.15 Uhr spielen am Samstag in der Frauen-Verbandsliga die Kinderhauserinnen gegen die Zweite des SC Greven 09. Am elften Spieltag trifft der Sechste auf den Dritten.

 
Von Heiko Philippski am 18.12.2009 | Aktualisiert am 20.12.2009
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Kategorien: Aktuelles
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