Handball in Kinderhaus

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Kinderhaus überrollt Sparta

MÜNSTER Alle hatten mit einem heiß umkämpften Match gerechnet. Doch was dann folgte, hätten sich die Kinderhauser Fans kaum träumen lassen. Im Derby gegen Sparta Münster erteilte die Westfalia dem Konkurrenten eine deftige Lektion, stand schon zur Pause als Sieger fest. Am Ende hieß es 27:22 (16:8) für die Gastgeber.Von Hardy Jackson
ArtikelGegen Michael Dreskornfelds Sprungkraft ist Spartas Tobias List in dieser Szene machtlos. (Foto Jackson)
„Die Jungs brannten auf Revanche“, erklärte Westfalia-Coach Slawomir Cabon. Schließlich hatte Sparta das Hinspiel gegen den Tabellennachbarn klar mit 24:19 gewonnen. Doch mit dem Feuerwerk, dass die Kinderhauser Jungs in Halbzeit eins abbrannten, hätte so wohl niemand gerechnet.

Die Zuschauer im gut gefüllten Schulzentrum trauten ihren Augen kaum, als sich der Vorsprung ihres Teams schnell bis auf 6:0 hoch schraubte. Es dauerte bis zur 15. Minute, bis Sparta das erste Mal selber ins Tor traf.

Vier Mal Pfosten

Etwas Pech war natürlich auch dabei: vier Mal trafen die Spartaner den Pfosten, bevor Youngster Lennart Gerke den Fluch brach und einnetzte. „Wir haben heute aus einer Bombenabwehr herausgespielt“, erläuterte Cabon. Und Torwart-Routinier Heinz Jansen steuerte seinen Teil dazu bei, die Gäste zur Verzweiflung zu bringen.

Auch offensiv lief es so richtig rund für die Gastgeber. Effektive Spielzüge und Präzision im Abschluss – auch bei Würfen aus der zweiten Reihe – ermöglichten 16 Treffer im ersten Abschnitt. Herausragend: Rückraum-Spieler Jan Heinig, der kaum zu stoppen war und alleine zehn davon erzielte.

Kinderhaus wieder Zweiter

„Wir haben den Start total verschlafen und sind dann hinterhergehechelt“, gestand Spartas Coach Michael Mierzowski ein. Nach der Pause stellte er seine Strategie um, agierte offensiver. „Wir mussten Neues ausprobieren, denn das System funktionierte ja nicht“, so der Trainer. Immerhin: Sparta hielt nun mit, machte zum Ende hin sogar ein wenig Boden gut. Doch der Kinderhauser Sieg geriet nicht mehr in Gefahr.

Aus den letzten fünf Spielen hat Kinderhaus nun vier Siege und ein Remis gegen Liga-Überflieger Harsewinkel davon getragen. „Wir haben einen Lauf und sind heute mit breiter Brust angetreten, waren hochmotiviert und trotzdem locker“, erklärte Cabon, der mit seinem Team Sparta nun wieder von Platz zwei der Landesliga-Tabelle verdrängt hat.

Westfalia-Tore: Heinig (12 /2), Siering (6), Dreskornfeld (5), Cardis (3), Holtmann (1)
Sparta-Tore: Fischer (7/3), L. Gerke (3), H. Gerke, Clamann, Krekeler, Wilmsen, Schöler (je 2), Greis, Dodt (je 1).

 
Von Daniel Vaegs am 20.03.2012
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Kategorien: Aktuelles
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