Handball in Kinderhaus

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Zweite schlägt Ladbergen

Einen Arbeitssieg verbuchte die Westfalia-Reserve am Samstag gegen die Zweitvertretung des TSV Ladbergen. Nach Unentschieden zur Halbzeit kämpften sich die Kinderhauser im zweiten Durchgang nach vorne und gewannen verdient mit 23:15.

Die Zuschauer in Kinderhaus sahen zunächst eine recht verhaltene Partie: während die gut aufgestellte Abwehr der Zweiten kaum Chancen für die Gäste zuließ, brachte sich das von Interims-Coach Ludger Davids betreute Team im Angriff durch Unkonzentriertheiten selbst um den Lohn der Arbeit. So wurden beste Konterchancen und Siebenmeter nicht genutzt. Zum Glück hatte man ja auch noch Dirk Schubert im Tor, der die Gäste wieder einmal reihenweise zur Verzweiflung trieb.

Der erste Aufreger des Spiels dann in der 16. Minute: keine Minute nach seiner Einwechslung bringt Michael Katter seinen Gegenspieler im Tempogegenstoß zu Fall und sieht dafür die rote Karte. In dieser Phase des (eigentlich fairen) Spiels eine überharte Entscheidung – schließlich war keine Absicht zu erkennen – aber streng nach Regelwerk wohl dennoch vertretbar. Aber auch die daraus resultierende Überzahl konnten die Gäste zu keinem meßbaren Vorteil ummünzen. So erscheint das 9:9 zur Halbzeit leistungsgerecht: beide Angriffreihen taten sich schwer und zu keinem Zeitpunkt konnte sich ein Team um mehr als ein Tor absetzen.

In der Halbzeitpause fand Westfalia-Coach Davids anscheinend die richtigen Worte: seine Mannschaft kam deutlich entschlossener ins Spiel. Anstelle sich in vielen eins-gegen-eins Situation zu verfangen spielte die Zweite nun einen schnellen Ball und immer wieder konnten so die Außen ins Spiel gebracht werden. Bestes Beispiel dafür ist Sebastian Voigt, der in der zweiten Hälfte 5 Tore von Rechtsaußen erzielt. So setzt sich der Gastgeber nach 45 Minuten auf 18:12 ab und auch das Timeout von Ladbergen brachte aus Sicht der Gäste keine Besserung mehr. Kinderhaus konnte das Spiel nun einfach nach Hause fahren.

In der Summe zeigte die Westfalia eine starke Abwehrleistung – nur 6 Gegentore in Halbzeit 2 sprechen eine deutliche Sprache. Ein Grund dafür war neben dem gewohnt starken Keeper Schubert sicherlich auch die Hereinnahme von Karsten Felske. Sorgenkind bleibt also das Angriffspiel – durch zu viele Fehler und zu statisches Spiel macht sich hier die Zweite das Leben selber schwer.

Es spielten: Schubert/Schünemann (Tor); Voigt (6/1), Beckmann (5), Goslawski (3), Gillmann (3), Bieletzki (2/1), Krüger (2), Lütke Lanfer (2), Felske, Katter, Korkowski

 
Von Daniel Vaegs am 5.03.2012
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Kategorien: Aktuelles, Herrenabteilung
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