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Zweite steckt im Keller fest

Die vierte Pleite in Serie leistete sich die Westfalia-Reserve am Samstag: mit 28:33 (14:14) verlor die Zweite gegen DJK Eintracht Hiltrup und ist nun punktgleich mit dem Tabellenletzten.

Dabei standen die Vorzeichen zunächst gar nicht schlecht: der zuletzt angeschlagene Markus Langkamp meldete sich für die Partie wieder fit und trotz der nach wie vor verletzten Spieler Gillmann, Groß und Voigt verfügte Trainer Conrad Klöcker über einen kompletten Kader. So fielen mit Austermann und Brinkmann gar zwei Spieler der „Rotation“ zum Opfer und waren zum Zuschauen verdammt.

Die Partie begann zunächst offen, vor allem weil auf Seiten der Westfalia Matthias Beckmann gewohnt sicher abschloss und in den ersten zehn Minuten quasi alleine für die Tore sorgte. Kapital konnte die Zweite daraus jedoch nicht schlagen: von Anfang an überrannten die Gäste aus Hiltrup die im Rückzug erlahmenden Gastgeber. Egal ob in Form von Kontern oder gar mit der schnellen Mitte – immer wieder rauschte der Hiltrup-Express durch die sich noch formierende Kinderhauser Abwehr und markierte so einfache Treffer. Nur folgerichtig, dass die Gäste Mitte der ersten Halbzeit mit 7:10 in Führung gingen.

Kinderhaus-Coach Klöcker wechselte nun durch und schien damit durchaus richtig zu liegen. Sowohl Jan Heinig als auch Markus Langkamp setzten in der Folge einige gute Aktionen und brachten die Westfalia zurück ins Spiel. Gegen Ende der Halbzeit war es dann aber doch wieder Matthias Beckmann überlassen die ‚big points‘ zu setzen: seine beiden Treffer in der letzten Minute sicherten das Unentschieden zum Pausentee.

Der zweite Durchgang verlief erst einmal spiegelbildlich zur ersten Hälfte: Beckmann und Langkamp sorgten zwar für Tore, aber durch das miserable Rückzugsverhalten schenkte die Westfalia jedweden Vorteil auch umgehend wieder her. Als die Zweite dann aber nach 40 Minuten mit 23:22 zum ersten Mal in Führung ging, schien ein Sieg auf einmal greifbar. Im Angriff spielte die Klöcker-Sieben nun recht stabil und überlegt, während man gleichzeitig die Hiltruper Gegenstöße einigermaßen in den Griff bekam.

Das Ganze blieb jedoch nur ein kleines Strohfeuer: obwohl die Kinderhauser gar noch auf 27:25 erhöhten, verloren sie am Ende völlig den Faden und kassierten in den letzten 10 Minuten eine Bilanz von 1:8 Toren. Fast überflüssig zu erwähnen, dass die letzten Treffer der Hiltruper nahezu ausschließlich durch Tempogegenstöße fielen.

Es spielten: Schubert, Voß (Tor); Beckmann (7), Langkamp (7/2), Heinig (4), Müller (4), Lütke Lanfer (3), Goslawski (1), Maaß (1), Würthwein (1), Bieletzki, Bleister, Frey, Krüger

 
Von Daniel Vaegs am 21.10.2012
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Kategorien: Aktuelles, Herrenabteilung
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