Handball in Kinderhaus
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B-Jugend VBL – Abwehr bleibt Achillessehne

Obwohl der Angriff bei den Spielen gegen den Tabellenführer Hamm vor einer Woche oder nun gegen Gemmendorf am Samstag wesentlich besser und wirkungsvoller zum Zuge kam als bei den anderen Spielen, bleibt die Abwehr weiter die empfindliche Achillessehne der B-Jugend.

… nach langer Skifreizeit wieder dabei … Max Proch …

Immer wieder wenden sich gleich zwei oder sogar drei Abwehrspieler dem ballführenden Angreifer zu und versuchen ihn unter Druck zu setzten. Es entsteht so für einen kurzen Moment an einer anderen Stelle für die Gegner eine Überzahl, die dann oft eiskalt ausgenutzt wird.

So gelang es auch auswärts gegen Gremmendorf nicht, nach 4:6 oder 10:11 eine Führung zu halten und sogar auszubauen.
„Es sind noch viele kleine Abstimmungsfehler, bei denen dann meine Spieler einfach ohne Körperkontakt dem Gegner die Ballabgabe erlauben oder die Übersicht und ihren Gegenspieler aus dem Auge verlieren“, so Tainer Alpár Jegenyés nach dem Spiel.

Bei 18:17 wurden die Seiten gewechselt.

Spielentscheidend war dann die Phase ab der 37. und nochmals ab der 41.Spielminute. Durch Zeitstrafen gegen Gremmendorf hatte Kinderhaus die Gelegenheit in Überzahl bei dem Spielstand von 23:21 Boden gut zu machen.

Leider konnte der zugesprochene Strafwurf nicht verwandelt werden. Zudem leistete sich Kinderhaus während der Überzahl leichtsinnige Abspielfehler und Fehlwürfe. Trotz Unterzahl gelang es den Spielern aus Gremmendorf, Lücken in der Abwehr von Westfalia ausfindig zu machen.

Über 26:23 setzte sich Gremmendorf mit 28:24 weiter ab.

In den letzten fünf Minuten verwaltete Gremmendorf die Führung bis zur Schlusssirene, ohne dass die Gäste noch einmal nachlegen konnten.

Mit 32:27 hatte Kinderhaus bei diesem Lokalderby das Nachsehen.

„Besonders zwei Spieler haben uns in der Abwehr immer wieder an der Nase herumgeführt. Wenn wir die Tore schon nicht verhindern konnten, hoffe ich, dass meine Spieler davon lernen, wie geschickt man sich auf dem Spielfeld bewegen kann“, so Alpár Jegenyés abschließend.

Nachgefragt:
Alpár … direkt vor dem Anpfiff haben die Schiris Kinderhaus nochmals in die Kabine geschickt. Was war da los?

Alpár Jegenyés:
In unserer Spielklasse wird in vielen Hallen mit Haftmittel gespielt. Bei unserem letzten Spiel vor einer Woche in Hamm sogar sehr intensiv. Somit waren unsere Bälle noch etwas klebrig, da wir uns natürlich in Hamm mit Haftmittel auf das Spiel vorbereiten müssten.

Es war klar, dass wir in Gremmendorf bzw. in Münster wieder ohne Haftmittel spielen.
Unserem Gegner und den alarmierten Schiris ist dann aber aufgefallen, dass die Hände meiner Spieler nach dem Aufwärmen mit dem eigenem Ball etwas klebrig waren.
Somit haben wir uns dann natürlich auf Wunsch der Schiris direkt vor dem Spiel nochmals die Hände gewaschen.

Das war in der aktuellen Erkältungszeit mit der hohen Ansteckungsgefahr sicherlich eine sinnvolle Maßnahme.

Für Kinderhaus spielten:
Ben Wollert , Jamie Baron, Fabio Camminadi , Linus Djahanschah (2) , Felix Happe (2) , Marlon Klitz (1) , Silas Langenberg (2) , Wim Mühlenmeister , Luc Oeder (6) , Max Proch (2) , Conrad Ruholl (4) , Finn Strehlow (8/2)

 
Von Lutz am 17.02.2019 | Aktualisiert am 2.03.2019
Permalink: https://www.handballer-muenster.de/?p=447853
Kategorien: Aktuelles, Jugendabteilung, mB-Verbandsliga
 

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