Handball in Kinderhaus
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Das war wieder nichts: mit 26:36 (10:17) unterliegt die Zweite dem Nachbarn aus Havixbeck deutlich und findet sich nun im Tabellenkeller wieder.

Westfalia-Trainer Klöcker war um seine Aufgabe auch wirklich nicht zu beneiden: am vorigen Wochenende deutlich in Emsdetten unterlegen, wollte er mit gezieltem Training die Schwachstellen ausmerzen. Doch das war kaum möglich, denn krankheitsbedingt fehlten einfach zu viele Akteure. So wurde z.B. Spielmacher Thomas Würthwein auch zum Spiel nicht mehr rechtzeitig fit.

Nach den ersten Spielminuten sah sich Klöcker dann wohl auch in die Emsdetten-Partie zurückversetzt: mit 1:6 lag die Westfalia nach 7 Minuten schon hinten. Wieder leistete sich sein Team viel zu viele Fehler und lud die vom ehemaligen Westfalia-Spieler Korfsmeier perfekt eingestellten Gäste zu einfachen Toren ein. Aber es sollte noch schlimmer kommen: nach Foulspiel von Havixbeck verletzte sich Matthias Beckmann und konnte nicht mehr eingesetzt werden.

Zwar kam die Zweite Mitte der ersten Hälfte endlich ein wenig besser ins Spiel, näher als beim 4:7 kam die Klöcker-Sieben an die Havixbecker jedoch nicht mehr heran. Die Gäste spielten konsequent auf Effizienz und warteten einfach auf die Fehler der Hausherren. Und nur allzu oft wurde der Ballgewinn mit einem Kontertor belohnt. Kurz vor der Halbzeit hatte die Westfalia dann gar noch die Chance auf 11:16 heranzukommen – doch wie sollte es anders sein, die Chance blieb ungenutzt und im Gegenzug kassierte man kurz vor der Pausensirene noch das 10:17. Nach dem Spielverlauf schon fast eine Vorentscheidung.

Eine Wiederholung der Dinge bekamen die Zuschauer zu Beginn des zweiten Durchgangs zu sehen: wieder kommt die Zweite überhaupt nicht aus den Startlöchern und als Havixbeck in der 40. Minute das 13:24 markiert schwindet auch beim letzten Münsteraner die Hoffnung auf eine überraschende Wendung. Erwähnenswert bleibt lediglich die gute Siebenmeter-Ausbeute von Bieletzki und der unermüdliche Einsatz von Philip Artmann.

Am Ende steht mit dem 26:36 eine weitere deutliche Niederlage für die Westfalia zu Buche – die Weihnachtspause kommt so wohl genau zur richtigen Zeit. Von einer „Erholungspause“ will Trainer Klöcker aber nichts wissen: für den letzten Trainingstermin vor Weihnachten hat er noch einmal normales Training angesetzt. Sicherlich auch schon mit dem schwerem letzten Spiel der Hinrunde im Hinterkopf: im Januar steht direkt das Derby mit Münster 08 im Kalender.

Es spielten: Schubert, Voß (Tor); Bieletzki (8/7), Lütke Lanfer (4), Krüger (3), Langkamp (3), Artmann (2), Goslawski (2), Groß (2), Frey (1), Maaß (1), Beckmann, Jovceski

Nichts zu holen gab es für die Westfalia-Reserve am Sonntag bei Emsdetten III. Nach katastrophaler erster Halbzeit (19:7) stand es am Ende 31:18 für die Hausherren.

Lediglich 12 Minuten konnte die Zweite ansatzweise mithalten, beim 5:3 betrug der Rückstand schließlich „nur“ zwei Treffer. Und es gab sogar die eine oder andere Chance aufzuschliessen – doch diese wurden samt und sonders vergeben. Und genau diese Abschlussschwäche wurde der Zweiten dann auch zum Verhängnis. Emsdetten nutzte die Fehlwürfe für Tempogegenstöße in Serie und erhöhte innerhalb von 8 Minuten auf 12:3. Klöcker versuchte es mit ein paar Umstellungen und Paul Goslawski sorgte wenigstens im Angriff für ein bißchen frischen Wind. Seine drei Tore noch vor der Halbzeit machten zwar wieder Hoffnung, aber es blieb die eklatante Abwehrschwäche. So kamen die Gastgeber immer wieder zu einfachen Toren und zogen zur Pause schon fast uneinholbar auf 19:7 davon.

Die zweite Hälfte konnte die Westfalia zum Glück etwas offener gestalten, auch weil die Youngster Lars Schulze-Dieckhoff und Thomas Würthwein nun besser ins Spiel kamen. So schaffte es die Klöcker-Sieben Mitte der zweiten Halbzeit von 23:9 auf 25:15 aufzuschließen. Am Ende jedoch legte Emsdetten noch einmal 4 Tore drauf und schraubte das Ergebnis von 27:18 (56. Minute) auf den Endstand von 31:18 hoch.

Es spielten: Voß (Tor); Goslawski (4), Krüger (3), Maaß (3), Schulze-Dieckhoff (3), Würthwein (2), Bieletzki (1/1), Brinkmann (1), Lütke Lanfer (1), Frey, Groß

Wie sich die Bilder gleichen: ähnlich zum Spiel gegen Coesfeld vergibt die Westfalia-Reserve wieder zu viele Chancen und muß sich in Rheine am Ende mit 36:33 (19:15) geschlagen geben.

Dabei startete die Westfalia eigentlich gut: zwar paßte in der Abwehr nicht immer alles perfekt, aber es gelang den Gastgebern dennoch nur selten den starken Dirk Schubert im Münsteraner Tor zu bezwingen. Und vorne erledigten die Rückraum-Asse Jan Heinig und Matthias Beckmann den Rest: 15 der 19 Tore im ersten Durchgang gingen auf ihr Konto.

Nach 18 Minuten jedoch ging die Taktik aus Kinderhauser Sicht nicht mehr auf: Rheine erhöhte per Gegenstoß auf 11:9 und weil sich ein Trend abzeichnete nahm Westfalia-Coach Klöcker die Auszeit. Leider ohne großen Erfolg, denn die Hausherren schafften es diesen kleinen Vorsprung zu behaupten. Und drei Minuten vor Schluss schien die Zweite dann schon in der Kabine zu sein. Im Angriff lief gar nichts mehr zusammen (viele Fehler bestimmten das Bild) und Rheine konnte nochmal mit zwei leichten Toren erhöhen.

Einige sahen in dem 19:15 Halbzeitvorsprung sicherlich schon eine Vorentscheidung, zumal die Westfalia bereits häufiger Anlaufschwierigkeiten im zweiten Durchgang zeigte. Es sollte ganz anders kommen: Klöcker setzte nun auf Lars Schulze-Dieckhoff im linken Rückraum und der dankte es ihm mit einer furiosen Aufholjagd. Innerhalb von nicht mal 10 Minuten erzielte er fünf Treffer und sorgte so fast im Alleingang für den 22:22 Ausgleich.

Die nun folgenden zehn Minuten gehörten zwar wieder den Gastgebern, die Westfalia schaffte es aber dennoch dranzubleiben. 28:28 stand es nach 50 gespielten Minuten. Dann ging der Klöcker-Sieben aber so langsam die Puste aus: erst wurden die Lücken in der Abwehr immer größer und Rheine konnte mehr und mehr leichte Tore erzielen – dann war auch im Angriff der Wurm drin. Als die Gastgeber drei Minuten vor Schluss auf 33:30 erhöhten war die Partie entschieden.

Sichtlich enttäuscht war Trainer Klöcker nach dem Spiel: wieder war deutlich mehr drin gewesen (wie die gewonnene zweite Halbzeit zeigt). Aber leider leistet sich die Zweite nach wie vor viel zu viele Fehler und lädt den Gegner so zu leichten Treffern ein.
Viel Zeit bleibt nicht um diese Dinge abzustellen, am kommenden Sonntag in Emsdetten wird es wohl nicht einfacher werden.

Es spielten: Voß, Schubert (Tor); Heinig (10), Schulze-Dieckhoff (8), Beckmann (6), Lütke Lanfer (4), Bieletzki (2/1), Groß (2), Würthwein (1), Frey, Maaß

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