Handball in Kinderhaus

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Aufstiegsfeier geht in die zweite Runde

Nun hat es also endlich geklappt: nach drei zweiten Plätzen in Serie holt die Westfalia Reserve den Kreismeistertitel 2011/12. Beim 32:19 (17:12) gegen Sassenberg ließ die Engler-Sieben nichts mehr anbrennen, profitierte allerdings auch stark von den Personalsorgen der Gäste. Umso erfreulicher, dass diese Sportsgeist zeigten und dennoch den Weg nach Kinderhaus antraten. Dass sich derartiger Einsatz lohnt belegt das Foto aus der dritten Halbzeit.

Man kennt sich: Michael Katter und Helmut Engler mischten sich unter die "Gegner"

Es dauerte allerdings eine ganze Zeit bis die Westfalia ihre Anfangsnervosität abgelegt hatte und der Favoritenrolle gerecht wurde. So wurden im Angriff reihenweise beste Gelegenheiten ausgelassen und gleichzeitig in der Abwehr kaum zugepackt. Lediglich Sascha Brinkmann schien die Sache ernstnehmen zu wollen, seine Berufung in die Startsieben ging somit taktisch voll auf.

Effektiv aus dem Rückraum: Lars Schulze-Dieckhoff

Und so gegen Mitte der ersten Halbzeit kam die Zweite dann auch langsam ins Spiel. Paul Goslawski gefiel mit einigen sehenswerten Aktionen, in dieser Phase zogen die Hausherren von 7:7 auf 11:7 davon. Und obwohl die Kinderhauser Abwehr den Gegner immer noch nicht richtig im Griff hatte, konnte die Zweite den Vorsprung halten:  Lars Schulze-Dieckhoff legte ein kleines Solo ein und setzte drei schöne Rückraumtreffer hintereinander.

Bewies sein Können auf der Spielmacherposition: Thomas Würthwein

Die zweite Halbzeit ist schnell erzählt: eine weitere Viertelstunde tat die Westfalia nicht mehr als nötig um einen 4-5 Tore Vorsprung zu halten. Einzig Thomas Würthwein schien auch an die Zuschauer zu denken und setzte sich selbst – aber gerade auch seine Nebenleute – durchaus erfolgreich in Szene. Im Schlußviertel schienen beim Gast aus Sassenberg dann allerdings endgültig die Kräfte zu schwinden und als die Hausherren zehn Minuten vor Schluss 8 Treffer in Serie setzten war die Partie gänzlich entschieden.

Jubelstimmung auf der Tribüne schon kurz vor dem Abpfiff

So konnten die Kinderhauser Zuschauer schon in den letzten Minuten entspannt mit dem Jubeln beginnen, auch auf der Bank waren die ersten Freudentänzchen zu sehen. Insgesamt ein tolles Handballfest aus Sicht der Westfalia, wenngleich mit Ludger Davids, Martin Harbert und Piotr Podlinski drei Abgänge (aus privaten bzw. gesundheitlichen Gründen) zu verkraften sind.

Ludger Davids

Martin Harbert

 

 

 

 

 

 

 

 

Im Anschluss an die Partie stieg dann die große Saisonabschlussfeier. Die Zweite freute sich sichtlich über die vielen Besucher und insbesondere mit den Vertreterinnen der ersten Damenmanschaft (die ja bekanntlich letzte Woche den Oberliga-Aufstieg perfekt machte) feierte die Engler-Truppe gelassen den Doppelaufstieg. Später stieß dann auch noch die erste Mannschaft dazu und so feierte die Westfalia-Handball-Familie fast komplett. Unbestätigten Gerüchten zufolge sollen die Festivitäten erst zu weit vorgerückter Stunde in der Münsteraner Innenstadt zu Ende gegangen sein.

Es spielten: Schubert, Kavermann (Tor); Langkamp (9/5), Goslawski (8), Würthwein (5), Krüger (3), Schulze-Dieckhoff (3), Beckmann (1), Bieletzki (1), Davids (1), Voigt (1), Brinkmann, Katter, Lütke Lanfer

 
Von Daniel Vaegs am 13.05.2012
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Kategorien: Aktuelles, Herrenabteilung
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