Handball in Kinderhaus

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Christian Janzen tippt auf Nullacht

Von Rafael Buschmann am 30.12.2009 00:03 Uhr
MÜNSTER Als Funktionär ist Christian Janzen (Foto), Abteilungsleiter bei Westfalia Kinderhaus, einer der wenigen Köpfe Münsters, die immer wieder Großereignisse im Handball auf die Beine stellt – etwa die Stadtmeisterschaften. Die finden am 2. Januar zum zweiten Mal im Schulzentrum Kinderhaus statt. Janzen sprach im Interview über die Organisation, das Handballgefühl in Münster und seine Favoriten.

Erlaubt der organisatorische Stress der Meisterschaft überhaupt ruhige Feiertage?
Christian Janzen: Ich habe aus dem vergangenen Jahr gelernt, sehr viel delegiert. Früher dachte ich, ich muss alles selbst machen. Es gibt einige tatkräftige Helfer gibt.

Wer hat Ihnen besonders unter die Arme gegriffen?
Janzen: Etliche Westfalia-Akteure, aber ganz besonders Jörg Wesemann. Er kümmert sich als Spielwart um die Paarungen und Ergebnisverwaltung. Ein Haufen Arbeit.

 

Was treibt Sie an, auch diesmal in vorderster Front zu stehen?
Janzen: Ich bin seit 20 Jahren in Münsters Handball verwurzelt. In dieser Zeit habe ich gelernt, dass Vereinsarbeit und Mannschaftsgefühl entscheidend sind, um Spaß zu haben und zu funktionieren. Mit der Stadtmeisterschaft geben wir der münsterschen Handballfamilie ein Forum, um sich auszutauschen und weitere Projekte auf den Weg zu bringen.

Gibt es etwas, was Sie im Vergleich zum Vorjahr unbedingt verbessern wollen?
Janzen: Nein. Wir wären sehr zufrieden, wenn es genauso laufen würde. Damals hatten wir vorher ein flaueres Gefühl im Magen. Jetzt ist vieles eingespielt.

Wie hat Ihnen die Stadt dabei geholfen?
Janzen: In erster Linie erneut mit dem Wanderpokal, den der Sieger erhält. Aber darüber hinaus ist jede Korrespondenz mit der Stadt in Person von Bernd Schirwitz und Rainer Bergmann sehr angenehm und fruchtbar. Beide wollen den münsterschen Handball pushen und voranbringen.

Sah dies bei den beteiligten Vereinen ähnlich aus?
Janzen: Ganz klar: Ja. Wir hatten sehr schnell sehr viel positives Feedback. Bis auf die HSG Borussia/Preußen Münster sind alle Mannschaften vertreten. Jedes Team hat sich sogar die Zeit genommen und uns ein Grußwort ins Hallenheft geschrieben.

Trotzdem bleibt die meiste Arbeit bei Westfalia hängen.
Janzen: Das stimmt. Aber wir machen das gerne. Unser Verein spielt im mittleren Leistungsbereich, wir haben keine besonders schöne Halle, zahlen kein Geld – aber wir haben ein Pfund, mit dem wir wuchern können: Unser Zusammenhalt.

Wie ist Ihre Erwartungshaltung an das Turnier?
Janzen: Alle sollten mit gutem Willen und sportlichem Ehrgeiz kommen. Dies ist keine Spaßveranstaltung, sondern gilt als Vorbereitungsturnier auf die Rückrunde. Beim Zuschauerandrang hoffe ich erneut, dass wir an der 500er Marke kratzen können.

Wer ist für Sie der Favorit?
Janzen: Vom Papier her natürlich die beiden Landesligisten Sparta und Westfalia. Aber letztes Jahr hat ja auch Sparta II gewonnen. Für mich ist Münster 08 Favorit und Kinderhaus II Geheimfavorit. //

 
Von Daniel Vaegs am 30.12.2009
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Kategorien: Aktuelles
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