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Zweite erwischt guten Start

Einen Auftakt nach Maß legte der Aufsteiger in der Bezirksliga hin: nach einer tollen ersten Halbzeit (16:7) gewann die Zweite am Ende mit 25:21 gegen die Reserve der Ibbenbürener SpVg.

Dabei standen die Vorzeichen vor Spielbeginn gar nicht einmal so gut: neben dem aus privaten Gründen verhinderten Trainer Conrad Klöcker fehlten mit Gillmann, Goslawski, Langkamp und Krüger wichtige Stammkräfte. Aber Co-Trainer Sebastian Voigt bewies in der Vertreter-Rolle nicht nur ein glückliches Händchen als Trainer, mit 5 Toren trug er auch auf dem Feld zum Erfolg bei.

Die Zweite setze die Vorgaben von Trainer Voigt von Anfang an konsequent um: aus einer starken Abwehr heraus sollte ein sicheres Spiel aufgebaut werden. Dabei glänzten in der ersten Halbzeit vor allem Stephan Bleister und Axel Müller im Abwehrzentrum. Weil gleichzeitig auch Thomas Würthwein auf der Linksaußen-Position stach, konnte die Zweite souverän auf 7:2 davonziehen. Als nach 20 gespielten Minuten ein 10:4 zu Buche stand, zog der Gäste-Trainer das Timeout und versuchte sein Team noch einmal neu einzustellen. Allerdings erfolglos: gegen die Westfalia-Abwehr der ersten Hälfte fehlten seinem Team einfach die Mittel – nicht zuletzt weil auch Torwart-Neuzugang Henning Voß glänzend aufgelegt war und hielt was zu halten war.

In der zweiten Halbzeit stellte Ibbenbüren auf eine sehr offensive 5:1 Deckung um und bereitete der Westfalia dadurch einige Schwierigkeiten. Trotz des routinierten Aufbauspiels von Axel Müller agierte die Zweite im Angriff nun zusehends nervös. Und obwohl man nach wie vor ganz gute Chance herausspielte, gelang im Abschluß nicht mehr viel. So verkürzten die Gäste nach 10 Minuten auf 17:13.

Es schien, als würde das Spiel nun noch einmal spannend werden, denn obgleich die Westfalia nach wie vor eine gute Abwehr spielte, kam man im Angriff einfach nicht mehr zum Erfolg. Trainer Voigt spielte dementsprechend die grüne Karte und mit einem Torwart-Wechsel versuchte man zudem den Gegner vor neue Aufgaben zu stellen.

Leider ohne direkten Erfolg. Zunehmend nervös mußten die Zuschauer miterleben wie der Vorsprung auf 19:17 dahinschmolz. Dann allerdings schienen die Worte aus der Auszeit erhört zu werden: wieder mit mehr Selbstbewußtsein suchte die Westfalia nun den direkten Weg zum Tor und am Ende einer tollen Serie erhöhte Axel Müller mit einem sehenswerten Heber auf 24:17.

In den verbleibenden Minuten verlegten die Kinderhauser sich nun auf Ergebnisverwaltung, nach dem fulminanten Zwischenspurt fehlten wohl die Kräfte um den hohen Vorsprung zu sichern.

Alles in allem war Interims-Trainer Sebastian Voigt nach dem Spiel aber sichtlich zufrieden. Nicht nur, dass die neuen Spieler erfolgreich integriert werden konnten – vor allem der starke Teamgeist als Basis der überzeugenden Abwehrleistung im ersten Durchgang stimmt für den weiteren Verlauf des Projekts Bezirksliga hoffnungsvoll.

Als einziger Wermutstropfen muß die Verletzung von Raphael Groß erwähnt werden, er schied mit Verdacht auf Bänderriß in der ersten Halbzeit aus. Ein Einsatz am nächsten Wochenende ist somit leider fraglich. Trainer Conrad Klöcker wird dann hoffentlich wieder auf Langkamp, Krüger und Goslawski zurückgreifen können, denn der kommende Gegner (HC Ibbenbüren) bewies mit einem 34:24 in Rheine ebenfalls seine Qualitäten.

Es spielten: Voß, Schubert (Tor); Würthwein (6), Müller (5), Voigt (5), Beckmann (3/1), Bieletzki (3/1), Bleister (1), Lütke Lanfer (1), Maaß (1), Frey, Groß, Schulze-Dieckhoff

 
Von Daniel Vaegs am 9.09.2012
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Kategorien: Aktuelles, Herrenabteilung
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