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Zweite im Pech

Wenn’s schon nicht läuft, dann kommt auch noch Pech dazu. So muss das Trainer-Gespann Bleister/Maaß wohl gedacht haben als sich Raphael Groß beim Aufwärmen vor dem Derby gegen den Stadtnachbarn Münster 08 am Rücken verletzte und passen mußte. Und es kam noch schlimmer: in der 13. Minute schickten die Schiedsrichter Markus Langkamp mit Rot vom Platz und ebneten den Weg für den Sieg des Favoriten. Bis zur Halbzeit (15:19) hielt die Westfalia-Reserve noch ganz gut mit, am Ende stand dann aber doch ein deutliches 28:39 zu Buche.

Und dabei begann die Zweite richtig gut. Nach zwölf Minuten führte das Team um die Routiniers Beckmann, Gillmann und Langkamp gar mit 8:7. Doch dann folgte wie schon angedeutet der erste Knick im Spiel: Markus Langkamp greift bei einem Konter der Gäste ein und sieht auch nach Meinung des Gegners völlig überzogen die direkte rote Karte. Die daraus folgende Verunsicherung nutzte Münster 08 und nahm das Spiel nun etwas mehr in die Hand. Die Westfalia wirkte nun deutlich unsortierter im Angriff – die in dieser Phase zum Glück dennoch erzielten Treffer basierten allerdings nur noch auf Einzelaktionen, wie z.B. dem schönen 12:13 von Patrick Bertels in der 22. Minute. Doch wie schon so oft konnte die Westfalia dieses Resultat nicht in die Pause retten: es folgte eine Trefferserie von Münster 08 und kurz vor der Halbzeit lagen die Gäste auf einmal mit 13:17 vorne. Wenigstens diesen 4-Tore-Rückstand konnte die Zweite dann bis zur Pause halten.

Entsprechend laut wurde Trainer Stephan Bleister in der Halbzeit. Waren die Fehler doch schnell ausgemacht, so zum Beispiel das pomadige Auftreten und die mangelhafte Absprache in der Defensive. Aber fast noch mehr brachte ihn die Konzeptlosigkeit im Angriff auf die Palme – hatten seine Spieler doch die vor dem Spiel vereinbarte Linie längst verlassen.

Seine Ansprache kam aber anscheinend nicht an: die Gäste legten direkt nach und erhöhten gar auf 16:23. Es folgte noch einmal eine kleine Trotzreaktion der Hausherren, insbesondere Philip Austermann legte sich richtig ins Zeug. Aber mehr als sein sehenswerter Knickwurf zum 20:24 (40. Minute) sprang auch nicht mehr heraus. Münster spielte nun die Kinderhauser Abwehr schwindelig und machte in nur sieben Minuten den Sack zu: 21:31 stand es auf einmal. Klar, dass die Partie nun endgültig gelaufen war.

Es spielten:
Schubert, Voß (Tor); Gillmann (6), Austermann (5), Limke (4), Beckmann (3), Langkamp (3), Serries (3), Bertels (2), Frey (1), Wieczorek (1), Groß, Herkt

 
Von Daniel Vaegs am 16.02.2014
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Kategorien: Aktuelles, Herrenabteilung
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