Handball in Kinderhaus
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Ein wahres Spitzenspiel bekamen die Zuschauer beim Heimspiel der Zweiten gegen die Friesen aus Telgte zu sehen: der Tabellenführer war beim ersten Verfolger zu Gast. Nach furiosem Finale gewann die Westfalia mit 27:25, obwohl man zur Halbzeit noch mit 6:11 hinten lag. Durch den Erfolg übernahm die Engler-Truppe den ersten Tabellenplatz und geht ungeschlagen in die Herbstpause.

Nach einer ausgeglichen Abtastphase zu Beginn des Spiels schienen die Gäste ihrer Favoritenrolle gerecht zu werden: Telgte stand recht sicher in der Abwehr und insbesondere der gut aufgelegte erste Keeper sorgte für reihenweise Kinderhauser Ballverluste. Damit lud die Westfalia die Telgter förmlich zu ihrem Lieblingsspiel ein und fing sich einen Konter nach dem anderen. So stand es nach 20 Minuten schon 5:9 – aber es kam noch schlimmer. Nach einem sicherlich 2-Minuten-würdigen Foulspiel sah Ansgar Gillmann die rote Karte – gerade zu diesem Zeitpunkt des Spiels eine völlig überzogene Entscheidung. Viel passierte im ersten Durchgang allerdings nicht mehr und mit 6:11 ging es in die Pause.

Wer nach der Pause auf eine deutliche Steigerung seitens der Hausherren hoffte sah sich zunächst enttäuscht. Zwar konnte die Erfolgsquote im Angriff etwas verbessert werden, gleichzeitig fing sich die Westfalia aber auch mehr Gegentreffer. So liefen die Kinderhauser eine Viertelstunde vor Schluss immer noch einem 5-Tore-Rückstand hinterher: 15:20 stand es zu dieser Zeit.

Dann jedoch ging ein Ruck durch die Mannschaft von Trainer Helmut Engler: angeführt vom starken Paul Goslawski wurde endlich richtig Druck auf die Telgter Abwehr ausgeübt und folgerichtigerweise ergaben sich auch die Torchancen. So holten die Kinderhauser Tor um Tor auf – und gleichzeitig sahen sich die Gäste zunehmend dezimiert: nur noch durch unfaire Aktionen schien man dem Druck der Westfalia standhalten zu können. Die Zuschauer trauten wohl kaum ihren eigenen Augen als in der 53. Minute beim Stand von 21:21 tatsächlich der Ausgleich gelang. Und nur wenig später kippte das Spiel vollends zu Gunsten der Gastgeber: Telgte sah sich durch Zeitstrafen auf nur noch drei Feldspieler reduziert und dermaßen in Überzahl konnte Kinderhaus auf 23:21 davonziehen. Diesen Vorsprung brachte man dann auch über die Zeit.

MÜNSTER Vier Mannschaften vertreten die in puncto Handball so arg gebeutelte Stadt in dieser Saison zumindest in den Verbands- oder Landesligen. Und alle befinden sich in den Spitzengruppen ihrer Klasse. Winkt da ein Ende der Dauerkrise in Münster? Abwarten.

Westfalias Verbandsliga-Damen belegen ebenso Rang drei wie die frisch aufgestiegene Herren-Mannschaft in der Landesliga, hinter denen Sparta Münster punktgleich auf Rang vier folgt. Die Damen des BSV Roxel vervollständigen das erfolgreiche Quartett und führen die Landesliga nach vier Spielen ohne Verlustpunkt an.

Eine kleine Sensation

Die größte Überraschung ist dabei sicherlich Sparta. Ein personeller Umbruch und eine schwache Vorbereitung deuteten auf eine schwere Saison hin. Doch die Auswahl von Trainer Michael Mierzowski, im Sommer radikal verjüngt, begann die Serie mit einem Paukenschlag, gewann gleich beim Verbandsliga-Absteiger SC Everswinkel.

„Das war eine kleine Sensation“, fand auch der Coach, der vom Top-Start etwas überrascht ist. „Unser großer Vorteil ist der Zusammenhalt im Verein. Da hilft jeder jedem.“ Zudem sei das Team nicht von einzelnen Spielern abhängig. „Die Verantwortung verteilt sich auf den ganzen Kader.“ Auch die Jüngeren seien gefordert – und nehmen die Herausforderung an.

Cabon denkt offensiv

Dass Westfalias Herren als Aufsteiger eine gute Rolle spielen würden, war dagegen zu erwarten. Eine eingespielte Mannschaft, die sich in der Breite gezielt verstärkte. Dennoch ist bei den Recken von Slawomir Cabon auffällig: Das Team ist sehr offensiv ausgerichtet, das bekamen die Top-Teams der Vorsaison aus Telgte und Werther zu spüren. Und zuletzt auch der SCE. Bei den Siegen warfen die Kinderhauser 36 Tore und 37 Tore, sie stellen den drittbesten Angriff.

„Bei uns ist es aber selten, dass jemand herausragt. Wir sind nur stark, wenn alle im Kollektiv an ihre Grenze gehen“, so Cabon, der das Team nach dem Abstieg direkt zurück in die Landesliga führte. „Dafür haben die Jungs aber auch eine Menge Zeit investiert und unheimlich viel Aufwand betrieben.“

Die Moral stimmt

Alfred Korthaneberg, Cabons Trainerkollege bei den Kinderhauser Damen, sieht es zurzeit nicht ganz so positiv. Denn seine Mannschaft ärgert ihn regelmäßig mit schlechten Phasen in ihren Spielen und im Saisonverlauf. „Ich weiß, dass wir es besser können“, so der Coach. Das zeigten ihm seine Spielerinnen in zwei der drei bisherigen Partien, in denen sie nach Rückständen noch zurückkamen und die Niederlage abwendeten. „Die Moral stimmt zumindest, aber so muss das ja nicht laufen.“

Was Korthaneberg richtig ärgerlich findet: Die Wackler kosteten in den vergangenen Jahren ein besseres Abschneiden in der Liga, in dieser Saison sogar die Teilnahme am Kreispokal. Die Kinderhauserinnen scheiterten in der Qualifikation an Landesligist VfL Sassenberg.

Tempo als Schlüsselwort

Solche Probleme hat Uwe Nörrenberg in Roxel nicht. Im Gegenteil. Seit er vor eineinhalb Jahren das Traineramt übernommen hat, hat sich die Mannschaft vom Abstiegskandidaten zum Vizemeister entwickelt. Das Rezept: „Tempo-Handball. Wir sind schnell, fit und können am Ende noch zulegen, wenn der Gegner schon platt ist“, erklärt Nörrenberg. Die Mannschaft verinnerlicht seine Philosophie immer mehr, die Automatismen greifen immer besser. „Wir müssen nur weiter konzentriert sind bleiben. Dann können wir vielelicht den Erfolg einfahren, auf den wir hinarbeiten.“

QUELLE: MÜNSTERSCHE ZEITUNG; 12.10.11; Michael Mathia

Nach dem knappen Sieg gegen Warendorf letzte Woche sollte jetzt der nächste Zweier gegen Spartas Reserve eingefahren werden.

Allerdings begann das Spiel denkbar schlecht. Nach relativ kurzer Zeit lagen wir bereits mit 0 : 3 hinten, ehe Helena Hufnagel mit einem kuriosen Treffer von außen die Mannschaft weckte.
Aus diesem 1 : 3 machten wir dann mit 3 weiteren Treffern in Folge ein 4 : 3. Bis zur Pause gelang es uns mit einer sehr disziplinierten Deckung den Vorsprung auf 7 : 4 auszubauen.

Nach der Pause war der Faden verloren. Die Deckung stand nicht mehr ganz so sicher und auch vorne ging vieles nur noch über Tempogegenstöße und erzwungene 7-Meter-Würfe.

2 Minuten vor Schluß stand es so 12:11 für uns und nur Dank unserem Torwart-Dino Christine hielt diese knappe Führung bis zum Ende. Alles in allem wieder hart erkämpfte, aber nicht unverdiente Punkte.

Everswinkel – Die Landesliga-Handballer des SC DJK Everswinkel kommen ersatzgeschwächt auf keinen grünen Zweig. Bei Aufsteiger Westfalia Kinderhaus ging die Sparenberg-Sieben mit 28:37 (15:19) baden.

„Die erste Halbzeit war grundsätzlich ganz okay. Da kann ich nicht meckern. Die Abwehr stand stabil, wir hatten deren Angriff gut im Griff“, berichtete SC-DJK-Coach Kay Sparenberg. Sein Team startete ordentlich und führte nach 18 Minuten mit 11:9. Leichte Nachlässigkeiten führten dazu, dass Gastgeber Kinderhaus zur Pause mit 19:15 – etwas zu deutlich – in Front lag.

Die Vitus-Handballer fanden schlecht in die zweite Halbzeit. In den ersten 90 Sekunden gelang trotz zweifacher Überzahl nur ein Treffer. Was zu wenig war, da Kinderhaus umgehend auf 23:16 (35.) erhöhte. „Wir haben den Gegner mit unseren Fehlern aufgebaut. Wir haben in den ersten fünf bis zehn Minuten sehr undiszipliniert und konzeptlos gespielt“, ärgerte sich Sparenberg.

Der Übungsleiter sah bei seinen Mannen große Defizite auf der rechten Angriffsseite, sowie bei den Schlussleuten Die SC-DJK-Keeper Mirco Herweg und Christoph Kintrup bekamen gegen die Westfalia kaum einen Ball an die Finger. Kinderhaus dagegen war über die Außen sehr gefährlich und lief viele erfolgreiche Konter, sodass beim Stand von 18:26 (40.) kaum noch Hoffnung für den SC DJK bestand.

„Da war die Messe gelesen“, erklärte Sparenberg, auch weil die Köpfe der SC-DJK-Spieler weit unten hingen, „einige Spieler haben früh die Segel gestrichen. Die Enttäuschung über die eigene Leistung war zu groß. Kinderhaus war handlungsschneller und hat deshalb auch verdient gewonnen hat“, zollte Sparenberg dem Aufsteiger Respekt.

QUELLE: WESTFÄLISCHE NACHRICHTEN; 09.10.11; MARCEL SCHULZ

Anscheinend war der Anwurf um 11:30 für einige Kinderhauser dann doch zu früh: zu langsam, zu schwerfällig und alles andere als wach präsentierte sich die Engler-Sieben bei den Adlern aus Münstern.

Nach einer durch Fehler auf beiden Seiten geprägten Startphase kam die Westfalia nur langsam in Fahrt. In der Abwehr genügte ein Minimum um die Gastgeber einigermaßen in Schach zu halten – den Rest parierte der glänzend aufgelegte Aushilfs-Keeper Martin Kavermann. Im Angriff taten sich die Kinderhauser allerdings zunächst äußerst schwer, statt eines flüssigen Angriffspiels sahen die Zuschauer nur Einzelaktionen.

Nach 15 Minuten schien der Knoten endlich geplatzt und die Zweite spielte etwas konzentrierter im Angriff – als Lohn sprang eine 9:5 Führung heraus. Und eigentlich schien man das Spiel nun im Griff zu haben, denn kurz vor Halbzeit markierte Sebastian Voigt (nach sehenswertem Pass von Kavermann über das gesamte Spielfeld) den 15:9 Halbzeitstand.

Doch nach der Halbzeit schlief die Zweite wieder komplett ein: wieder machte man sich durch technische Fehler und überhastete Angriffe das Leben selber schwer – und die Gastgeber von Adler Münster nutzten konsequent die sich ergebenden Konterchancen. Besonders bitter: selbst nach eigenem Torerfolg brauchte die Zweite zu lange um sich wieder zu sortieren, ein ums andere Mal nutzte Adler Münster diese Schläfrigkeit zur schnellen Mitte.

Bei noch 10 zu spielenden Minuten zog Coach Engler dann seine grüne Karte – zu diesem Zeitpunkt hatten die Gastgeber bereits auf 19:19 gleichgezogen. Es gelang allerdings keiner der beiden Mannschaften mehr sich abzusetzen und so wurden die Punkte am Ende geteilt, 24:24 lautete das Endergebnis.

„11 Tore durch Tempogegenstöße haben wir heute bekommen“, resümierte Westfalia-Trainer Helmut Engler nach dem Spiel und identifizierte damit auch die wesentlichen Schwachstellen im Spiel der Zweiten: zu viele Ballverluste im Angriff und gleichzeitig zu langsames Rückzugsverhalten. Nächstes Wochenende spielt die Zweite wieder wie gewohnt am Samstag nachmittag – bleibt zu hoffen, dass die heutige Leistung wirklich der morgendlichen Anwurfzeit geschuldet war.

Die Nervosität musste abgelegt werden, ehe es für die Handballerinnen von Westfalia Kinderhaus am Samstag im ersten Heimspiel der Verbandsligasaison rund lief. Das 29:21 (11:9) gegen die weiterhin sieglosen Bochumerinnen des SV Teutonia Riemke 2 war letztlich ungefährdet. Die an gleicher Stelle später aktiven Landesliga-Männer von Westfalia schafften mit dem 37:28 gegen Everswinkel ihren dritten Sieg nach dem Aufstieg.

Westfalia Kinderhaus – Teutonia Riemke 2 29:21 (11:9)
Obschon sie die Halle in „ihrem“ Schulzentrum kannten, legten die Gastgeberinnen bei der Heimpremiere in der neuen Staffel ihre Nervosität erst im Spielverlauf ab. Nach zehn Minuten stand es noch 2:1, mehr war nicht. Etliche Ballverluste im Angriffsspiel erlaubten Riemke, mitzumischen. Über 5:2 und 8:4 aber kam Alfred Korthanebergs Mannschaft in Tritt, agierte sicherer im Zusammenspiel und setzte die richtigen Würfe.

Auch nach dem Wechsel nahm Kinderhaus den Faden wieder auf und setzte sich über 16:12 und 20:14 ab. Der in seinen Mitteln eher begrenzte Gegner traf am Ende wohl zu häufig, drehte die Partie aber nicht mehr. Erstmals nach einjähriger Pause, erst wegen der Auslandsaufenthalte und dann nach einer Knieverletzung, spielte Anja Brinkhus wieder mit. Die 24 Jahre alte Rückraumspielerin nutzte den Abend zu sechs Treffern. Die in den rechten Rückraum versetzte Anna Klapdor überzeugte auch hier, Katharina Nauermann gefiel in der Abwehr und als fünf Mal treffende Kreisläuferin. Ute Janssen und Kristin Duwenbeck fielen für diese Partie aus.

Tore für Westfalia: Brinkhus (6/2), Klapdor, Nauermann (je 5), Hebmüller, Handke (je 3), Kupijai (2), Bode, Schibilla, Sundag (je 1).

Westfalia Kinderhaus – SC Everswinkel 37:28 (19:15)
Gegen Sparta verloren die Everswinkeler bereits, jetzt hatten sie in Münster auch das Nachsehen als Gegner der Westfalia. Die steht nun bei drei Siegen aus vier Versuchen und warf sich eine Ausbeute zusammen, die Trainer Slawomir Cabon als „für den Augenblick ganz toll“ beschrieb.

Samstag wechselte Cabon nach wenigen Minuten den routinierten Stammkeeper Heinz Janssen aus, der hinter einer noch nicht gut sortierten Abwehr kaum was ausrichten konnte. Sven Beulker, Neuzugang aus Havixbeck, kam und blieb fortan der Rückhalt. Vor allem gegen die freien Würfe reagiert er klasse. „Die erste Halbzeit war nur angriffstechnisch okay“, sah Cabon phasenweise leicht ermöglichte Gegentreffer. Zwar kam Westfalia in die Spur (von 4:5 auf 8:5), nahm sich danach aber nicht die Zeit, vorne in Ruhe die gute Wurfchance zu suchen.

Nach dem Wechsel besann sich der Aufsteiger, reduzierte die Fehlerquote deutlich und konzentrierte sich durchweg. Über 20:16 und 23:16 setzte sich Kinderhaus ab und blockte wiederholt die SC-Attacken. Der Rückraum-Linke Michael Dreskornfeld überzeugte in dieser Phase und insgesamt wieder mit neun Treffern, da kam nur Eike Siering vom Kreis oder durch Gegenstöße heran.

Tore für Westfalia: Dreskornfeld (9), Siering (8), Cardis (5), Berghammer (5/3), Heinig, Schürkamp (je 4), Holtmann, Davids (je 1).

QUELLE: ECHO-MUENSTER.DE; 09.10.11; THOMAS AUSTERMANN

Für das Wochenende 19./20.November wurde die zweite Kreispokalrunde der Handballer terminiert.

Dann trifft Landesligist Westfalia Kinderhaus auf den neu gegründeten und ambitionierten HC Rot-Weiß Münster., der furios in seine Spielzeit in der vierten Kreisklasse gestartet ist.

Sparta Münster gastiert bei der Warendorfer SU. Bei den Frauen spielt der BSV Roxel bei Sparta Münster, während Verbandsligist Westfalia Kinderhaus bereits überraschend in der Qualifikation die Segel streichen musste.

Der Anwurf der 1. Herrenmannschaft ist am 20.11.11 um 18 Uhr in der Sporthalle an der Kardinal von Galen Schule in Münster-Hiltrup.

QUELLE: WESTFÄLISCHE NACHRICHTEN

Ein Spiel ohne große Höhepunkte sahen die Zuschauer am Samstag in Kinderhaus. 24:16 (nach 12:8) trennten sich die Reserve-Teams von Westfalia Kinderhaus und Havixbeck. „Das Ergebnis ist in Ordnung, aber das Spiel..“ war dann auch das Fazit von Westfalia-Trainer Engler.

Auf beiden Seiten vermißte man die Gefährlichkeit im Angriff; während bei Havixbeck Gefahr eigentlich nur von einzelnen Rückraumspielern ausging – machte sich die Zweite das Leben selber schwer: immer wieder verschenkte man den Ball durch technische Fehler.

Da die Engler-Sieben aber gleichzeitig einigermaßen sicher in der Abwehr stand (nur 8 Tore in jeder Halbzeit!) konnte man dennoch eine kleine Führung zum 3:1 herausspielen. Diese wurde dann auch im Verlauf des ganzen Spieles nicht mehr hergegeben.

Nach der Halbzeit ein ähnliches Bild: obwohl Havixbeck stärker aus der Kabine zurückkam, gelang es der Zweiten den 2-Tore-Vorsprung zu halten – einmal mehr auch wieder aufgrund der starken Leistung von Sven Schünemann im Tor, der gar alle drei Havixbecker Siebenmeter vereitelte.

Als die Westfalia nach 50 Minuten auf 19:15 erhöhte, schien den Gästen die Lust auf Aufholjagd vergangen zu sein. In der Folge lief im Havixbecker Angriff nicht mehr viel zusammen und die wenigen Großchancen wurde vom Kinderhauser Torwart Schünemann mit sehenswerten Reflexen zunichte gemacht. Im Angriff gelangen dann noch einige leichte Treffer, so dass beim 22:15 und noch fünf zu spielenden Minuten alles klar war.

Nordwalde – Der Gang über die Kirmes war am Samstagabend nach dem tollen Sieg gegen Westfalia Kinderhaus ein einziges Schaulaufen. Mit 35:23 (17:11) hatte die Mannschaft den Aufsteiger erneut aus der Halle gefegt und damit ein klares Zeichen gesetzt. 73 Tore hatte Kinderhaus in den vorangegangenen beiden Spielen erzielt – da war klar, dass nur ein gute Abwehrleistung diesen Gegner würde stoppen können.

„Dass wir die mit nur 23 Gegentoren aufgehalten haben, war schon ein klasse Sache. Die Abwehr stand bombig, allen voran Jan Spreer, der ein tolles Spiel gemacht hat“, lobte Trainer Holger Wilke seinen Mittelmann. Ansonsten sei es vor allem eine geschlossene Mannschaftsleistung gewesen, die zum Sieg geführt habe.

Das musste auch Gästetrainer Slavomir Cabon anerkennen, der die Kinderhauser ob der Niederlage im letzten und entscheidenden Spiel vor zwei Jahren, als Nordwalde gegen die Westfalia siegte und in der Liga blieb, richtig heiß gemacht hatte. Der hatte sich was anderes vorgestellt, musste aber die Überlegenheit Nordwaldes letztlich anerkennen.

Zehn Minuten lang wogte die Partie hin und her, dann machte der SCN ernst. Nach anfänglichem nervösem Abtasten standen die Nordwalder hinten immer besser und machten aus einem 5:6-Rückstand eine 11:6-Führung. „Zu Anfang war keine klare Linie im Spiel, aber über die Konter sind wir dann immer besser geworden“, war Wilke begeistert vom Auftreten seiner Mannschaft. Dieser Vorsprung wurde kontinuierlich ausgebaut, Kinderhaus verzweifelte beinahe ob der Überlegenheit der Gastgeber.

Tore: H. Spreer (7), Bölscher (6), Schulte-Sutrum, Mühlenkamp, Hanke (je 5), Frie, J. Bröker (je 2), Rathmann, B. Bröker, (je 1), J. Spreer (1/1).

VON GÜNTER SABOROWSKI, STEINFURT , WESTFÄLISCHE NACHRICHTEN, 03.10.11

Münster – Das kleine Einmaleins des Handballs hat Landesligist SC Nordwalde am Samstag gegen Westfalia Kinderhaus praktiziert: mit sechs Mann die Hacken am Kreis und geduldig auf die Fehler des Gegners warten. Dann die Tempogegenstöße nutzen und einen sicheren Sieg verbuchen. Hat alles hingehauen, Nordwalde gewann mit 35:23 (17:11) dieses Landesliga-Duell.

Als Kinderhaus nach zehn Minuten mit 6:5 führte, war alles noch sehr offen. Als sich dann aber Fehlwürfe, zu schwierige Anspiele an den Kreis und Fangfehler häuften, geriet die Westfalia immer mehr in Rückstand. Zuerst mit 6:11, zur Pause mit 11:17.

Dann wurde es schlimmer, ehe sich Kinderhaus noch einmal zusammenriss und die besten Nordwalder Werfer in Manndeckung nahm. Bis auf sechs Tore war man in der 52. Minute wieder dran, aber mehr war nicht drin. Im Gegenteil, Nordwalde zog noch mal an und auf 35:23 weg.

Westfalia-Tore: Heinig (8), Siering (4), Schürkamp (3/3), Holtmann, Cardis (je 2), Müller, Schlüter, Schulz, Fischer (je 1).

QUELLE: WESTFÄLISCHE NACHRICHTEN, 03.10.11, MICHEL SCHULTE

In der Landesliga hatten es die je zwei Mal siegreichen münsterischen Handballteams am dritten Spieltag auswärts mit bisher ebenso starken Gegnern zu tun. Aufsteiger Kinderhaus kam in Nordwalde mit 23:35 unter die Räder. Ligakollege Sparta Münster erging es in Harsewinkel noch schlechter beim 27:46. Die Verbandsliga-Frauen von Westfalia traten zum zweiten Mal auswärts an und erreichten in Schwerte ein Unentschieden.

HSG Schwerte-Westhofen– Westfalia Kinderhaus 27:27 (13:12)
Zwei Wochen nach dem Sieg in Lünen-Brambauer nahmen Alfred Korthanebergs zuletzt spielfreie Handballerinnen der jung besetzten HSG mit einer offensiven 3-2-1-Abwehr in den letzten sechs Minuten den Raum und glichen einen Vier-Tore-Rückstand noch aus. Das Fazit fiel dennoch zwiespältig aus, denn die Münsteranerinnen waren beim 18:15 eigentlich schon auf dem richtigen Weg.

Nach durchweg ausgeglichener erster Halbzeit setzte sich Kinderhaus nicht allein im Rückraum – Ute Janssen traf sieben Mal – besser in Szene, sondern vorne auch über den Kreis und durch Neuzugang Henrike Handke (fünf Treffer). Schwerte aber spielte wiederholt mit Sperren und Absetzen die Kreisläuferin frei. Die Szenen zeigten Wirkung und besorgten der HSG die Führung. Die nicht sattelfeste 6:0-Abwehr der Westfalia ließzu viel zu. Als es dann mit der Umstellung ins Risiko ging, eroberten Janssen und Kolleginnen genug Bälle, um den Punkt zu sichern.

Tore für Westfalia: Janssen (7), Handke (5), Klapdor (5/2), Duwenbeck (3), Petermann, Hebmüller, Schibilla (je 2), Nauermann (1).

SC Nordwalde – Westfalia Kinderhaus 35:23 (17:11)
Der Aufsteiger erlaubte dem von Holger Wilke trainierten Gastgeber den dritten Sieg. „So deutlich war uns Nordwald nicht überlegen, aber wir haben eben unseren Teil zum klaren Resultat beigetragen“, war Trainer Slawomir Cabon ziemlich bedient.

Denn Kinderhaus hielt die Partie in der Wichernschule, in der das Harzverbot konsequent umgesetzt wird, nur zehn Minuten lang offen, dann wurde aus einer 6:5-Führung ein 6:11-Rückstand. „Das war Stand-Handball, mehr nicht“, konstatierte Cabon und bilanzierte eine extrem hohe Fehlerquote. 33 Fehlwürfe und 15 Ballverluste nach technischen Patzern besorgten Nordwalde immer wieder Tempogegenstoß-Chancen.

„Der Gegner durfte auf unsere Fehler warten und dann Tempo machen“, kamen laut Cabon 15 Gegentreffer durch diese Attacken zustande. „Wir haben das Spiel definitiv vorne verloren, si schwach sind wir sonst im Angriff nicht.“ Nach dem Wechsel zog Nordwalde sogar Gewinn aus einer Überzahlphase und traf drei Mal in Folge. Auch eine doppelte Manndeckung gegen die besten Drahtzieher des Gastgebers verschaffte Münster keinen Vorteil mehr. Der neue Rückraumspieler Jan Heining war mit acht Treffern diesmal mit Abstand bester Werfer.

Tore für Westfalia: Heining (8), Siering (4), Schürkamp (3/3 Siebenmeter), Cardis, Holtmann (je 2), Müller, Schlüter, Fischer, Schulz (je 1).

QUELLE: echo-Muenster.de, Thomas Austermann, 02.10.11

Heute hatten wir die Reserve aus Warendorf zu Gast. Und nach den 0:4 Punkten zum Saisonstart sollten heute die ersten Punkte eingefahren werden.
Das Spiel begann nach Maß und relativ schnell lagen wir mit 3 : 0 vorn. Allerdings reichten einige kleine Unachtsamkeiten in der Deckung um Warendorf wieder rankommen zu lassen. So stand es nach 15(!) Minuten 3 : 3. Und wieder reichte eine starke Phase unsererseits um auf 5 : 3 „davon zu ziehen“.
Allerdings waren wir nicht in der Lage den Vorsprung zu halten. Zur Pause stand es somit 5 : 5. Bis hierhin war es alles in allem ein Spiel der Abwehr und der Torhüter.

Halbzeit zwei begann mit Angriff für Warendorf und einer deutlich besseren Abwehr auf unserer Seite. Die ersten 3 Angriffe von Warendorf konnten wir alle entschärfen. Lediglich das Tore werfen vergaßen wir etwas. Trotzdem gelang es uns über einige gute Aktionen und eine geschlossene Mannschaftsleistung in der Deckung einen 3-Tore-Vorsprung zum 8 : 5 herauszuspielen. Der weitere Spielverlauf gestaltete sich über 8 : 6 zum 9 : 6. Warendorf erzielte das 9 : 7 und war wieder dran. Nachdem wir den 3-Tore-Vorsprung zum 10 : 7 wieder hergestellt hatten, nahmen wir uns vor wie hinten eine kleine Auszeit.

Torfrau Christine Mass-Koschig hielt in dieser Phase 2 von 3 Siebenmetern. In den Schlußminuten verkürzte Warendorf auf 10 : 9 und ließ Böses erahnen. Sollten wir uns um unseren verdienten Lohn bringen? Theresa Fritsch stellte 40 Sekunden vor Ende mit einem Siebenmeter durch die Beine der Torfrau einen 2-Tore-Abstand her und beseitigte alle Restzweifel an unseren ersten hart erkämpften Punkten. Mit weiteren solchen Mannschaftleistungen sollte der Klassenerhalt diese Saison früher gesichert sein.

 

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