Handball in Kinderhaus

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Katastrophale erste Halbzeit in Nordwalde

Mit einer deutlichen 23:16 Auswärtsniederlage musste die 2. Damen am Sonntagnachmittag die Heimreise nach Kinderhaus antreten. Dabei ging das Spiel bereits in der ersten Halbzeit verloren, nach der man einem 8-Tore Rückstand hinterherlaufen musste.

Bis zum 2:2 konnten die Westfalia-Damen noch mithalten, ehe Nordwalde einen 6-Tore-Lauf hatte und auf 8:2 stellte. Ohne Kopf und mit viel zu schnellen Entscheidungen im Angriff erzielte die 2. Damen über 15 Minuten keinen eigenen Treffer. Auch die Abwehr der Westfalia Damen war noch nicht wach, sodass Nordwalde diese 15 Minuten nutzen konnte, um mit einfachen Toren den Vorsprung immer weiter auszubauen. Nachdem die Abwehr sich gefangen hatte, konnte die Westfalia die hinten gewonnene Sicherheit nicht auf das Angriffsspiel übertragen. Immer wieder nahm sie sich völlig unvorbereitete Würfe aus dem Rückraum, spielte unglaubliche Fehlpässe oder verspielte die Bälle durch einfache technische Fehler. Folgerichtig ging es mit einem 13:5 Halbzeitrückstand in die Kabine.

Dort appellierte Trainer Daniel Vaegs an den Kampfgeist seiner Spielerinnen. Eine solche Leistung war nicht nur völlig untypisch, sondern auch noch unerklärlich.

In der zweiten Halbzeit machte die Westfalia zwar weniger Fehler, aber die notwendige Aufholjagd blieb aus. Nordwalde spielte geduldig weiter und Kinderhaus unterliefen in den entscheidenden Momenten wieder zu viele Fehler. So reichte es bei Weitem nicht,  auch wenn die zweite Halbzeit mit 10:11 für Kinderhaus endete. Die Hypothek aus der ersten Hälfte war einfach zu groß.

In diesem Spiel hat sich die Westfalia eindeutig selbst geschlagen und mit diesen Leistungsschwankungen wird es ein hartes Jahr in der Bezirksliga. So muss das Ziel der nächsten Wochen sein, konstante Leistungen abzurufen und von Beginn an wach ins Spiel zu gehen.

Am kommenden Wochenende hat die 2. Damen die Gelegenheit auf Wiedergutmachung in eigener Halle. Am Samstag um 19:00 Uhr ist dann Vorwärts Gronau zu Gast.

 

Für Westfalia aktiv: Marina Masopust, Judith Klinkhammer (beide Tor), Marie Lauxtermann (3), Lea Hardeweg (3), Anni Westerkamp (2), Rabea Roesmann (2), Julia Bultmann (2), Lina Müller (1), Sophia Bultmann (1), Laura Wulfert (1), Ricarda van Heeck (1), Merle Bock, Maren Müsch

 
Von Daniel Vaegs am 25.09.2017
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Kategorien: Aktuelles, Damenabteilung, Topthemen
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